Joachim Steffen, Autor bei Howly Bowly
Der Beitrag erklärt, warum eine individuelle Ernährungsempfehlung für Hunde – abgestimmt auf Aktivitätslevel, Alter, Gewicht, Allergien und Darmentzündungen – heute unerlässlich ist, um Übergewicht, Verdauungsprobleme und Hauterkrankungen zu vermeiden. Schritt für Schritt wird gezeigt, wie Tierernährungsberater anhand von wissenschaftlichen Leitlinien (z.B. FEDIAF, NRC), Stoffwechselgewicht, Ruheenergiebedarf und Aktivitätsfaktoren den tatsächlichen Energie- und Nährstoffbedarf deines Hundes berechnen und in konkrete Futterpläne in Gramm umsetzen – egal ob Fertigfutter, BARF, selbst gekocht, allergenarmes Hundefutter oder Spezialfutter bei Darmentzündung (z.B. IBD). Dabei lernst du, wie personalisiertes Hundefutter nach Aktivitätslevel, Allergiestatus und Darmgesundheit zusammengesetzt sein sollte (v.a. Protein, Fett, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Pre- und Probiotika), wie du Futtermenge und Figur mit Body Condition Score im Alltag kontrollierst und wann eine individuelle Fütterungsberatung sowie tierärztliche Diagnostik unbedingt sinnvoll sind.

Warum eine individuelle Ernährungsempfehlung für Hunde heute so wichtig ist

Eine moderne Ernährungsempfehlung von Tierernährungsberatern für Hunde verbindet zwei Welten:
auf der einen Seite wissenschaftliche Modelle (z.B. FEDIAF-Leitlinien für Energie- und Nährstoffbedarf), auf der anderen Seite den ganz konkreten Alltag mit deinem Hund – inklusive Rasse, Alter, Figur, Aktivität, Allergien und möglichen Magen-Darm-Baustellen.

Statt „Ein Napf für alle“ geht es um Fragen wie:

  • Wie viel Energie braucht dein Hund wirklich?
  • Wie aktiv ist er im Alltag – eher Couchliebhaber oder Sportskanone?
  • Verträgt er alle Zutaten oder braucht er z.B. allergenarmes Hundefutter?
  • Gibt es Themen wie empfindlichen Magen oder Darmentzündung (Colitis, IBD)?

Eine individuelle Ernährungsempfehlung holt genau diese Punkte mit ins Boot und macht daraus einen verständlichen Fütterungsplan, den du im Alltag gut umsetzen kannst.

Von Standardfutter zu personalisiertem Futter: Was hat sich verändert?

Noch vor ein paar Jahren war Standardfutter mit pauschaler Fütterungstabelle der Normalfall. Heute weiß man:
Diese Tabellen sind nur grobe Richtwerte. Sie berücksichtigen weder das tatsächliche Aktivitätslevel noch Gesundheitsbesonderheiten.

Ein paar typische Unterschiede:

  • Standardfutter + Fütterungstabelle
  • richtet sich nach „durchschnittlichen“ Hunden
  • ignoriert Allergien, Unverträglichkeiten, Darmentzündungen
  • Risiko: Übergewicht, Unterversorgung oder ständige Verdauungsprobleme
  • Personalisiertes Hundefutter nach Aktivitätslevel und Gesundheitsstatus
  • orientiert sich an Gewicht, Alter, Rasse, Bewegung, Muskulatur und Krankheitsgeschichte
  • Energiemenge und Nährstoffe (v.a. Protein, Fett, Ballaststoffe) werden gezielt angepasst
  • bei Allergien und Magen-Darm-Themen wird von Anfang an mitgedacht: allergenarmes Hundefutter, hypoallergene Rezepte, leicht verdauliche Zutaten

Beispiel:
Ein sportlich geführter Hund im Agility-Training braucht oft bis zu 20 % mehr Protein als ein gemütlicher Familienhund, um Muskeln zu regenerieren und ausreichend Energie zu haben. Ein Senior mit Arthrose dagegen profitiert eher von kalorienärmerem, gut verdaulichem Futter, damit die Gelenke nicht zusätzlich durch Übergewicht belastet werden.

Warum falsche oder unpassende Fütterung heute so viele Probleme macht

Die Zahlen sind deutlich: Rund 40 % der Hunde in Industrieländern sind übergewichtig – und das ist fast immer eine Fütterungsfrage. Gleichzeitig nehmen Allergien und Darmentzündung bei Hunden spürbar zu. Häufige Auslöser:

  • zu energiereiches Futter bei zu wenig Bewegung
  • dauerhaft falsche Portionsgrößen
  • zu viele Snacks „nebenbei“
  • unpassende Eiweißquellen bei Allergie-Hunden
  • ständiger Futterwechsel ohne Plan

Die Folgen können sein:

  • Übergewicht, Gelenkprobleme, Diabetes-Risiko
  • immer wiederkehrender Durchfall, Blähungen, empfindlicher Magen
  • Hautjucken, Rötungen, Hot Spots durch Futterallergien

Hier helfen pauschale Empfehlungen auf dem Futtersack nicht mehr weiter. Es braucht eine Ernährung, die wirklich zu deinem Hund passt – und nicht zu einem theoretischen „Durchschnittshund“.

Was bringt eine personalisierte Ernährung konkret für deinen Hund?

Eine individuell abgestimmte Ernährungsempfehlung zielt immer auf drei große Bereiche:

  1. Bessere Energieversorgung
  • Aktivere Hunde bekommen genug Kalorien und Protein, um leistungsfähig zu bleiben.
  • Ruhigere oder ältere Hunde werden nicht „überfüttert“ und bleiben eher schlank.
    Ergebnis: mehr Wohlbefinden, weniger Gewichtsschwankungen.
  1. Stabilere Verdauung
  • angepasster Fett- und Ballaststoffgehalt
  • geregelter Fütterungsrhythmus
  • bei empfindlichen Mägen oder Darmentzündung: leicht verdauliche Komponenten, oft medizinisches Spezialfutter
    Ergebnis: weniger Durchfall, weniger Blähungen, entspannter Bauch.
  1. Weniger Haut- und Allergieprobleme
  • gezielte Auswahl der Proteinquellen (z.B. Single-Protein, seltene Fleischsorten)
  • allergenarmes oder hypoallergenes Hundefutter bei nachgewiesener Allergie
  • konsequentes Meiden der auslösenden Bestandteile
    Ergebnis: weniger Kratzen, gesündere Haut, schöneres Fell.

So wird Ernährung Schritt für Schritt von „Hoffentlich passt das schon“ zu einem echten Gesundheitswerkzeug für deinen Hund.

Wissenschaftliche Leitlinien sind der Start – dein Hund ist der Feinschliff

Tierernährungsberater nutzen wissenschaftliche Leitlinien (z.B. FEDIAF) als Basis. Diese geben an, wie viel Energie, Protein, Fett, Vitamine und Mineralstoffe ein Hund pro Kilogramm Körpergewicht mindestens braucht.

Aber:
Diese Leitlinien kennen weder deinen Labrador, der nur drei kurze Gassirunden am Tag macht, noch deinen Border Collie, der täglich im Training steht, noch deinen sensiblen Allergiker mit wiederkehrender Darmentzündung.

Darum wird in einer individuellen Beratung immer geschaut auf:

  • Alter (Welpe, erwachsener Hund, Senior)
  • Körperkondition (zu dünn, „ideal“, zu rund)
  • Aktivitätslevel (Couch, Familienalltag, Sporthund, Arbeitshund)
  • bekannte Diagnosen (Allergie, Darmentzündung, Nieren-, Leberprobleme etc.)
  • bisherige Fütterung und Verträglichkeit

Aus diesen Bausteinen entsteht dann eine Ernährungsempfehlung, die:

  • wissenschaftlich fundiert ist
  • und gleichzeitig im Alltag für dich gut umsetzbar bleibt.

Wann du über eine individuelle Fütterungsberatung nachdenken solltest

Ein persönlicher Fütterungscheck macht vor allem dann Sinn, wenn du dich in einem dieser Punkte wiederfindest:

  • Dein Hund nimmt zu oder ab, obwohl du dich an die Fütterungsempfehlung auf der Packung hältst.
  • Er hat öfter Durchfall, Blähungen oder einen „empfindlichen“ Magen.
  • Diagnosen wie Allergie, Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Darmentzündung stehen im Raum.
  • Dein Hund ist sehr aktiv (z.B. Sporthund) oder im Gegenteil sehr gemütlich, aber das Futter ist für „durchschnittlich aktive Hunde“ deklariert.
  • Du bist unsicher, welche Menge wirklich passt – und willst endlich Klarheit statt Rätselraten am Napf.

Genau hier setzt eine individuelle, professionelle Ernährungsempfehlung an: Sie hilft dir, Futtermenge und Zusammensetzung so anzupassen, dass dein Hund optimal versorgt ist – und du mit gutem Gefühl den Napf hinstellen kannst.

So bestimmen Tierernährungsberater den Energiebedarf deines Hundes

Wenn Tierernährungsberater eine Ernährungsempfehlung für deinen Hund aussprechen, rechnen sie nicht „Pi mal Daumen“, sondern arbeiten mit Modellen, die in Studien und Leitlinien (z.B. FEDIAF, NRC) erprobt wurden. Die Idee dahinter: Dein Hund soll genau so viel Energie bekommen, wie er wirklich braucht – nicht mehr und nicht weniger.

Warum „Kalorie nicht gleich Kalorie“ ist

Auf jeder Futterpackung findest du Angaben wie „kcal“. Wichtig ist dabei die metabolische Energie (ME) – also die Energie, die dein Hund tatsächlich aus dem Futter nutzen kann. Ein Teil der Energie geht nämlich über Kot und Urin wieder verloren.

Kurz gesagt:

  • Bruttoenergie = alles, was theoretisch im Futter steckt
  • Metabolische Energie (ME) = das, was nach Verdauung und Ausscheidung wirklich im Hund „ankommt“

Zwei Futtersorten mit gleicher Kalorienangabe können sich also ganz unterschiedlich auswirken: Ein sehr gut verdauliches Futter liefert deinem Hund mehr nutzbare Energie als ein minderwertiges, bei dem viel wieder hinten rauskommt. Das ist besonders wichtig bei Darmentzündung Hunde oder allergie hundefutter – hier achten Tierernährungsberater auf hochverdauliche, oft auch allergenarme Rezepturen mit passender Energiedichte.

Stoffwechselgewicht: Warum nicht nur die Kilos zählen

Viele Halter:innen kennen die Faustregel „2–3 % des Körpergewichts füttern“. Aus wissenschaftlicher Sicht ist das allerdings zu grob. Fachleute arbeiten mit dem sogenannten Stoffwechselgewicht:

Stoffwechselgewicht = Körpergewicht (kg)^0,75

Warum dieser Umweg?

  • Kleine Hunde haben im Verhältnis mehr Körperoberfläche als große – sie verlieren schneller Wärme und brauchen mehr Energie pro Kilo.
  • Ein 10-kg-Hund hat deshalb einen anderen Bedarf als ein 40-kg-Hund, auch wenn einfache Prozentrechnungen das nicht zeigen.

Über das Stoffwechselgewicht wird dieser Größeneffekt ausgeglichen. So lässt sich deutlich genauer festlegen, wie viel Energie dein Hund pro Tag braucht – die Grundlage für jede seriöse Ernährungsempfehlung von Tierernährungsberatern für Hunde.

Aktivitätsfaktoren: Sofa-Liebe, Alltagsheld oder Sportkanone?

Auf Basis des Stoffwechselgewichts wird zuerst der Ruheenergiebedarf (RER) ermittelt – also das, was dein Hund im „Standby-Modus“ verbraucht. Danach wird mit einem Aktivitätsfaktor multipliziert. Typische Kategorien sind:

  • Geringe Aktivität (Sofa-Liebe)
    Ruhiger Hund, kurze Gassi-Runden (< 1 Stunde/Tag), viel Schlaf
    → grob: RER × 1,2–1,4
  • Normale Aktivität (klassischer Familienhund)
    Tägliche Spaziergänge, etwas Spiel, Alltag mit der Familie
    → grob: RER × 1,5–2,0
  • Sporthund / Training
    Regelmäßiges, gezieltes Training (z.B. Agility, Canicross, Mantrailing)
    → grob: RER × 2,5–3,0
  • Arbeitshund / extreme Leistung
    Schlittenhunde, Jagd- oder Diensthunde mit hoher Belastung
    → RER × 3–6 (teils sogar mehr bei Langstreckenläufen)

Hier zeigt sich der große Vorteil von personalisiertem Hundefutter nach Aktivitätslevel: Ein sehr aktiver Hund kann leicht das Doppelte bis Vierfache eines Couch-Potatos brauchen – bei gleichem Gewicht.

Weitere Einflussfaktoren: Alter, Kastration, Krankheiten

Neben Gewicht und Aktivität berücksichtigen Tierernährungsberater weitere Punkte:

  • Alter
    Welpen und Junghunde brauchen zusätzlich Energie fürs Wachstum, Senioren oft etwas weniger, dafür andere Nährstoffschwerpunkte.
  • Kastrationsstatus
    Kastrierte Hunde haben im Schnitt einen 10–15 % niedrigeren Energiebedarf, weil sich ihr Stoffwechsel verändert. Die Futtermenge bleibt gleich – und plötzlich ist der Hund rundlicher.
  • Gesundheitszustand
  • Bei Darmentzündung (IBD) oder chronischen Durchfällen ist die Verwertung eingeschränkt. Häufig wird die Energiedichte des Futters leicht erhöht (z.B. +10–20 % ME), gleichzeitig müssen die Zutaten besonders gut verträglich sein.
  • Bei Allergien oder Unverträglichkeiten kommen oft Spezialrezepte zum Einsatz (z.B. Single-Protein, Hydrolysate). Diese allergenarmen Futtersorten haben manchmal eine andere Energiedichte als normales Futter – die Portionen werden entsprechend angepasst.

So entsteht eine wirklich individuelle Ernährungsempfehlung, die nicht nur zur Hunderasse passt, sondern zu deinem Hund mit seinem Alltag und seiner Gesundheit.

Praxisbeispiel: Wie das in Zahlen aussehen kann

Nehmen wir einen durchschnittlichen Familienhund:

  • 15 kg Körpergewicht
  • normal aktiv (tägliche Spaziergänge, etwas Spiel, kein Leistungssport)
  • erwachsen, gesund

Nach den FEDIAF-Empfehlungen ergibt sich bei normaler Aktivität ungefähr ein Bedarf von:

ca. 990 kcal pro Tag

Jetzt kommt dein Futter ins Spiel:

  • Hat dein Futter z.B. 350 kcal/100 g, braucht dein Hund etwa
    → 990 kcal ÷ 350 kcal × 100 g ≈ 280 g/Tag
  • Bei 400 kcal/100 g wären es
    → 990 kcal ÷ 400 kcal × 100 g ≈ 250 g/Tag

Das zeigt: Die richtige Menge hängt nicht nur vom Hund, sondern auch massiv von der Energiedichte des Futters ab. Genau deshalb schauen Tierernährungsberater immer auf beide Seiten: Hund und Futter. Und dann wird in der Praxis noch feinjustiert – über Gewichtskontrolle und den Body Condition Score, also wie „in Form“ dein Hund tatsächlich ist.

Personalisiertes Hundefutter nach Aktivitätslevel: So fütterst du wirklich passend

Damit aus einer theoretischen Ernährungsempfehlung von Tierernährungsberatern für Hunde ein praxistauglicher Futterplan wird, braucht es vor allem eins: eine klare Umrechnung von Energiebedarf in Gramm – und regelmäßiges Nachjustieren nach Aktivität und Figur deines Hundes.

Vom Kalorienbedarf zur Futtermenge in Gramm

Sobald du den täglichen Energiebedarf deines Hundes kennst (z. B. über RER-Formel + Aktivitätsfaktor), geht es an die Portion:

Grundformel:

Futtermenge (g/Tag) = Energiebedarf (kcal/Tag) ÷ Kaloriendichte (kcal/100 g) × 100

Beispiel:
Dein 25-kg-Hund mit moderater Aktivität braucht ca. 1.388 kcal/Tag.

  • Trockenfutter mit 350 kcal/100 g →
    1.388 ÷ 350 × 100 ≈ 396 g pro Tag
  • Nassfutter mit 110 kcal/100 g →
    1.388 ÷ 110 × 100 ≈ 1.262 g pro Tag

Wichtig: Nassfutter hat viel Wasser, deshalb sehen die Mengen größer aus – die Kalorien bleiben aber entscheidend.

Wenn auf der Packung keine Kaloriendichte steht, kannst du sie grob aus den analytischen Bestandteilen errechnen:

kcal/100 g ≈ (% Rohprotein × 3,5) + (% Rohfett × 8,5) + (% Kohlenhydrate × 3,5)

So lässt sich personalisiertes Hundefutter nach Aktivitätslevel unabhängig von Marke und Futterart planen.

Wie Aktivität die Zusammensetzung von Protein, Fett und Kohlenhydraten verändert

Nicht nur die Menge, auch die Zusammensetzung des Futters sollte sich am Lebensstil deines Hundes orientieren.

Protein – Baustein für Muskeln und Immunsystem

  • Ruhige, eher gemütliche Hunde: ca. 15–18 % Rohprotein
  • Sportliche, muskulöse Hunde oder Arbeitshunde: eher 18–25 % (teilweise auch mehr)

Mehr Aktivität = mehr Muskelarbeit = höherer Bedarf an hochwertigem Protein.
Bei gesunden Hunden ist ein etwas höherer Proteinanteil unproblematisch – eher „Luxus“ fürs Futterbudget als Risiko für die Nieren.

Fett – wichtigster Energielieferant

Fett liefert mit Abstand die meiste Energie:

  • 1 g Fett ≈ 9 kcal
  • 1 g Protein oder Kohlenhydrate ≈ 3,5 kcal

Für aktive Hunde ist ein höherer Fettanteil sinnvoll:

  • Gemütliche Familienhunde: etwa 8–12 % Rohfett
  • Sehr aktive Hunde (Sport, Jagd): häufig 15–18 % Rohfett

So bekommt dein Hund genug Energie, ohne dass du riesige Futtermengen füttern musst.

Kohlenhydrate – Energie, aber kein Muss in Riesenmengen

Ein Richtwert: Rund 10 % der Gesamtenergie können gut aus Kohlenhydraten kommen. Entscheidend ist dabei:

  • Wie gut die Kohlenhydratquelle verdaulich ist
  • Wie dein Hund sie verträgt (Kotqualität, Blähungen, Wohlbefinden)

Warum „grain-free“ nicht automatisch besser ist

„Getreidefrei“ klingt oft gesünder, ist aber selten medizinisch nötig. Echte Futtermittelallergien gegen Getreide sind selten; viel häufiger reagieren Hunde auf bestimmte tierische Proteine.

Wichtiger als „grain-free“ ist:

  • Gute Verdaulichkeit (kein dauerhafter Durchfall oder Blähbauch)
  • Ausgewogenes Nährstoffprofil (Protein, Fett, Mineralstoffe, Vitamine)
  • Passende Energiedichte zum Aktivitätslevel

Wenn dein Hund eine nachgewiesene Allergie hat, braucht er gezielt allergenarmes Hundefutter bzw. ein spezielles allergie hundefutter, z. B. mit neuartigen Proteinquellen oder hydrolysiertem Protein – nicht automatisch nur „ohne Getreide“.

So erkennst du, ob dein Hund zu viel oder zu wenig Energie bekommt

Egal wie gut die Berechnung ist: Dein Hund zeigt dir im Alltag, ob die Ernährungsempfehlung wirklich passt.

Achte regelmäßig auf:

  • Körpergewicht
    Wiegen alle 2–4 Wochen (bei Welpen ruhig wöchentlich).
  • Body Condition Score (BCS)
    Ideal: Rippen sind gut tastbar, aber nicht sichtbar; Taille von oben erkennbar, Bauch leicht aufgezogen.
  • Energielevel
    Wirkt dein Hund dauernd hungrig, müde oder eher überdreht?

Typische Hinweise:

  • Zu wenig Energie
    Gewichtsabnahme, sichtbare Rippen, Mattigkeit, schlechter Fellglanz.
  • Zu viel Energie
    „Speckröllchen“ an Brustkorb und Rücken, Taille verschwindet, Hund wird träge, schnell aus der Puste.

Reaktion:
Verändere die Tagesration um ca. 5–10 % nach oben oder unten und beobachte 2–3 Wochen lang Gewicht, Figur und Verhalten.

Praxisbeispiele: So sieht personalisierte Fütterung im Alltag aus

Im Alltag hilft ein Blick auf typische Hundetypen, um die Theorie greifbar zu machen.

Welpe (kleine/mittlere Rasse, 5 kg)

  • Braucht ca. 4–6 % seines Körpergewichts pro Tag als Futtermenge – also deutlich mehr als ein erwachsener Hund.
  • Energiebedarf grob: rund 1.600+ kcal/Tag (je nach Rasse und Alter).
  • Bei 350 kcal/100 g Trockenfutter → ca. 470 g pro Tag, auf 4 Mahlzeiten verteilt.
  • Zusammensetzung:
  • ≥ 22 % Protein (für Wachstum und Muskulatur)
  • 8–12 % Fett
  • Regelmäßige Gewichtskontrolle wöchentlich, Futtermenge wird mit dem Wachstum schrittweise angepasst.

Erwachsener Hund (20 kg, normal aktiv)

  • Energiebedarf: etwa 1.000 kcal/Tag bei 1–1,5 h Bewegung.
  • Bei 350 kcal/100 g Trockenfutter → rund 285–290 g pro Tag.
  • Zusammensetzung:
  • 18–20 % Protein
  • 10–12 % Fett
  • Kohlenhydrate in moderatem Rahmen, gut verdaulich
  • 2 Mahlzeiten pro Tag sorgen für gleichmäßige Verdauung und weniger „Fresskoma“.

Senior (15 kg, wenig aktiv)

  • Etwas reduzierter Energiebedarf, z. B. um 10–20 % im Vergleich zu früher.
  • Beispiel: ca. 1.200 kcal/Tag (Richtwert, muss individuell geprüft werden).
  • Bei 340 kcal/100 g Trockenfutter → etwa 240 g pro Tag, auf 2–3 kleinere Mahlzeiten verteilt.
  • Wichtig:
  • Hoher Proteinanteil (20–22 %) für Muskelerhalt
  • Moderater Fettanteil (10–12 %)
  • Leicht verdauliche Zutaten, nicht zu viel Ballaststoffe
  • Gerade bei Senioren mit empfindlichem Darm oder Darmentzündung ggf. tierärztliche Rücksprache und spezielles Futter nötig.

Sporthund / Jagdhund (25 kg, hohe Aktivität)

  • Energiebedarf deutlich erhöht: etwa 1.500–1.600+ kcal/Tag.
  • Bei 370 kcal/100 g Sportfutter → ca. 400–440 g pro Tag.
  • Zusammensetzung:
  • 25–28 % Protein für Muskulatur und Regeneration
  • 15–18 % Fett als konzentrierte Energiequelle
  • Kohlenhydrate z. B. rund 10 % der Gesamtenergie, gut verdaulich
  • Praktisch:
  • Tagesration auf vor und nach der Belastung verteilen
  • Hund regelmäßig abtasten: baut er Muskulatur auf oder verliert er Gewicht?

Fertigfutter, Barf, selbst gekocht: Personalisierung geht immer

Ob du Fertigfutter, Barf oder selbst gekochte Rationen fütterst – die Logik bleibt gleich:

  1. Energiebedarf berechnen (Gewicht, Aktivität, Alter).
  2. Kaloriendichte kennen (Packung, Rezept oder selbst berechnet).
  3. Mit der Formel die Tagesmenge in Gramm bestimmen.
  4. Protein- und Fettanteile an Aktivitätslevel und Figur anpassen.
  5. Alle 2–4 Wochen checken: Gewicht, BCS, Energie – und bei Bedarf nachjustieren.

So wird aus einer allgemeinen Ernährungsempfehlung ein wirklich passender, alltagstauglicher Futterplan für deinen Hund.

Allergen Hundefutter & Allergie beim Hund: Futter gezielt einsetzen statt nur ausprobieren

Wenn dein Hund nach dem Fressen kratzt, pupst wie ein Traktor oder ständig Durchfall hat, ist der Impuls verständlich: neues Futter kaufen, hoffen, weiterprobieren. Genau hier setzt eine fundierte Ernährungsempfehlung von Tierernährungsberatern für Hunde an: weg vom „Rumprobieren“, hin zu einem klaren Plan.

Allergie vs. Unverträglichkeit – kurz und alltagstauglich erklärt

Beide machen deinem Hund Bauch oder Haut zu schaffen, aber im Körper passiert etwas völlig Unterschiedliches:

  • Futtermittelallergie
    Hier spielt das Immunsystem verrückt. Es bildet Antikörper gegen bestimmte Eiweiße im Futter (meist tierische Proteine). Schon kleinste Mengen des Allergens können dann Juckreiz, Hautentzündungen, Durchfall oder Ohrprobleme auslösen – und das immer wieder, sobald das Allergen gefressen wird.
  • Futtermittelunverträglichkeit (Intoleranz)
    Das Immunsystem ist hier nicht beteiligt. Der Darm kommt mit bestimmten Stoffen nicht klar (z.B. wegen Enzymmangel). Typisch sind Magen-Darm-Probleme wie Durchfall, Blähungen, Bauchweh – meist relativ kurz nach dem Fressen, oft ohne Juckreiz.

Wichtig für dich:
Nur vom Anschauen der Symptome lässt sich nicht sicher sagen, ob es eine Allergie oder eine Unverträglichkeit ist. Aber das Timing hilft:

  • Sehr schnelle Reaktion (Stunden) und vor allem Magen-Darm? → eher Unverträglichkeit.
  • Reaktion auch nach Tagen oder Wochen, viel Juckreiz/Haut? → eher Allergie.

Typische Allergene im Hundefutter

In vielen Fällen verstecken sich die Auslöser direkt in den „Klassikern“ im Napf:

Häufige tierische Allergene:

  • Rindfleisch
  • Huhn / Geflügel
  • Milchprodukte (z.B. Käse, Joghurt, Milchpulver in Leckerlis)

Pflanzliche Komponenten:

  • Bestimmte Getreide wie Weizen oder Soja können Probleme machen – oft aber eher als Unverträglichkeit als als echte Allergie.

Heißt: Wenn dein Hund empfindlich reagiert, ist ein Futter mit „Rind, Huhn, Milch und Weizen“ eher ein Kandidat für Stress im Körper als für Entspannung im Darm.

Was bedeutet „allergenarmes Hundefutter“ wirklich?

Begriffe wie „allergenarmes Hundefutter“, „hypoallergen“ oder „sensitiv“ klingen super – sind aber rechtlich nicht geschützt. Hersteller können sie sehr frei verwenden. Ein hübsches Etikett heißt also nicht automatisch, dass das Futter für deinen Allergiker geeignet ist.

Worauf du bei wirklich allergenarmem bzw. hypoallergenem Futter achten solltest:

  • Klare, kurze Zutatenliste
    Lieber wenige, klar benannte Zutaten statt „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“.
  • Verzicht auf typische Allergene
    Kein Rind, kein Huhn, keine Milchprodukte – zumindest, solange unklar ist, worauf dein Hund reagiert.
  • Alternative Proteinquellen
    Z.B. Pferd, Ente, Fisch oder Insekten (siehe unten).
  • Transparenz
    Alle Inhaltsstoffe offen deklariert, keine „Mischbegriffe“, hinter denen sich versteckte Allergene verbergen können.

Wenn du unsicher bist, ob ein Futter wirklich allergenarm ist, lohnt sich eine individuelle Ernährungsempfehlung, bei der Rezeptur und Deklaration genau durchgegangen werden.

Alternative & hypoallergene Proteinquellen: mehr als „exotisch“

Um bei allergenarmen Futtern gezielt auszuwählen, wird oft mit Proteinen gearbeitet, die dein Hund noch nicht oder kaum bekommen hat. So senkst du das Risiko, dass bereits eine Sensibilisierung besteht.

Typische Alternativen:

  • Pferd
    Selten im Standardfutter, daher geringes Allergierisiko.
  • Ente
    Gute Alternative zu Huhn, obwohl es vereinzelt Kreuzreaktionen geben kann.
  • Fisch
    Hochwertiges Eiweiß, oft gut verträglich.
  • Insektenprotein
    Noch relativ neu, sehr spannender Kandidat: gilt als niedrig allergen und ist obendrein nachhaltig.

Eine besondere Rolle spielen hydrolysierte Proteine:
Hier werden die Eiweiße in sehr kleine Bausteine „zerlegt“. Das Immunsystem erkennt sie nicht mehr als Allergen – ideal bei nachgewiesenen Futtermittelallergien oder sogar Mehrfachallergien. Hydrolysat-Futter ist meist teurer und nicht jeder Hund liebt den Geschmack sofort, aber im Management von Allergien ist es oft ein echter Gamechanger.

Strukturierter Einsatz von allergenarmem Futter: so gehst du vor

Damit allergenarmes Futter wirklich hilft, braucht es einen Plan – nicht nur einen Futtersack mit neuem Etikett.

1. Tierärztliche Abklärung
Bevor du loslegst, sollte dein Tierarzt andere Ursachen (Parasiten, Infektionen, Umweltallergien) ausschließen. Bei Verdacht auf echte Allergie können Bluttests auf Antikörper sinnvoll sein.

2. Eliminationsdiät – der Goldstandard

Hier wird konsequent auf ein klar definiertes Futter umgestellt:

  • Eine neue Proteinquelle, die dein Hund bisher nicht oder kaum bekommen hat (z.B. Pferd oder Insekt).
  • Dazu ein oder wenige gut verträgliche Kohlenhydrate (z.B. Kartoffel, Reis).
  • Dauer: mindestens 6–8 Wochen, ohne Ausnahmen.

Wichtig:

  • Keine „alten“ Leckerlis, keine Kaustangen, keine Reste vom Tisch – alles muss zum gewählten Futter passen.
  • Bei komplexen Fällen oder Verdacht auf mehrere Allergien kann ein Futter mit hydrolysierten Proteinen sinnvoll sein.

3. Provokationstest

Verbessern sich die Symptome deutlich, kommt der spannende Teil:
Du führst gezielt einzelne alte Zutaten wieder ein (z.B. zuerst Rind für 1–2 Wochen, später Huhn).

  • Verschlechtern sich Haut oder Verdauung, hast du einen starken Hinweis auf das jeweilige Allergen.
  • Bleibt alles ruhig, ist diese Zutat vermutlich okay.

So entsteht Schritt für Schritt ein klares Bild, welches Futter dein Hund gut verträgt – und welches nicht.

Praktische Tipps für den Alltag: konsequent, aber machbar

Damit eine Ernährungsempfehlung wirklich greift, braucht es im Alltag ein bisschen Struktur – und die lohnt sich:

  • Futterplan & Tagebuch führen
    Schreib auf, was dein Hund frisst (inkl. Leckerlis!) und welche Symptome wann auftreten. Das hilft dir und deinem Tierarzt enorm bei der Einschätzung.
  • Leckerli-Fallen vermeiden
    Sehr häufig scheitern Eliminationsdiäten an „nur einem kleinen Kauknochen“ oder „einem Stückchen Käse“.
    Besser:
  • Leckerlis aus der gleichen Proteinquelle wie das Hauptfutter
  • einfache Snacks wie getrocknete Fleischstreifen der neuen Proteinquelle oder etwas Gemüse (z.B. Karotte) – sofern verträglich
  • Alle im Haushalt ins Boot holen
    Partner, Kinder, Nachbarn, Hundesitter – alle sollten wissen: „Der Hund bekommt gerade nur XY-Futter, keine Ausnahmen.“ So vermeidest du gut gemeinte, aber problematische Extra-Häppchen.
  • Geduld haben
    Haut braucht Zeit, um sich zu regenerieren, und auch der Darm beruhigt sich nicht immer über Nacht. 6–8 Wochen klingen lang, geben euch aber endlich Klarheit statt endlosem Trial-and-Error.

Mit einem strukturierten Vorgehen, klug gewähltem, allergenarmem oder personalisiertem Hundefutter nach Aktivitätslevel und guter Begleitung durch Tierarzt und Tierernährungsberater hast du die besten Chancen, dass dein Hund wieder entspannter frisst – und ihr beide euren Alltag deutlich sorgloser genießen könnt.

Darmentzündung beim Hund: Ernährung als Schlüssel für Prävention und Management

Wenn der Darm deines Hundes streikt, zeigt sich das im Alltag ziemlich deutlich: wiederkehrender Durchfall (oft schleimig oder mit Blut), Erbrechen, Blähungen, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust oder Appetit-Schwankungen. Hinter solchen Symptomen können akute Entzündungen wie eine Enteritis stecken – oder chronische Erkrankungen wie IBD (Inflammatory Bowel Disease).

Genau hier wird eine individuelle Ernährungsempfehlung richtig wertvoll: Futter kann Entzündungen anfeuern – oder sie langfristig beruhigen.

Ziele der Fütterung bei Darmentzündungen

Bei Darmentzündung beim Hund gilt: Füttern heißt nicht „irgendwas reinkriegen“, sondern gezielt unterstützen. Die Ernährung verfolgt drei Hauptziele:

  1. Darm entlasten
    Das Futter soll leicht verdaulich sein, damit Magen und Darm weniger „arbeiten“ und die entzündete Schleimhaut nicht zusätzlich gereizt wird.
  2. Schleimhaut schützen und Regeneration fördern
    Nährstoffe, die sanft zur Schleimhaut sind und Entzündungen nicht weiter anheizen, helfen dem Darm, sich zu erholen.
  3. Darmflora stabilisieren
    Eine gesunde Darmflora (Mikrobiom) wirkt wie ein Schutzschild: Sie unterstützt Verdauung, Immunsystem und kann neue Schübe abmildern.

Eine gute Ernährungsempfehlung von Tierernährungsberatern für Hunde kombiniert genau diese Punkte – und passt die Fütterung an Alter, Rasse, Gesundheitszustand und Aktivitätslevel deines Hundes an.

Was im Napf landen sollte: leicht verdauliche Komponenten

Bei empfindlichem Darm ist weniger „Action“ im Futter oft mehr. Typische Bausteine:

  • Gut verdauliche Proteine
    Zum Beispiel Huhn, Pute oder Fisch in hochwertiger Qualität. Sie werden schnell und zuverlässig aufgenommen und belasten den Darm weniger.
    Wichtig: Bei Verdacht auf Futtermittelallergie können auch „neuartige“ Proteinquellen (z.B. Pferd, Ente, Kaninchen) sinnvoll sein.
  • Moderater Fettgehalt
    Fett liefert zwar viel Energie, kann aber einen entzündeten Darm stark reizen und zu Durchfall führen. Ein maßvoller, gut verträglicher Fettanteil hilft, den Darm zu beruhigen und trotzdem Energie zu liefern.
  • Schonende Kohlenhydrate
    Klassiker sind Reis oder Hafer, teils auch Kartoffel oder Hirse. Sie sind meist gut verdaulich und geben dem Hund Energie, ohne den Darm zusätzlich zu stressen.

Gerade hier kommt personalisiertes Hundefutter nach Aktivitätslevel ins Spiel: Ein sportlicher Hund benötigt trotz Darmentzündung ausreichend Energie, während ein eher gemütlicher Hund mit zu energiereichem Futter schnell Verdauungsprobleme oder Gewichtsprobleme entwickeln kann.

Ballaststoffe, Prebiotika und Probiotika: Futter für die Darmbewohner

Die Darmflora deines Hundes besteht aus Milliarden von Bakterien – die wollen „richtig“ gefüttert werden:

  • Ballaststoffe
    Sie regulieren die Darmbewegung, können den Kot festigen oder weicher machen (je nach Art) und dienen zum Teil als Nahrung für gute Bakterien. In angepasster Menge helfen sie, die Verdauung zu stabilisieren.
  • Prebiotika
    Zum Beispiel Inulin oder bestimmte Oligosaccharide. Sie sind quasi das Lieblingsessen nützlicher Darmbakterien und fördern deren Wachstum. So wird das Gleichgewicht im Darm unterstützt.
  • Probiotika
    Das sind lebende, „gute“ Mikroorganismen, die helfen können, schädliche Keime zu verdrängen und die geschädigte Darmschleimhaut zu unterstützen. Gerade bei chronischen Darmerkrankungen sind sie oft ein wichtiger Baustein im Futterkonzept.

Ein durchdachtes Futter nutzt diese drei Komponenten, um das Mikrobiom deines Hundes zu stabilisieren – denn ohne stabile Darmflora keine stabile Verdauung.

Allergie-Hundefutter & Darmerkrankungen: Warum man beides zusammen denken muss

Bei vielen Hunden mit chronischer Darmentzündung steckt zusätzlich eine Futtermittelunverträglichkeit oder -allergie dahinter – oder sie entwickelt sich im Krankheitsverlauf. Dann kann ein „normales“ Futter, selbst wenn es eigentlich hochwertig ist, immer wieder Schübe auslösen.

Deshalb ist allergenarmes oder hypoallergenes Futter häufig Teil der Therapie:

  • Es verzichtet auf häufige Auslöser (z.B. bestimmte tierische Proteine, Zusatzstoffe).
  • Es setzt auf ausgewählte, gut verträgliche Zutaten.
  • Es reduziert das Risiko, dass das Immunsystem im Darm überreagiert.

Allergenarmes Hundefutter spielt damit eine doppelte Rolle: Es kann sowohl Allergiesymptome (Juckreiz, Ohrenentzündungen, Hautprobleme) mindern als auch die Entzündung im Darm selbst beruhigen. Genau deshalb ist die sorgfältige Futtermittelauswahl bei IBD und chronischer Enteritis so wichtig – ohne sie bleibt die Therapie oft nur halb erfolgreich.

Langfristiges Management: Kontrolle, Anpassung und Teamarbeit

Darmentzündungen wie IBD verlaufen meist chronisch und in Schüben. Einmal die „perfekte“ Ration einstellen und dann nie wieder darüber nachdenken – das funktioniert leider selten. Was langfristig wichtig ist:

  • Regelmäßige Gewichtskontrolle
    Nimmt dein Hund ab, braucht er eventuell mehr Energie oder besser verwertbare Nährstoffe. Nimmt er zu, kann das ein Hinweis auf zu energiereiches Futter oder zu wenig Bewegung sein.
  • Symptom-Tagebuch
    Notiere Futter, Snacks, besondere Ereignisse (Stress, Medikamente) und Verdauung (Kotkonsistenz, Häufigkeit, Erbrechen). So lassen sich Zusammenhänge erkennen und die Ernährung gezielt anpassen.
  • Laufende Anpassung der Ration
    Bessert sich der Zustand, darf das Futter manchmal etwas „geöffnet“ werden (z.B. schrittweise neue Komponenten testen). Werden Symptome wieder stärker, kann eine Rückkehr zur strengeren Diät nötig sein.
  • Zusammenarbeit mit Tierarzt und Tierernährungsberater
    Eine individuelle Ernährungsempfehlung von Tierernährungsberatern für Hunde, abgestimmt mit der tierärztlichen Diagnose, sorgt dafür, dass dein Hund alle nötigen Nährstoffe bekommt – ohne seinen Darm zu überfordern.

Wo Ernährung an ihre Grenzen kommt

So viel Ernährung auch bewirken kann: Sie ersetzt keine gründliche Diagnostik und keine notwendige medizinische Behandlung. Du solltest unbedingt tierärztliche Hilfe holen, wenn:

  • der Durchfall blutig ist oder länger als ein paar Tage anhält,
  • dein Hund stark abnimmt, apathisch wirkt oder wiederholt erbricht,
  • Bauchschmerzen, Fieber oder deutliche Verschlechterungen auftreten.

Dann sind oft Blutuntersuchungen, Ultraschall oder sogar Darmbiopsien nötig, um abzuklären, ob IBD, eine andere chronische Darmerkrankung oder etwas völlig anderes dahintersteckt. Medikamente wie entzündungshemmende Präparate, Magenschutz oder spezielle Mittel zum Schleimhautschutz (z.B. Sucralfat) werden dann mit einer angepassten Diät kombiniert.

Die Ernährung bleibt trotzdem ein zentraler Baustein – aber eben als Teil eines Gesamtplans aus Diagnostik, Therapie und langfristiger Betreuung. So hast du die besten Chancen, dass dein Hund trotz empfindlichem Darm ein möglichst unbeschwertes, aktives Leben führen kann.

Häufige Fragen zum Thema

Warum ist eine individuelle Ernährungsempfehlung für meinen Hund wichtiger als die Fütterungstabelle auf dem Futtersack?

Fütterungstabellen sind nur grobe Richtwerte für „durchschnittliche“ Hunde und berücksichtigen weder Aktivität, Figur noch Krankheiten, Allergien oder Magen-Darm-Probleme. Eine individuelle Empfehlung passt Energiemenge, Nährstoffe und Zutaten an deinen konkreten Hund an, sodass Übergewicht, Unterversorgung und Verdauungsprobleme deutlich besser vermieden werden.

Wie wird der Energiebedarf meines Hundes fachlich richtig berechnet?

Tierernährungsberater nutzen wissenschaftliche Modelle (z.B. FEDIAF, NRC) und arbeiten mit dem Stoffwechselgewicht (Körpergewicht^0,75) als Basis. Daraus wird zuerst der Ruheenergiebedarf (RER) und dann mit Aktivitätsfaktoren, Alter, Kastrationsstatus und Gesundheitszustand der individuelle Tagesbedarf in kcal berechnet, der anschließend in Gramm Futter umgerechnet wird.

Woran erkenne ich, ob mein Hund zu viel oder zu wenig Energie über das Futter bekommt?

Kontrolliere regelmäßig Gewicht und Körperform (Body Condition Score: Rippen gut tastbar, Taille sichtbar, Bauch leicht aufgezogen). Nimmt dein Hund zu, wirkt träge oder „rundlich“, bekommt er zu viel Energie; bei Gewichtsverlust, sichtbaren Rippen, Mattigkeit oder stumpfem Fell eher zu wenig. Dann wird die Tagesration typischerweise um etwa 5–10 % nach oben oder unten angepasst und über 2–3 Wochen beobachtet.

Was bedeutet „personalisiertes Hundefutter nach Aktivitätslevel“ konkret?

Hier werden Futtermenge und Zusammensetzung (v.a. Protein- und Fettgehalt, Energiedichte) an das tatsächliche Bewegungsprofil deines Hundes angepasst – vom Sofahund bis zum Sport- oder Arbeitshund. Ein sehr aktiver Hund braucht oft deutlich mehr Energie und Protein als ein gemütlicher Familienhund, während Senioren oder wenig aktive Hunde eher kalorienärmer, aber gut verdaulich gefüttert werden sollten.

Was ist der Unterschied zwischen Futtermittelallergie und -unverträglichkeit beim Hund?

Bei einer Futtermittelallergie spielt das Immunsystem verrückt und reagiert bereits auf kleinste Mengen bestimmter Eiweiße mit z.B. Juckreiz, Hautproblemen oder Durchfall – oft wiederkehrend. Eine Unverträglichkeit ist keine Immunreaktion, sondern ein „Verdauungsproblem“ (z.B. Enzymmangel) und zeigt sich meist relativ schnell nach dem Fressen vor allem über Magen-Darm-Symptome.

Was macht ein wirklich allergenarmes bzw. hypoallergenes Hundefutter aus?

Entscheidend sind eine kurze, klare Zutatenliste, der Verzicht auf typische Allergene (wie Rind, Huhn, Milchprodukte, wenn sie verdächtig sind) und der Einsatz alternativer Proteinquellen (z.B. Pferd, Ente, Fisch, Insekten oder hydrolysierte Proteine). Begriffe wie „hypoallergen“ sind nicht geschützt, deshalb ist eine genaue Prüfung der Deklaration oder eine individuelle Fütterungsberatung sinnvoll.

Wie kann Futter bei Darmentzündungen (z.B. IBD) meines Hundes gezielt helfen?

Bei Darmentzündungen geht es darum, den Darm zu entlasten, die Schleimhaut zu schützen und die Darmflora zu stabilisieren. Dafür werden leicht verdauliche Proteine, moderater Fettgehalt, schonende Kohlenhydrate sowie passende Ballaststoffe, Pre- und Probiotika eingesetzt; oft kombiniert mit allergenarmen Rezepturen, wenn Allergien oder Unverträglichkeiten eine Rolle spielen.

Dieser Beitrag zeigt dir als Hundehalter:in, wie frisch gekochtes, schonend gegartes Hundefutter – mit Rezepturen wie „Lamm Quinoa“, „Lachs und Brokkoli Mahlzeit für Welpen“, „Truthahn und Chia Rezeptur bei Allergien“ und „Känguru Hirse Futter für Hunde“ – das Wohlbefinden deines Hundes bei Verdauung, Fell, Energie und Allergien unterstützen kann. Ausgehend von typischen Problemen mit Trocken- und Dosenfutter (Unverträglichkeiten, mangelnde Vitalität, Unsicherheit bei der Futtermenge) erfährst du, warum nährstoffdichte Frischmahlzeiten, entwickelt mit Tierärzt:innen und Ernährungsexpert:innen, eine vollwertige, individuelle Alternative sind. Du bekommst konkrete Orientierung, welche Rezeptur zu welchen Bedürfnissen passt, wie du die Umstellung schrittweise testest und so mit gutem Gefühl vom „irgendein Futter“ zu liebevoll abgestimmter Hundenahrung wechselst.

Du sitzt abends auf dem Sofa, dein Hund kuschelt sich an dich – und trotzdem ist da dieses leise Gefühl: „So richtig wohl fühlt er sich nicht.“
Vielleicht kratzt er sich immer wieder, der Bauch gluckert, das Fell glänzt nicht mehr so wie früher. Und im Hinterkopf kreist die Frage: „Liegt das am Futter?“

Vielleicht hast du schon zig Sorten Trocken- oder Dosenfutter ausprobiert. „Getreidefrei“, „sensitiv“, „Premium“ – und trotzdem hast du das Gefühl, dass da noch mehr gehen müsste. Mehr Vitalität. Mehr Freude beim Fressen. Weniger Sorge, ob wirklich alles drin ist, was dein Hund braucht.

Genau hier setzen frisch gekochte, schonend gegarte Mahlzeiten für Hunde an – mit Rezepturen wie Lamm Quinoa, einer liebevoll abgestimmten Lamm und Quinoa Rezeptur für Hunde, oder Varianten wie Truthahn und Chia, Lachs und Brokkoli oder Känguru Hirse.
In diesem Artikel nehmen wir dich mit in eine andere Art zu füttern: nah dran an den Bedürfnissen deines Hundes, individuell portioniert – und so, dass du dich sicher fühlen kannst.


Wenn dein Bauchgefühl sagt: „Da geht noch mehr“

Vielleicht kennst du das:

  • Dein Hund frisst zwar, aber ohne Begeisterung.
  • Nach dem Fressen ist er oft müde und „platt“.
  • Der Kot ist mal fest, mal weich, manchmal auch zu häufig.
  • Fell und Haut könnten besser sein, vielleicht kratzt er sich oft oder hat leichte Allergie-Anzeichen.

Und dann sitzt du vor dem Futterregal oder vor zig Tabs im Browser und denkst:

„Ich will einfach nur gutes, gesundes Futter. Ohne stundenlang Inhaltsstoffe zu studieren.“

Es ist völlig verständlich, dass dich das überfordert. Futtermittel-Dschungel, widersprüchliche Tipps im Internet, Sorgen um Allergien – und gleichzeitig der Wunsch, deinem Hund etwas zu geben, das sich ehrlich gut anfühlt. Wie eine warme, selbstgekochte Mahlzeit – nur bitte ohne, dass du jeden Abend selbst am Herd stehen musst.


Warum frisch & schonend gegart ein echter Gamechanger sein kann

Stell dir vor, dein Hund bekäme Mahlzeiten, die aussehen wie „echtes Essen“:
Fleisch, das nach Fleisch aussieht. Gemüse, das du erkennst. Superfoods, die nicht nur auf der Packung schön klingen, sondern wirklich sinnvoll kombiniert sind.

Genau das steckt hinter Konzepten wie Howly Bowly:

  • Frisch gegart im schonenden Sous-vide-Verfahren und anschließend schockgefrostet
    So bleiben Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe besser erhalten. Gleichzeitig wird alles gut verdaulich – besonders wichtig bei sensiblen Mägen.
  • Ohne künstliche Aromen, Füll- und Konservierungsstoffe
    Du fütterst das, was auf der Zutatenliste steht – nicht mehr und nicht weniger.
  • Mit Tierärzt:innen und Ernährungsexpert:innen entwickelt
    Das gibt dir Sicherheit: Es geht nicht nur um „lecker“, sondern um eine vollwertige, ausgewogene Ernährung.
  • Individuelle Portionsanpassung
    Alter, Gewicht, Aktivität, besondere Bedürfnisse – all das fließt in die Berechnung der Tagesportion ein. Du musst nicht mehr rätseln, wie viel „richtig“ ist.

So wird aus Füttern mehr als nur „Napf hinstellen“ – es wird ein bewusster Akt von Fürsorge. Wie ein liebevoll gekochtes Familienessen, nur eben für deinen vierbeinigen Liebling.


Lamm Quinoa: Wenn empfindliche Mägen auf Wohlfühlküche trifft

Die Lamm und Quinoa Rezeptur für Hunde ist wie eine sanfte Umarmung für empfindliche Hundebäuche.

Hier steckt drin:

  • Hochwertiges Muskelfleisch wie Lamm, Herz und Leber – eine gut verträgliche Proteinquelle
  • Gemüse wie Süßkartoffel, Butternut-Kürbis und Brokkoli – liefern Ballaststoffe, Vitamine und Antioxidantien
  • Quinoa und Buchweizen – hochwertige, gut verdauliche Kohlenhydrate
  • Olivenöl und Kalzium – für gesunde Gelenke, Immunsystem und kräftige Knochen

Lamm wird oft gut akzeptiert, auch von Hunden mit sensibler Verdauung oder Futtermittelunverträglichkeiten. Quinoa ist von Natur aus glutenfrei und bietet wertvolle Aminosäuren und Mineralstoffe.

Vielleicht fragst du dich:

„Ist Lamm Quinoa nicht zu speziell für meinen Hund?“

Im Gegenteil: Gerade diese Kombination aus hochwertigem Fleisch und „cleveren“ Kohlenhydratquellen macht diese Mahlzeit so spannend – besonders, wenn du das Gefühl hast, dein Hund reagiert empfindlich auf herkömmliches Futter.


Lachs und Brokkoli Mahlzeit für Welpen: Ein liebevoller Start ins Leben

Welpen sind kleine Entdecker – und ihr Verdauungssystem ist noch in der Entwicklung. Eine Lachs und Brokkoli Mahlzeit für Welpen kann hier zwei Dinge vereinen:

  • Lachs liefert hochwertige Proteine und natürliche Omega-3-Fettsäuren – wichtig für Gehirn, Fell und Gelenke.
  • Brokkoli bringt Ballaststoffe und antioxidative Vitamine mit, die den Darm unterstützen und das Immunsystem stärken.

Schonend gegarte Frischmahlzeiten helfen dem jungen Körper, Nährstoffe besser zu verwerten – ohne unnötigen Ballast. Statt „viel Futter = satt“ geht es um Nährstoffdichte: kleine Portionen, großer Effekt.

Stell dir deinen Welpen vor, wie er nach dem Fressen mit wackem Blick, glänzendem Fell und voller Energie zum Spielen ansetzt – und du im Hinterkopf weißt: „Sein Körper bekommt gerade alles, was er für ein gesundes Wachstum braucht.“


Truthahn und Chia Rezeptur bei Allergien: Sanft, durchdacht, nährstoffreich

Wenn dein Hund zu Allergien neigt, kennst du dieses Gefühl von Unsicherheit:

  • „Darf er das überhaupt?“
  • „Reagiert er wieder mit Juckreiz?“
  • „Was, wenn es ihm davon wieder schlecht geht?“

Die Truthahn und Chia Rezeptur bei Allergien setzt genau hier an:

  • Truthahn ist eine leicht verdauliche, oft gut verträgliche Proteinquelle.
  • Chia-Samen sind kleine Kraftpakete: Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffe, Antioxidantien.

Diese Kombination eignet sich besonders für Hunde, die eine schonende, aber nährstoffreiche Ernährung brauchen – zum Beispiel bei leichter Arthrose, empfindlicher Verdauung oder Allergie-Tendenzen. Das Futter ist auf Stabilität und Wohlbefinden ausgerichtet: weniger Reiz, mehr Unterstützung.


Känguru Hirse Futter für Hunde: Leicht, exotisch – und ideal bei sensiblen Mägen

Vielleicht hast du schon von Känguru Hirse Futter für Hunde gehört und dich gefragt: „Muss das sein?“

Gerade für Hunde mit vielen Unverträglichkeiten kann eine exotische Proteinquelle wie Känguru eine echte Chance sein, weil sie im Alltag selten gefüttert wird und der Körper sie oft besser „in Ruhe lässt“.

  • Kängurufleisch ist mager und reich an Eiweiß.
  • Hirse ist leicht verdaulich, glutenfrei und unterstützt eine ausgewogene Ernährung.

In Verbindung mit einer individuellen Portionsanpassung hilft so eine Mahlzeit dabei, das Gewicht im Blick zu behalten, ohne dass dein Hund Hunger haben muss. Das ist besonders wichtig bei Hunden, die zu Übergewicht neigen oder z. B. ihre Gelenke schonen müssen.


Was schonend gegarte Mahlzeiten für Hunde im Alltag verändern können

Was bedeutet das alles nun konkret für dich und deinen Hund?

  • Mehr Sicherheit für dich
    Du weißt: Da ist echtes Fleisch drin, Gemüse, Superfoods – alles in einem ausgewogenen Verhältnis, mit Fachleuten entwickelt.
  • Weniger Rätselraten bei der Futtermenge
    Die Portionen werden nach Alter, Gewicht, Aktivität und Besonderheiten deines Hundes berechnet. Du musst nicht mehr „ungefähr“ machen.
  • Entlastung für die Verdauung
    Schonend gegarte Mahlzeiten werden oft besser vertragen. Viele Hunde reagieren mit stabilerem Kot, weniger Blähungen und einem ruhigeren Bauch.
  • Mehr Vitalität und Wohlbefinden
    Leckeres, gut verträgliches Futter, das den Körper nährt, kann sich oft in mehr Energie, glänzendem Fell und einem insgesamt zufriedeneren Hund zeigen.
  • Ein gutes Gefühl im Herzen
    Du gibst deinem Hund nicht nur „irgendein Futter“, sondern etwas, das sich wie liebevoll gekochte Hausmannskost anfühlt – nur professionell abgestimmt.

Dein nächster kleiner Schritt: So kannst du die Ernährung deines Hundes liebevoll verändern

Vielleicht spürst du beim Lesen: „Ja, das klingt nach dem, was ich mir für meinen Hund wünsche.“ Gleichzeitig tauchen Fragen auf:

  • „Verträgt er den Wechsel?“
  • „Welche Rezeptur passt am besten zu uns?“
  • „Wie fange ich überhaupt an?“

Du musst nicht alles auf einmal umstellen. Ein kleiner, bewusster Schritt reicht für den Anfang.

1. Schau dir deinen Hund ehrlich an

Frag dich:

  • Wie ist seine Figur? Sieht man Taille und Rippen leicht?
  • Wie ist sein Fell? Glänzend oder eher stumpf?
  • Wie ist sein Energielevel im Alltag?
  • Gibt es Themen wie Juckreiz, Magen-Darm-Probleme, Übergewicht?

Schon diese kurze Bestandsaufnahme hilft dir, die passende Rezeptur auszuwählen – z. B.:

  • Lamm Quinoa, wenn du etwas mit viel Wohlfühlpotenzial für empfindliche Hunde suchst.
  • Lachs und Brokkoli, wenn ein junger Hund gesund wachsen soll.
  • Truthahn und Chia, wenn Allergien oder Gelenke eine Rolle spielen.
  • Känguru Hirse, wenn dein Hund sehr sensibel reagiert oder Gewicht reduzieren sollte.

2. Starte mit einer Testphase

Du musst dich nicht sofort für „für immer“ entscheiden. Du kannst:

  • Eine Sorte wählen, die gut zu deinem Hund passt.
  • Langsam über einige Tage vom alten auf das neue Futter umstellen.
  • In Ruhe beobachten: Wie reagiert dein Hund? Frisst er gern? Verändert sich Kot, Fell, Energie?

3. Erlaube dir, Fragen zu stellen

Seriöse Anbieter von frisch gegarten Hundenahrung sind ansprechbar: für Fragen zu Rezepturen, Portionen, Verträglichkeit. Nutz diese Möglichkeit – du musst das nicht im Alleingang entscheiden.


Fazit: Gesunde Hundeküche darf sich anfühlen wie ein warmes Zuhause

Dein Hund ist ein Familienmitglied. Und so wie du für deine Liebsten kochen würdest, darf sich auch seine Ernährung anfühlen: liebevoll, bewusst und mit einem guten Gefühl im Bauch – bei euch beiden.

Lamm Quinoa, eine sorgfältig entwickelte Lamm und Quinoa Rezeptur für Hunde, Varianten wie Truthahn und Chia, Lachs und Brokkoli Mahlzeit für Welpen oder Känguru Hirse Futter für Hunde – all das sind nicht nur „Sorten“, sondern Möglichkeiten, das Wohlbefinden deines Hundes auf individueller Basis zu unterstützen.

Wenn du magst, nimm dir genau jetzt einen Moment und frag dich:

„Welches Thema hat mein Hund gerade – und welche Rezeptur könnte ihm gut tun?“

Such dir eine Sorte aus, starte mit einer kleinen Umstellung – und beobachte, wie dein Hund reagiert.
Manchmal ist es nur ein Napf voll liebevoll zusammengestellter Nahrung, der zwischen „so lala“ und „richtig wohlfühlen“ unterscheidet.

Und genau dieses Wohlfühl-Gefühl darf dein Hund haben. Jeden Tag. In jeder Mahlzeit.

Häufige Fragen zum Thema

Für welche Hunde eignet sich die Lamm-Quinoa-Rezeptur besonders?

Die Lamm-Quinoa-Rezeptur eignet sich vor allem für Hunde mit sensibler Verdauung oder Futtermittelunverträglichkeiten. Lamm ist eine gut verträgliche Proteinquelle, Quinoa ist glutenfrei und leicht verdaulich. Die Kombination ist ideal, wenn du etwas mit „Wohlfühlküchen-Charakter“ für empfindliche Hunde suchst.

Was bringt mir frisch und schonend gegartes Hundefutter im Alltag wirklich?

Schonend gegartes Futter wird oft besser vertragen und entlastet die Verdauung, was sich z.B. in stabilerem Kot und weniger Blähungen zeigen kann. Du fütterst erkennbares Fleisch und Gemüse ohne künstliche Aromen, Füll- und Konservierungsstoffe. Durch die fachlich entwickelten Rezepturen bekommst du eine vollwertige, ausgewogene Ernährung mit gut berechneten Portionen.

Welche Rezeptur passt zu meinem Hund: Lamm Quinoa, Lachs & Brokkoli, Truthahn & Chia oder Känguru Hirse?

Lamm Quinoa passt gut bei sensibler Verdauung und Unverträglichkeiten. Lachs & Brokkoli ist als Mahlzeit für Welpen auf gesundes Wachstum mit Omega‑3 und Nährstoffdichte ausgerichtet. Truthahn & Chia eignet sich bei Allergie-Tendenzen oder Gelenk- und Verdauungsthemen, Känguru Hirse ist eine Option für sehr sensible Hunde oder solche, die Gewicht reduzieren sollen.

Wie läuft die Futterumstellung auf frisch gegarte Mahlzeiten am besten ab?

Starte mit einer Sorte, die zu den aktuellen Bedürfnissen deines Hundes passt, und stelle dann über mehrere Tage schrittweise vom alten auf das neue Futter um. Beobachte in dieser Testphase Kotbeschaffenheit, Fell, Energie und die Akzeptanz im Napf. So kannst du in Ruhe sehen, wie dein Hund reagiert, ohne seinen Körper zu überfordern.

Warum sind exotische Proteinquellen wie Känguru sinnvoll bei empfindlichen Hunden?

Kängurufleisch wird im Alltag selten gefüttert und ist deshalb für viele Hunde eine neue, weniger „reizende“ Proteinquelle. In Kombination mit leicht verdaulicher, glutenfreier Hirse kann das Futter gerade bei vielen Unverträglichkeiten oder Gewichtsproblemen eine sanfte, gut steuerbare Option sein.

Wie unterstützen Lachs & Brokkoli meinen Welpen beim gesunden Wachstum?

Lachs liefert hochwertige Proteine und natürliche Omega‑3‑Fettsäuren, die wichtig für Gehirn, Fell und Gelenke sind. Brokkoli bringt Ballaststoffe und antioxidative Vitamine für Darm und Immunsystem mit. Durch das schonende Garen kann der junge Organismus die Nährstoffe besser nutzen, ohne durch unnötigen Ballast belastet zu werden.

Was macht die Truthahn-und-Chia-Rezeptur besonders für Allergiker-Hunde geeignet?

Truthahn ist eine leicht verdauliche, oft gut verträgliche Proteinquelle, die den Organismus weniger reizt. Chia-Samen ergänzen Omega‑3‑Fettsäuren, Ballaststoffe und Antioxidantien, wodurch die Ernährung gleichzeitig schonend und nährstoffreich bleibt. Das Konzept zielt auf mehr Stabilität und Wohlbefinden bei Allergie- oder Gelenk- und Verdauungsthemen.

Dieser Guide zeigt dir Schritt für Schritt, wie du die richtige Portionsgröße für deinen Hund mit Futtermittelunverträglichkeit berechnest, eine sanfte Futterumstellung planst, schockgefrostete Mahlzeiten sicher lagerst und die Hundekörpersprache rund ums Fressen richtig deutest. Du erfährst, wie du mit einem Konfigurator den individuellen Energiebedarf deines Hundes ermittelst, die Tagesration in passenden Mahlzeiten aufteilst, typische Stolpersteine vermeidest und Warnsignale wie Durchfall, Juckreiz oder Unruhe erkennst. Damit bekommst du eine klare, alltagstaugliche Anleitung, um deinen sensiblen Hundemagen sicher und ohne Ratespiel zu versorgen und bei Bedarf rechtzeitig den Tierarzt einzubeziehen.

Dein Hund hat einen sensiblen Magen, schubbert sich ständig, hat weichen Kot oder pupst die ganze Wohnung leer? Dann kennst du das Dilemma: Du willst alles richtig machen, aber zwischen Portionsgröße, Futterumstellung, Lagerung von schockgefrosteten Mahlzeiten und der Frage „Was sagt mir eigentlich diese Hundekörpersprache?“ raucht dir irgendwann der Kopf.

Die gute Nachricht: Du musst das nicht „nach Gefühl“ machen. Mit ein paar klaren Schritten kannst du die richtige Portionsgröße für deinen Hund berechnen, eine sanfte Futterumstellung bei Futtermittelunverträglichkeit planen, deine Bowls sicher lagern und die Signale deines Fellkumpels besser lesen.

In diesem Guide bekommst du eine konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der du direkt loslegen kannst – ohne Ernährungsstudium, aber mit ganz viel Praxis.


1. Klarheit schaffen: Wo steht dein Hund gerade?

Bevor du irgendwas an der Futterportion schraubst, mach kurz einen „Pow-wow“ mit dir selbst:

Checkliste: Status deines Hunde-Bauchs

Nimm dir 5 Minuten und beantworte diese Fragen:

  • Wie alt ist dein Hund (Junior, Erwachsener, Senior)?
  • Wie aktiv ist er wirklich? (Couch-Kartoffel, normal aktiv, Sportskanone)
  • Aktuelles Gewicht:
  • zu dünn,
  • normal,
  • zu moppelig?
  • Welche Unverträglichkeiten oder Allergien wurden bereits festgestellt (Tierarzt!)?
  • Welche typischen Symptome siehst du:
  • weicher Kot / Durchfall,
  • Blähungen,
  • häufiges Kratzen / Lecken,
  • Rötungen an Pfoten, Ohren, Bauch,
  • Unruhe nach dem Fressen?

Notier dir das ruhig kurz. Je klarer dein Startpunkt, desto sinnvoller kannst du die Portionsgröße und das Futter für Hunde mit Unverträglichkeiten anpassen.


2. Die passende Portionsgröße mit dem Konfigurator bestimmen

Die richtige Portionsgröße ist die Basis, damit dein Hund satt, aber nicht überlastet ist – gerade, wenn sein Bauch sensibel ist.

So berechnet sich die Portionsgröße grob

Zur Orientierung:

  • Normale, erwachsene Hunde: ca. 70–90 kcal pro kg Körpergewicht am Tag
  • Sehr aktive Hunde (Sport, Arbeit): bis zu 120 kcal pro kg
  • Senioren / eher ruhige Hunde: ca. 60–70 kcal pro kg

Beispiel:
Ein 15-kg-Hund, normal aktiv
→ etwa 15 × 80 kcal = 1.200 kcal pro Tag als Startwert.

Das ist aber nur eine grobe Hausnummer. Genau hier kommt der Konfigurator ins Spiel.

Schritt-für-Schritt: Portionsgröße berechnen für meinen Hund (mit Konfigurator)

Starte so:

  1. Daten deines Hundes eingeben
  • Alter (Junior, Adult, Senior)
  • Rasse oder Mischling
  • aktuelles Gewicht
  • Aktivitätslevel (Couch-Chiller, normal, Sportler)
  • bekannte Unverträglichkeiten oder Allergien
  1. Bedarf berechnen lassen
    Der Konfigurator errechnet aus diesen Daten den individuellen Energiebedarf deines Hundes. Du bekommst:
  • eine Tagesration in Gramm,
  • passende Bowls, die zu seinem Bedarf und seinen Unverträglichkeiten passen.
  1. Tagesration aufteilen
  • 2 Mahlzeiten: für die meisten Hunde völlig okay
  • 3–4 kleinere Mahlzeiten: sinnvoll bei sensiblen Mägen oder wenn dein Hund schnell schlingt.
  1. Startmenge wählen
  • Fütter erst einmal die empfohlene Menge.
  • Beobachte 7–10 Tage Körpergewicht, Kot, Energielevel, Haut/ Fell.
  1. Feintuning vornehmen
  • Wird dein Hund zu rund? → Menge um ca. 10 % senken.
  • Ist er eher zu schlank, hungrig, sehr aktiv? → Menge um ca. 10 % erhöhen.

Merksatz:
Immer in kleinen Schritten (+/– 10 %) anpassen – nicht von heute auf morgen halbieren oder verdoppeln.


3. Futterumstellung bei Futtermittelunverträglichkeit Hund: sanft statt „Zack, alles anders“

Gerade wenn dein Pelzpopo Unverträglichkeiten hat, ist eine ruhige, geplante Futterumstellung Gold wert. Zu schnelle Wechsel sind Stress für den Darm und können Symptome verstärken.

Grundprinzip: langsam mischen

Plane dir für die Futterumstellung mindestens 7–10 Tage ein. Bei sehr empfindlichen Hunden gern 2–3 Wochen.

Beispiel-Plan für 10 Tage

  1. Tag 1–3
  • 75 % altes Futter
  • 25 % neues Futter (z. B. deine ausgewählte Feinschlecker-Bowl)
  1. Tag 4–6
  • 50 % alt
  • 50 % neu
  1. Tag 7–9
  • 25 % alt
  • 75 % neu
  1. Ab Tag 10
  • 100 % neues Futter

Wichtig: Die Portionsgröße bleibt in Summe gleich – du veränderst nur das Mischverhältnis alt/neu.

Wann du langsamer machen solltest

Zieh die Bremse, wenn du Folgendes bemerkst:

  • plötzlich sehr weicher Kot oder Durchfall
  • starke Blähungen, Bauchgrummeln, der Hund wirkt unruhig
  • deutlich mehr Kratzen, rote Hautstellen
  • Futter wird verweigert

Dann:

  • Geh einen Schritt zurück im Plan (z. B. statt 50/50 wieder 75/25).
  • Bleib ein paar Tage bei dem Verhältnis.
  • Beobachte, ob es sich stabilisiert.

Wann unbedingt zum Tierarzt?

Kontaktiere deinen Tierarzt, wenn:

  • Durchfall länger als 2 Tage anhält oder blutig ist
  • dein Hund apathisch wirkt, viel hechelt, sich ständig übergibt
  • du starke Bauchschmerzen vermutest (eingekrümmte Haltung, Hund will nicht angefasst werden)
  • starker Juckreiz, Schwellungen im Gesicht oder an den Pfoten auftreten

Futterumstellung ist kein Notfall-Experiment. Bei deutlichen Symptomen lieber einmal zu viel ärztlichen Rat holen als einmal zu wenig.


4. Schockgefrostete Mahlzeiten richtig lagern – damit der Napf sicher bleibt

Schockgefrostete Bowls sind super für Nährstoffe und Frische – aber nur, wenn du sie auch richtig behandelst.

So lagerst du schockgefrostete Mahlzeiten richtig

  1. Direkt nach Lieferung einfrieren
  • Bowls sofort ins Tiefkühlfach bei –18 °C oder kälter.
  • Nicht länger bei Zimmertemperatur stehen lassen.
  1. Haltbarkeit im Blick behalten
  • Orientierung: Tiefkühlware ist meist mehrere Monate haltbar (genaues Datum steht auf der Packung).
  • Packungen beschriften (Datum des Eingefrierens falls nötig), damit du den Überblick behältst.
  1. Gefrierbrand vermeiden
  • Verpackung immer gut verschließen.
  • Bowls nicht offen im Tiefkühlfach stehen lassen.
  • Starke Temperaturschwankungen vermeiden (Gefrierfach nicht ständig lange offen lassen).

Richtig auftauen – Schritt für Schritt

  1. Am Vorabend in den Kühlschrank
  • Schockgefrostete Mahlzeit über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.
  • So taust du schonend und hygienisch auf.
  1. Nicht bei Zimmertemperatur stundenlang stehen lassen
  • Bakterien freuen sich über lauwarme Temperaturen – der Hundemagen eher nicht.
  • Wenn du kurzfristig auftauen musst: im geschlossenen Beutel in kaltem Wasserbad – nicht heißes Wasser.
  1. Nach dem Auftauen zügig verbrauchen
  • Idealerweise innerhalb von 24 Stunden füttern.
  • Reste aus dem Napf nach ca. 30 Minuten wegnehmen, vor allem im Sommer.
  1. Nie wieder einfrieren
  • Aufgetaute Mahlzeiten nicht erneut einfrieren.
  • Das erhöht das Risiko von Keimen und Nährstoffverlust.

Hygiene rund um den Napf

  • Hände vor und nach dem Portionieren waschen.
  • Napf täglich mit heißem Wasser spülen, regelmäßig gründlicher reinigen.
  • Schneidebretter / Messer, die du fürs Hundefutter nutzt, danach gut säubern.

So stellst du sicher, dass dein Hund nicht nur futtertechnisch, sondern auch hygienisch gut versorgt ist.


5. Hundekörpersprache deuten: Frisst er happy – oder leidet sein Bauch?

Dein Hund kann nicht sagen: „Du, das Lamm von gestern lag mir schwer im Magen.“
Aber sein Körper spricht – du musst nur ein bisschen „Hundisch“ lernen.

Positive Signale nach dem Fressen

Dein Hund ist vermutlich gut versorgt, wenn du Folgendes beobachtest:

  • Er frisst gern, ohne Gier, ohne Stress.
  • Nach dem Fressen wirkt er entspannt, legt sich zufrieden hin.
  • Normal geformter Kot, 1–3x am Tag.
  • Haut ruhig, kein übermäßiges Kratzen oder Lecken.
  • Fell glänzt, keine starken Schuppen.

Warnsignale, auf die du achten solltest

Bei Hunden mit Unverträglichkeiten können z. B. diese Körper- und Verhaltenssignale auffallen:

  • Magen-Darm:
  • häufiges Grasfressen
  • aufgeblähter Bauch, Pupsen, hörbares Grummeln
  • wiederkehrender Durchfall oder sehr weicher Kot
  • Haut & Ohren:
  • ständiges Kratzen, besonders an Pfoten, Ohren, Bauch
  • Rötungen, Hotspots, Schuppen
  • häufige Ohrenentzündungen
  • Verhalten:
  • Unruhe nach dem Fressen
  • Hund legt sich hin, steht wieder auf, findet keine Position
  • Rückzug, wirkt „müde und matschig“

Merksatz:
Wenn du die Hundekörpersprache deuten willst, schau auf Kombi-Signale: Verdauung + Haut + Verhalten. Ein einzelner Pupser ist kein Drama. Häufung ist interessant.


6. Typische Stolpersteine – und wie du locker drübersteigst

„Ich hab keine Zeit für komplizierte Pläne“

Mach’s dir leicht:

  • Nutze den Konfigurator für die Portionsgröße – statt selbst zu rechnen.
  • Schreib dir den Umstellungsplan (z. B. 75/25, 50/50, 25/75) kurz auf einen Zettel an den Kühlschrank.
  • Stell dir im Handy Erinnerungen für „Mengencheck nach 7 Tagen“.

„Ich hab Angst, etwas falsch zu machen“

Niemand erwartet, dass du über Nacht Futterprofi wirst. Hilft, wenn du:

  • kleine Schritte gehst (Portion nur um 10 % ändern, nicht um 50 %).
  • regelmäßig wiegst (alle 2–4 Wochen).
  • Kot, Haut und Verhalten beobachtest, statt zu raten.

Und: Bei starken Symptomen bitte immer den Tierarzt als Teampartner dazuholen.

„Mein Hund ist mäkelig / sensibel“

  • Führe neue Bowls ganz langsam ein (lieber 2–3 Wochen als 3 Tage).
  • Füttere in einer ruhigen Umgebung ohne Stress.
  • Lieber mehrere kleinere Mahlzeiten, damit der Bauch nicht überlastet wird.

Fazit: So gehst du jetzt konkret vor

Ein sensibler Hundemagen ist kein Drama – wenn du strukturiert vorgehst. Die wichtigsten Punkte im Schnelldurchlauf:

  1. Ist-Stand checken: Alter, Gewicht, Aktivität, bekannte Unverträglichkeiten und aktuelle Symptome notieren.
  2. Portionsgröße berechnen: Konfigurator nutzen, empfohlene Tagesration starten, nach 7–10 Tagen bei Bedarf in 10-%-Schritten nachjustieren.
  3. Futterumstellung planen: Über 7–10 Tage (oder länger) von 75/25 auf 0/100 umstellen, bei Problemen Tempo rausnehmen.
  4. Schockgefrostete Mahlzeiten richtig lagern: Direkt einfrieren, bei –18 °C lagern, im Kühlschrank auftauen, zügig verbrauchen, nie wieder einfrieren.
  5. Hundekörpersprache deuten: Verdauung, Haut und Verhalten im Blick behalten – vor allem rund ums Fressen.
  6. Bei starken Auffälligkeiten: Tierarzt ins Boot holen.

Wenn du jetzt loslegen willst, nimm dir heute noch 10 Minuten:

  • Gib die Daten deines Hundes in den Konfigurator ein.
  • Notier dir die empfohlene Portionsgröße und verteil sie auf 2–3 Mahlzeiten.
  • Leg dir einen Mini-Plan für die nächsten 10 Tage an (Mischverhältnisse + Beobachtungen).

Und dann: Schritt für Schritt. Dein Hund muss nicht morgen perfekt versorgt sein – aber heute kannst du den ersten, sehr konkreten Schritt machen.

Häufige Fragen zum Thema

Wie bestimme ich die richtige Portionsgröße für meinen Hund mit sensibler Verdauung?

Starte mit den Richtwerten (ca. 70–90 kcal/kg bei erwachsenen Hunden, bis 120 kcal/kg bei Sporthunden, ca. 60–70 kcal/kg bei Senioren) und nutze dann den Konfigurator, um den individuellen Bedarf zu berechnen. Füttere zunächst die empfohlene Tagesration, beobachte 7–10 Tage Gewicht, Kot, Energielevel und Haut/Fell und passe dann in Schritten von ca. ±10 % an.

Wie schnell sollte ich das Futter bei Futtermittelunverträglichkeiten umstellen?

Plane mindestens 7–10 Tage für die Umstellung ein, bei sehr empfindlichen Hunden gern 2–3 Wochen. Mische langsam von 75 % altes / 25 % neues Futter über 50/50 und 25/75 auf 100 % neues Futter und halte die Gesamt-Portionsgröße dabei gleich.

Woran erkenne ich, ob mein Hund die neue Futterportion gut verträgt?

Positive Zeichen sind: Er frisst gern und entspannt, legt sich danach zufrieden hin, hat 1–3x täglich normal geformten Kot und zeigt keine ungewöhnliche Unruhe. Auch ruhige Haut ohne starkes Kratzen und ein normales, waches Verhalten sprechen für eine passende Portion und gute Verträglichkeit.

Welche Warnsignale sprechen dafür, dass ich Portionsgröße oder Futter anpassen sollte?

Auffällig sind wiederkehrender Durchfall oder sehr weicher Kot, häufige Blähungen und Bauchgrummeln, starkes Kratzen, Rötungen der Haut oder häufige Ohrenprobleme. Wirkt dein Hund nach dem Fressen unruhig, findet keine Position oder zieht sich zurück und wirkt „müde und matschig“, solltest du Futtermenge und -sorte überprüfen und ggf. mit dem Tierarzt sprechen.

Wie lagere und taue ich schockgefrostete Bowls richtig auf?

Lege die Bowls nach der Lieferung direkt bei –18 °C oder kälter ins Tiefkühlfach und achte auf gut verschlossene Verpackungen, um Gefrierbrand zu vermeiden. Zum Auftauen die Portion am Vorabend in den Kühlschrank legen, innerhalb von etwa 24 Stunden verbrauchen, Reste nach ca. 30 Minuten aus dem Napf nehmen und aufgetaute Mahlzeiten nicht wieder einfrieren.

Wann muss ich mit meinem Hund bei einer Futterumstellung zum Tierarzt?

Such tierärztliche Hilfe, wenn Durchfall länger als zwei Tage anhält oder blutig ist, dein Hund apathisch wirkt, stark hechelt oder sich häufig erbricht. Auch bei Verdacht auf starke Bauchschmerzen oder bei starkem Juckreiz, Schwellungen im Gesicht oder an den Pfoten solltest du Futterexperimente stoppen und den Tierarzt einschalten.

Was kann ich tun, wenn ich wenig Zeit habe oder Angst habe, bei der Fütterung Fehler zu machen?

Nutze den Konfigurator für die Portionsberechnung und notiere dir einen einfachen Umstellungsplan (z. B. 75/25, 50/50, 25/75) sichtbar an den Kühlschrank. Ändere die Futtermenge nur in kleinen Schritten von etwa 10 %, wiege deinen Hund alle 2–4 Wochen und beobachte systematisch Kot, Haut und Verhalten, statt große Sprünge zu machen.

Frisches Hundefutter im Abo zeigt dir, wie du deinem Hund mit schonend gegarten, schockgefrosteten Mahlzeiten aus echten Lebensmitteln – wie den Feinschlecker-Bowls von Howly Bowly – jeden Tag gesunde und gut verträgliche Kost bieten kannst. Du erfährst, warum viele Hunde Trockenfutter oder Dosenfutter schlecht vertragen, wie individuell berechnete Rezepturen per Online-Konfigurator (inklusive Alter, Gewicht, Aktivität und Unverträglichkeiten) funktionieren und wie dir eine Food Box für den Hund mit Komfortlieferung an die Haustür den Alltag erleichtert. Der Artikel erklärt, für welche Hunde frisches Hundefutter besonders sinnvoll ist, wie die Umstellung Schritt für Schritt gelingt und warum dieses Ernährungskonzept Genuss, Gesundheit und Komfort in einem verbindet.

Frisches Hundefutter ist längst mehr als ein Trend. Viele Hundehalter:innen merken: Industrielles Trockenfutter oder Dosenkost stoßen bei ihren Vierbeinern an Grenzen – sei es beim Geschmack, bei der Verdauung oder bei gesundheitlichen Themen wie Unverträglichkeiten. Gleichzeitig fehlt im Alltag oft die Zeit, selbst zu kochen oder ständig an den Nachschub zu denken.

In diesem Artikel erfährst du, wie du mit schonend gegartem, frischem Hundefutter im praktischen Abo deinem Hund eine Ernährung bieten kannst, die seinem Körper und seinem Bauchgefühl guttut – ohne, dass du selbst ständig planen, einkaufen und kochen musst. Du lernst, wie das Konzept funktioniert, für welche Hunde es besonders sinnvoll ist und worauf du achten solltest, wenn du auf eine frische Food Box für deinen Hund umsteigen möchtest.


Warum frisches Hundefutter so einen Unterschied macht

Viele Hunde reagieren sensibel auf klassisches Industriefutter: Blähungen, weicher Kot, stumpfes Fell oder ständiger Juckreiz können Hinweise darauf sein, dass etwas im Napf nicht optimal passt. Frisches Hundefutter setzt genau hier an.

Echte Lebensmittel statt Füllstoffe

Bei Konzepten wie den Feinschlecker-Bowls von Howly Bowly besteht das Futter aus:

  • hochwertigem Muskelfleisch
  • frischem Gemüse und Obst
  • ohne künstliche Aromen, Konservierungsstoffe oder billige Füllstoffe

Dein Hund bekommt damit im Grunde ein gekochtes Hundefutter, das du so ähnlich auch selbst für ihn zubereiten könntest – nur mit professionell abgestimmter Rezeptur. Gerade bei Hunden mit empfindlichem Magen oder bekannten Unverträglichkeiten kann diese „echte Nahrung“ eine wichtige Rolle in ihrer Ernährung spielen.

Bessere Verträglichkeit und mehr Lebensfreude

Viele Halter:innen berichten nach der Umstellung auf frische Mahlzeiten von:

  • besserer Verdauung und geformtem Kot
  • weniger Blähungen
  • glänzenderem Fell und gesünderer Haut

Kurz gesagt: Wenn der Napf gut passt, merkt man das dem Hund an – an seiner Energie, seiner Lebensfreude und oft auch an seiner Ausgeglichenheit.


Wie schonend gegartes, frisches Hundefutter zubereitet wird

Vielleicht fragst du dich: „Ist das wirklich so anders als normales Nassfutter?“ Ja, denn die Zubereitung spielt eine große Rolle.

Schonendes Garen bei niedrigen Temperaturen

Für die Feinschlecker-Bowls wird das Futter im Sous-vide-Verfahren bei niedriger Temperatur schonend gegart. Das hat gleich mehrere Vorteile:

  • Viele hitzeempfindliche Vitamine und Nährstoffe bleiben besser erhalten.
  • Keime werden zuverlässig abgetötet – wichtig für die Lebensmittelsicherheit.
  • Die Konsistenz bleibt appetitlich, der natürliche Geruch und Geschmack werden nicht „totgekocht“.

Dein Hund bekommt damit eine Mahlzeit, die von der Qualität her selbst gekochtem Futter sehr nahekommt – nur ohne, dass du selbst am Herd stehen musst.

Schockgefrostet statt konserviert

Nach dem Garen wird das frische Hundefutter schockgefrostet. Das bedeutet:

  • Die Mahlzeiten werden sehr schnell auf Tiefkühltemperatur heruntergekühlt.
  • Nährstoffe, Geschmack und Frische werden „eingefroren“.
  • Es sind keine künstlichen Konservierungsstoffe nötig, um das Futter haltbar zu machen.

Für dich hat das einen ganz praktischen Vorteil: Du lagerst die Portionen einfach im Gefrierfach und taust sie nach Bedarf auf – ähnlich wie bei einer guten, selbstgekochten Mahlzeit auf Vorrat.


Food Box Hund: Individuelle Rezepte aus dem Online-Konfigurator

Jeder Hund ist anders – und genauso individuell sollte seine Ernährung sein. Eine food box Hund, wie sie Howly Bowly anbietet, setzt genau hier an.

Schritt für Schritt zur passenden Rezeptur

Im Online-Konfigurator gibst du wichtige Infos zu deinem Hund ein:

  • Alter
  • aktuelles Gewicht
  • Aktivitätslevel (Couch-Potato oder Powerpaket?)
  • bekannte Allergien oder Unverträglichkeiten

Auf dieser Grundlage wird der Tagesbedarf deines Hundes berechnet. Das Ergebnis sind maßgeschneiderte Rezepturen, die:

  • die richtige Kalorienmenge liefern
  • Nährstoffe sinnvoll kombinieren
  • Unverträglichkeiten berücksichtigen

So bekommt zum Beispiel ein aktiver 30-kg-Hund mit Rindallergie eine ganz andere Mischung als ein kleiner, eher gemütlicher Senior mit sensiblem Bauch. Die Portionsgrößen sind so berechnet, dass dein Hund idealerweise weder zu- noch abnimmt.

Professionell abgestimmt – ohne Rechenarbeit für dich

Die Rezepte werden gemeinsam mit Tierärzt:innen und Tierernährungsberater:innen entwickelt und stetig optimiert. Das bedeutet: Du musst dich nicht selbst in Futtertabellen, Kalorienbedarfe und Nährstoffverhältnisse einarbeiten, sondern kannst darauf vertrauen, dass das gekochte Hundefutter im Napf fachlich durchdacht ist.


Frisch schockgefrostetes Hundefutter Abo: Wie das Abo-Modell deinen Alltag erleichtert

Neben Qualität und Individualität spielt auch ein dritter Faktor eine große Rolle: Komfort. Ein frisch schockgefrostetes Hundefutter Abo nimmt dir viel Organisation ab.

Komfortlieferung von Hundefutter an die Haustür

Statt schwere Säcke oder Dosen zu schleppen, kommen die individuell zusammengestellten Boxen:

  • regelmäßig und planbar
  • als Tiefkühllieferung
  • direkt zu dir nach Hause

Diese Komfortlieferung von Hundefutter an Haustür ist nicht nur praktisch, sondern sorgt auch dafür, dass du nicht plötzlich ohne Futter dastehst. Gerade wenn du wenig Zeit hast, körperlich eingeschränkt bist oder einfach viele Dinge gleichzeitig jonglierst, ist diese Zuverlässigkeit Gold wert.

Flexible Anpassung bei Bedarf

Lebenssituationen ändern sich – und damit auch der Bedarf deines Hundes. Seriöse Anbieter ermöglichen dir:

  • die Menge anzupassen (z. B. bei Gewichtsveränderung)
  • die Zusammensetzung zu verändern (z. B. neue Allergien, neues Aktivitätslevel)
  • Lieferintervalle zu justieren oder das Abo zu pausieren

So bleibt das Abo ein Service, der sich dir und deinem Hund anpasst – nicht umgekehrt.


Für welche Hunde ist frisches Hundefutter besonders geeignet?

Grundsätzlich profitieren die meisten Hunde von frischer, gut verträglicher Nahrung. Besonders empfehlenswert ist das Konzept aber für:

  • Hunde mit sensibler Verdauung
    z. B. Durchfallneigung, Blähungen, häufigem Bauchgrummeln.
  • Allergiker und Hunde mit Unverträglichkeiten
    Wenn bestimmte Proteinquellen oder Zusatzstoffe Probleme machen, hilft ein transparentes, klar deklariertes Futter enorm.
  • Hunde mit chronischen Erkrankungen
    Etwa bei Bauchspeicheldrüsenproblemen, Nierenthemen oder Arthrose kann eine passende Ernährung die Therapie unterstützen (immer in Rücksprache mit der Tierarztpraxis).
  • Welpen und Senioren
    Gerade in Wachstumsphasen und im Alter ist eine bedarfsgerechte Versorgung mit Nährstoffen wichtig – und leicht verdauliche Kost wird meist besser angenommen.

Aber auch gesunde, junge Hunde profitieren: Du legst damit früh ein Fundament für ein langes, möglichst beschwerdefreies Hundeleben.


Umstellung auf frische Bowls: So gehst du Schritt für Schritt vor

Wenn dein Hund bisher nur Trocken- oder Dosenfutter kennt, lohnt es sich, behutsam umzustellen.

1. Langsam mischen

  • Starte mit ca. 20–25 % frischem Hundefutter im Napf, der Rest ist das gewohnte Futter.
  • Steigere den Anteil alle 2–3 Tage, solange dein Hund alles gut verträgt.
  • Beobachte Kotkonsistenz, Appetit und Verhalten.

2. Auf den Magen achten

Leichte Anpassungsreaktionen sind möglich, sollten aber nicht lange anhalten. Wenn du unsicher bist:

  • zieh kurzzeitig wieder etwas mehr vom alten Futter hinzu,
  • und wende dich bei starken oder anhaltenden Symptomen an deine Tierarztpraxis.

3. Alltagsroutine finden

Plane ein, wann du die Portionen aus dem Gefrierfach nimmst, damit sie rechtzeitig auftauen. Viele Halter:innen holen das Futter am Abend für den nächsten Morgen in den Kühlschrank – so wird die Food Box für den Hund schnell Teil eurer ganz normalen Alltagsroutine.


Fazit: Frisches Hundefutter – Genuss, Gesundheit und Komfort in einem

Frisches Hundefutter verbindet gleich mehrere Vorteile:

  • Dein Hund bekommt echte, schonend gegarte Mahlzeiten aus hochwertigen Zutaten.
  • Die Rezepte werden individuell berechnet und berücksichtigen Alter, Gewicht, Aktivität und gesundheitliche Besonderheiten.
  • Durch die Schockfrostung bleiben Frische und Nährstoffe erhalten – ganz ohne künstliche Konservierer.
  • Ein praktisches Abo mit Komfortlieferung an die Haustür nimmt dir Planung, Einkauf und Schlepperei ab.

So kannst du deinem Hund Tag für Tag das geben, was er wirklich braucht: gut verträgliche, leckere Nahrung, die ihn in seiner Gesundheit unterstützt – und dir gleichzeitig das gute Gefühl, alles Wesentliche für sein Wohlbefinden getan zu haben, ohne dich im Alltag zu überfordern.

Wenn du das Gefühl hast, dass das Futter im Napf noch nicht optimal zu deinem Vierbeiner passt, kann der Schritt zu frischen, individuell abgestimmten Bowls ein wichtiger Baustein für euer gemeinsames, langes und gesundes Leben sein.

Häufige Fragen zum Thema

Was unterscheidet frisches, schonend gegartes Hundefutter von klassischem Trocken- oder Nassfutter?

Frisches Hundefutter besteht aus echten Lebensmitteln wie Muskelfleisch, frischem Gemüse und Obst – ohne künstliche Aromen, Konservierungsstoffe oder Füllstoffe. Durch das schonende Garen bei niedrigen Temperaturen im Sous-vide-Verfahren bleiben mehr Nährstoffe, Geschmack und Konsistenz erhalten und die Mahlzeiten ähneln selbst gekochtem Futter.

Für welche Hunde ist frisches Hundefutter besonders sinnvoll?

Besonders profitieren Hunde mit sensibler Verdauung, Allergiker und Hunde mit Unverträglichkeiten, sowie Vierbeiner mit chronischen Erkrankungen (z. B. Magen-Darm-, Nieren- oder Gelenkprobleme – immer in Abstimmung mit der Tierarztpraxis). Auch Welpen, Senioren und gesunde Hunde können durch die gut verträgliche, bedarfsgerechte Ernährung ein stabiles Fundament für ein langes, beschwerdeärmeres Hundeleben bekommen.

Wie funktioniert die individuelle Food Box für Hunde mit Online-Konfigurator?

Im Online-Konfigurator gibst du Alter, Gewicht, Aktivitätslevel, bekannte Allergien/Unverträglichkeiten deines Hundes an. Auf Basis dieser Daten wird der Tagesbedarf berechnet und eine passende Rezeptur erstellt, die Kalorienmenge, Nährstoffe und Unverträglichkeiten berücksichtigt, sodass dein Hund idealerweise sein Wohlfühlgewicht hält.

Welche Vorteile hat ein Hundefutter-Abo mit schockgefrostetem Futter?

Du bekommst regelmäßig individuell zusammengestellte Tiefkühlboxen direkt an die Haustür geliefert und musst weder schleppen noch an Nachschub denken. Durch das Schockfrosten bleibt die Frische erhalten, es werden keine künstlichen Konservierungsstoffe benötigt und du kannst die Portionen einfach im Gefrierfach bevorraten und nach Bedarf auftauen.

Wie flexibel ist ein solches Hundefutter-Abo bei Änderungen?

Seriöse Anbieter ermöglichen Anpassungen der Futtermenge (z. B. bei Gewichtsveränderung), der Zusammensetzung (z. B. bei neuen Allergien oder verändertem Aktivitätslevel) sowie der Lieferintervalle oder eine Pause des Abos. Konkrete Konditionen können je nach Angebot variieren. Bitte prüfe die aktuellen Angaben direkt beim Anbieter.

Wie stelle ich meinen Hund Schritt für Schritt auf frische Bowls um?

Beginne mit etwa 20–25 % frischem Futter im Napf und mische den Rest als gewohntes Futter darunter. Steigere den Frischfutter-Anteil alle 2–3 Tage, beobachte Kotkonsistenz, Appetit und Verhalten und gehe bei stärkeren oder anhaltenden Problemen einen Schritt zurück und kontaktiere deine Tierarztpraxis.

Welche praktischen Dinge muss ich bei Lagerung und Alltag mit der Food Box beachten?

Die schockgefrosteten Portionen werden im Gefrierfach gelagert und bei Bedarf rechtzeitig aufgetaut, zum Beispiel über Nacht im Kühlschrank für den nächsten Morgen. So integrierst du das Futter unkompliziert in deinen Alltag und hast dennoch jederzeit frische, schonend gegarte Mahlzeiten für deinen Hund parat.

Der Beitrag erklärt, warum eine individuelle Ernährungsempfehlung für Hunde – basierend auf wissenschaftlichen Leitlinien (z.B. FEDIAF, NRC) und dem tatsächlichen Aktivitätslevel, Alter, Gesundheitszustand sowie Problemen wie Allergie oder Darmentzündung – heute unverzichtbar ist, um Übergewicht, Verdauungsbeschwerden und Hautprobleme zu vermeiden. Du erfährst, wie Tierernährungsberater den Energiebedarf deines Hundes berechnen, personalisiertes Hundefutter nach Aktivitätslevel in Gramm umrechnen und Nährstoffe wie Protein, Fett, Kohlenhydrate und Ballaststoffe gezielt anpassen. Außerdem zeigt der Text, wie allergenarmes bzw. hypoallergenes Hundefutter und spezielle Diäten bei Futtermittelallergie, Unverträglichkeit und chronischen Darmentzündungen (z.B. IBD) eingesetzt werden und wie du mit Gewichtskontrolle, Body Condition Score und Tagebuchführung die Rationen im Alltag optimal nachjustierst.

Warum eine individuelle Ernährungsempfehlung für Hunde heute so wichtig ist

Eine moderne Ernährungsempfehlung von Tierernährungsberatern für Hunde verbindet zwei Welten:
auf der einen Seite wissenschaftliche Modelle (z.B. FEDIAF-Leitlinien für Energie- und Nährstoffbedarf), auf der anderen Seite den ganz konkreten Alltag mit deinem Hund – inklusive Rasse, Alter, Figur, Aktivität, Allergien und möglichen Magen-Darm-Baustellen.

Statt „Ein Napf für alle“ geht es um Fragen wie:

  • Wie viel Energie braucht dein Hund wirklich?
  • Wie aktiv ist er im Alltag – eher Couchliebhaber oder Sportskanone?
  • Verträgt er alle Zutaten oder braucht er z.B. allergenarmes Hundefutter?
  • Gibt es Themen wie empfindlichen Magen oder Darmentzündung (Colitis, IBD)?

Eine individuelle Ernährungsempfehlung holt genau diese Punkte mit ins Boot und macht daraus einen verständlichen Fütterungsplan, den du im Alltag gut umsetzen kannst.

Von Standardfutter zu personalisiertem Futter: Was hat sich verändert?

Noch vor ein paar Jahren war Standardfutter mit pauschaler Fütterungstabelle der Normalfall. Heute weiß man:
Diese Tabellen sind nur grobe Richtwerte. Sie berücksichtigen weder das tatsächliche Aktivitätslevel noch Gesundheitsbesonderheiten.

Ein paar typische Unterschiede:

  • Standardfutter + Fütterungstabelle
  • richtet sich nach „durchschnittlichen“ Hunden
  • ignoriert Allergien, Unverträglichkeiten, Darmentzündungen
  • Risiko: Übergewicht, Unterversorgung oder ständige Verdauungsprobleme
  • Personalisiertes Hundefutter nach Aktivitätslevel und Gesundheitsstatus
  • orientiert sich an Gewicht, Alter, Rasse, Bewegung, Muskulatur und Krankheitsgeschichte
  • Energiemenge und Nährstoffe (v.a. Protein, Fett, Ballaststoffe) werden gezielt angepasst
  • bei Allergien und Magen-Darm-Themen wird von Anfang an mitgedacht: allergenarmes Hundefutter, hypoallergene Rezepte, leicht verdauliche Zutaten

Beispiel:
Ein sportlich geführter Hund im Agility-Training braucht oft bis zu 20 % mehr Protein als ein gemütlicher Familienhund, um Muskeln zu regenerieren und ausreichend Energie zu haben. Ein Senior mit Arthrose dagegen profitiert eher von kalorienärmerem, gut verdaulichem Futter, damit die Gelenke nicht zusätzlich durch Übergewicht belastet werden.

Warum falsche oder unpassende Fütterung heute so viele Probleme macht

Die Zahlen sind deutlich: Rund 40 % der Hunde in Industrieländern sind übergewichtig – und das ist fast immer eine Fütterungsfrage. Gleichzeitig nehmen Allergien und Darmentzündung bei Hunden spürbar zu. Häufige Auslöser:

  • zu energiereiches Futter bei zu wenig Bewegung
  • dauerhaft falsche Portionsgrößen
  • zu viele Snacks „nebenbei“
  • unpassende Eiweißquellen bei Allergie-Hunden
  • ständiger Futterwechsel ohne Plan

Die Folgen können sein:

  • Übergewicht, Gelenkprobleme, Diabetes-Risiko
  • immer wiederkehrender Durchfall, Blähungen, empfindlicher Magen
  • Hautjucken, Rötungen, Hot Spots durch Futterallergien

Hier helfen pauschale Empfehlungen auf dem Futtersack nicht mehr weiter. Es braucht eine Ernährung, die wirklich zu deinem Hund passt – und nicht zu einem theoretischen „Durchschnittshund“.

Was bringt eine personalisierte Ernährung konkret für deinen Hund?

Eine individuell abgestimmte Ernährungsempfehlung zielt immer auf drei große Bereiche:

  1. Bessere Energieversorgung
  • Aktivere Hunde bekommen genug Kalorien und Protein, um leistungsfähig zu bleiben.
  • Ruhigere oder ältere Hunde werden nicht „überfüttert“ und bleiben eher schlank.
    Ergebnis: mehr Wohlbefinden, weniger Gewichtsschwankungen.
  1. Stabilere Verdauung
  • angepasster Fett- und Ballaststoffgehalt
  • geregelter Fütterungsrhythmus
  • bei empfindlichen Mägen oder Darmentzündung: leicht verdauliche Komponenten, oft medizinisches Spezialfutter
    Ergebnis: weniger Durchfall, weniger Blähungen, entspannter Bauch.
  1. Weniger Haut- und Allergieprobleme
  • gezielte Auswahl der Proteinquellen (z.B. Single-Protein, seltene Fleischsorten)
  • allergenarmes oder hypoallergenes Hundefutter bei nachgewiesener Allergie
  • konsequentes Meiden der auslösenden Bestandteile
    Ergebnis: weniger Kratzen, gesündere Haut, schöneres Fell.

So wird Ernährung Schritt für Schritt von „Hoffentlich passt das schon“ zu einem echten Gesundheitswerkzeug für deinen Hund.

Wissenschaftliche Leitlinien sind der Start – dein Hund ist der Feinschliff

Tierernährungsberater nutzen wissenschaftliche Leitlinien (z.B. FEDIAF) als Basis. Diese geben an, wie viel Energie, Protein, Fett, Vitamine und Mineralstoffe ein Hund pro Kilogramm Körpergewicht mindestens braucht.

Aber:
Diese Leitlinien kennen weder deinen Labrador, der nur drei kurze Gassirunden am Tag macht, noch deinen Border Collie, der täglich im Training steht, noch deinen sensiblen Allergiker mit wiederkehrender Darmentzündung.

Darum wird in einer individuellen Beratung immer geschaut auf:

  • Alter (Welpe, erwachsener Hund, Senior)
  • Körperkondition (zu dünn, „ideal“, zu rund)
  • Aktivitätslevel (Couch, Familienalltag, Sporthund, Arbeitshund)
  • bekannte Diagnosen (Allergie, Darmentzündung, Nieren-, Leberprobleme etc.)
  • bisherige Fütterung und Verträglichkeit

Aus diesen Bausteinen entsteht dann eine Ernährungsempfehlung, die:

  • wissenschaftlich fundiert ist
  • und gleichzeitig im Alltag für dich gut umsetzbar bleibt.

Wann du über eine individuelle Fütterungsberatung nachdenken solltest

Ein persönlicher Fütterungscheck macht vor allem dann Sinn, wenn du dich in einem dieser Punkte wiederfindest:

  • Dein Hund nimmt zu oder ab, obwohl du dich an die Fütterungsempfehlung auf der Packung hältst.
  • Er hat öfter Durchfall, Blähungen oder einen „empfindlichen“ Magen.
  • Diagnosen wie Allergie, Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Darmentzündung stehen im Raum.
  • Dein Hund ist sehr aktiv (z.B. Sporthund) oder im Gegenteil sehr gemütlich, aber das Futter ist für „durchschnittlich aktive Hunde“ deklariert.
  • Du bist unsicher, welche Menge wirklich passt – und willst endlich Klarheit statt Rätselraten am Napf.

Genau hier setzt eine individuelle, professionelle Ernährungsempfehlung an: Sie hilft dir, Futtermenge und Zusammensetzung so anzupassen, dass dein Hund optimal versorgt ist – und du mit gutem Gefühl den Napf hinstellen kannst.

So bestimmen Tierernährungsberater den Energiebedarf deines Hundes

Wenn Tierernährungsberater eine Ernährungsempfehlung für deinen Hund aussprechen, rechnen sie nicht „Pi mal Daumen“, sondern arbeiten mit Modellen, die in Studien und Leitlinien (z.B. FEDIAF, NRC) erprobt wurden. Die Idee dahinter: Dein Hund soll genau so viel Energie bekommen, wie er wirklich braucht – nicht mehr und nicht weniger.

Warum „Kalorie nicht gleich Kalorie“ ist

Auf jeder Futterpackung findest du Angaben wie „kcal“. Wichtig ist dabei die metabolische Energie (ME) – also die Energie, die dein Hund tatsächlich aus dem Futter nutzen kann. Ein Teil der Energie geht nämlich über Kot und Urin wieder verloren.

Kurz gesagt:

  • Bruttoenergie = alles, was theoretisch im Futter steckt
  • Metabolische Energie (ME) = das, was nach Verdauung und Ausscheidung wirklich im Hund „ankommt“

Zwei Futtersorten mit gleicher Kalorienangabe können sich also ganz unterschiedlich auswirken: Ein sehr gut verdauliches Futter liefert deinem Hund mehr nutzbare Energie als ein minderwertiges, bei dem viel wieder hinten rauskommt. Das ist besonders wichtig bei Darmentzündung beim Hund oder Hundefutter bei Allergie – hier achten Tierernährungsberater auf hochverdauliche, oft auch allergenarme Rezepturen mit passender Energiedichte.

Stoffwechselgewicht: Warum nicht nur die Kilos zählen

Viele Halter:innen kennen die Faustregel „2–3 % des Körpergewichts füttern“. Aus wissenschaftlicher Sicht ist das allerdings zu grob. Fachleute arbeiten mit dem sogenannten Stoffwechselgewicht:

Stoffwechselgewicht = Körpergewicht (kg)^0,75

Warum dieser Umweg?

  • Kleine Hunde haben im Verhältnis mehr Körperoberfläche als große – sie verlieren schneller Wärme und brauchen mehr Energie pro Kilo.
  • Ein 10-kg-Hund hat deshalb einen anderen Bedarf als ein 40-kg-Hund, auch wenn einfache Prozentrechnungen das nicht zeigen.

Über das Stoffwechselgewicht wird dieser Größeneffekt ausgeglichen. So lässt sich deutlich genauer festlegen, wie viel Energie dein Hund pro Tag braucht – die Grundlage für jede seriöse Ernährungsempfehlung von Tierernährungsberatern für Hunde.

Aktivitätsfaktoren: Sofa-Liebe, Alltagsheld oder Sportkanone?

Auf Basis des Stoffwechselgewichts wird zuerst der Ruheenergiebedarf (RER) ermittelt – also das, was dein Hund im „Standby-Modus“ verbraucht. Danach wird mit einem Aktivitätsfaktor multipliziert. Typische Kategorien sind:

  • Geringe Aktivität (Sofa-Liebe)
    Ruhiger Hund, kurze Gassi-Runden (< 1 Stunde/Tag), viel Schlaf
    → grob: RER × 1,2–1,4
  • Normale Aktivität (klassischer Familienhund)
    Tägliche Spaziergänge, etwas Spiel, Alltag mit der Familie
    → grob: RER × 1,5–2,0
  • Sporthund / Training
    Regelmäßiges, gezieltes Training (z.B. Agility, Canicross, Mantrailing)
    → grob: RER × 2,5–3,0
  • Arbeitshund / extreme Leistung
    Schlittenhunde, Jagd- oder Diensthunde mit hoher Belastung
    → RER × 3–6 (teils sogar mehr bei Langstreckenläufen)

Hier zeigt sich der große Vorteil von personalisiertem Hundefutter nach Aktivitätslevel: Ein sehr aktiver Hund kann leicht das Doppelte bis Vierfache eines Couch-Potatos brauchen – bei gleichem Gewicht.

Weitere Einflussfaktoren: Alter, Kastration, Krankheiten

Neben Gewicht und Aktivität berücksichtigen Tierernährungsberater weitere Punkte:

  • Alter
    Welpen und Junghunde brauchen zusätzlich Energie fürs Wachstum, Senioren oft etwas weniger, dafür andere Nährstoffschwerpunkte.
  • Kastrationsstatus
    Kastrierte Hunde haben im Schnitt einen 10–15 % niedrigeren Energiebedarf, weil sich ihr Stoffwechsel verändert. Die Futtermenge bleibt gleich – und plötzlich ist der Hund rundlicher.
  • Gesundheitszustand
  • Bei Darmentzündung (IBD) oder chronischen Durchfällen ist die Verwertung eingeschränkt. Häufig wird die Energiedichte des Futters leicht erhöht (z.B. +10–20 % ME), gleichzeitig müssen die Zutaten besonders gut verträglich sein.
  • Bei Allergien oder Unverträglichkeiten kommen oft Spezialrezepte zum Einsatz (z.B. Single-Protein, Hydrolysate). Diese allergenarmen Futtersorten haben manchmal eine andere Energiedichte als normales Futter – die Portionen werden entsprechend angepasst.

So entsteht eine wirklich individuelle Ernährungsempfehlung, die nicht nur zur Hunderasse passt, sondern zu deinem Hund mit seinem Alltag und seiner Gesundheit.

Praxisbeispiel: Wie das in Zahlen aussehen kann

Nehmen wir einen durchschnittlichen Familienhund:

  • 15 kg Körpergewicht
  • normal aktiv (tägliche Spaziergänge, etwas Spiel, kein Leistungssport)
  • erwachsen, gesund

Nach den FEDIAF-Empfehlungen ergibt sich bei normaler Aktivität ungefähr ein Bedarf von:

ca. 990 kcal pro Tag

Jetzt kommt dein Futter ins Spiel:

  • Hat dein Futter z.B. 350 kcal/100 g, braucht dein Hund etwa
    → 990 kcal ÷ 350 kcal × 100 g ≈ 280 g/Tag
  • Bei 400 kcal/100 g wären es
    → 990 kcal ÷ 400 kcal × 100 g ≈ 250 g/Tag

Das zeigt: Die richtige Menge hängt nicht nur vom Hund, sondern auch massiv von der Energiedichte des Futters ab. Genau deshalb schauen Tierernährungsberater immer auf beide Seiten: Hund und Futter. Und dann wird in der Praxis noch feinjustiert – über Gewichtskontrolle und den Body Condition Score, also wie „in Form“ dein Hund tatsächlich ist.

Personalisiertes Hundefutter nach Aktivitätslevel: So fütterst du wirklich passend

Damit aus einer theoretischen Ernährungsempfehlung von Tierernährungsberatern für Hunde ein praxistauglicher Futterplan wird, braucht es vor allem eins: eine klare Umrechnung von Energiebedarf in Gramm – und regelmäßiges Nachjustieren nach Aktivität und Figur deines Hundes.

Vom Kalorienbedarf zur Futtermenge in Gramm

Sobald du den täglichen Energiebedarf deines Hundes kennst (z. B. über RER-Formel + Aktivitätsfaktor), geht es an die Portion:

Grundformel:

Futtermenge (g/Tag) = Energiebedarf (kcal/Tag) ÷ Kaloriendichte (kcal/100 g) × 100

Beispiel:
Dein 25-kg-Hund mit moderater Aktivität braucht ca. 1.388 kcal/Tag.

  • Trockenfutter mit 350 kcal/100 g →
    1.388 ÷ 350 × 100 ≈ 396 g pro Tag
  • Nassfutter mit 110 kcal/100 g →
    1.388 ÷ 110 × 100 ≈ 1.262 g pro Tag

Wichtig: Nassfutter hat viel Wasser, deshalb sehen die Mengen größer aus – die Kalorien bleiben aber entscheidend.

Wenn auf der Packung keine Kaloriendichte steht, kannst du sie grob aus den analytischen Bestandteilen errechnen:

kcal/100 g ≈ (% Rohprotein × 3,5) + (% Rohfett × 8,5) + (% Kohlenhydrate × 3,5)

So lässt sich personalisiertes Hundefutter nach Aktivitätslevel unabhängig von Marke und Futterart planen.

Wie Aktivität die Zusammensetzung von Protein, Fett und Kohlenhydraten verändert

Nicht nur die Menge, auch die Zusammensetzung des Futters sollte sich am Lebensstil deines Hundes orientieren.

Protein – Baustein für Muskeln und Immunsystem

  • Ruhige, eher gemütliche Hunde: ca. 15–18 % Rohprotein
  • Sportliche, muskulöse Hunde oder Arbeitshunde: eher 18–25 % (teilweise auch mehr)

Mehr Aktivität = mehr Muskelarbeit = höherer Bedarf an hochwertigem Protein.
Bei gesunden Hunden ist ein etwas höherer Proteinanteil unproblematisch – eher „Luxus“ fürs Futterbudget als Risiko für die Nieren.

Fett – wichtigster Energielieferant

Fett liefert mit Abstand die meiste Energie:

  • 1 g Fett ≈ 9 kcal
  • 1 g Protein oder Kohlenhydrate ≈ 3,5 kcal

Für aktive Hunde ist ein höherer Fettanteil sinnvoll:

  • Gemütliche Familienhunde: etwa 8–12 % Rohfett
  • Sehr aktive Hunde (Sport, Jagd): häufig 15–18 % Rohfett

So bekommt dein Hund genug Energie, ohne dass du riesige Futtermengen füttern musst.

Kohlenhydrate – Energie, aber kein Muss in Riesenmengen

Ein Richtwert: Rund 10 % der Gesamtenergie können gut aus Kohlenhydraten kommen. Entscheidend ist dabei:

  • Wie gut die Kohlenhydratquelle verdaulich ist
  • Wie dein Hund sie verträgt (Kotqualität, Blähungen, Wohlbefinden)

Warum „grain-free“ nicht automatisch besser ist

„Getreidefrei“ klingt oft gesünder, ist aber selten medizinisch nötig. Echte Futtermittelallergien gegen Getreide sind selten; viel häufiger reagieren Hunde auf bestimmte tierische Proteine.

Wichtiger als „grain-free“ ist:

  • Gute Verdaulichkeit (kein dauerhafter Durchfall oder Blähbauch)
  • Ausgewogenes Nährstoffprofil (Protein, Fett, Mineralstoffe, Vitamine)
  • Passende Energiedichte zum Aktivitätslevel

Wenn dein Hund eine nachgewiesene Allergie hat, braucht er gezielt allergenarmes Hundefutter bzw. ein spezielles Hundefutter bei Allergie, z. B. mit neuartigen Proteinquellen oder hydrolysiertem Protein – nicht automatisch nur „ohne Getreide“.

So erkennst du, ob dein Hund zu viel oder zu wenig Energie bekommt

Egal wie gut die Berechnung ist: Dein Hund zeigt dir im Alltag, ob die Ernährungsempfehlung wirklich passt.

Achte regelmäßig auf:

  • Körpergewicht
    Wiegen alle 2–4 Wochen (bei Welpen ruhig wöchentlich).
  • Body Condition Score (BCS)
    Ideal: Rippen sind gut tastbar, aber nicht sichtbar; Taille von oben erkennbar, Bauch leicht aufgezogen.
  • Energielevel
    Wirkt dein Hund dauernd hungrig, müde oder eher überdreht?

Typische Hinweise:

  • Zu wenig Energie
    Gewichtsabnahme, sichtbare Rippen, Mattigkeit, schlechter Fellglanz.
  • Zu viel Energie
    „Speckröllchen“ an Brustkorb und Rücken, Taille verschwindet, Hund wird träge, schnell aus der Puste.

Reaktion:
Verändere die Tagesration um ca. 5–10 % nach oben oder unten und beobachte 2–3 Wochen lang Gewicht, Figur und Verhalten.

Praxisbeispiele: So sieht personalisierte Fütterung im Alltag aus

Im Alltag hilft ein Blick auf typische Hundetypen, um die Theorie greifbar zu machen.

Welpe (kleine/mittlere Rasse, 5 kg)

  • Braucht ca. 4–6 % seines Körpergewichts pro Tag als Futtermenge – also deutlich mehr als ein erwachsener Hund.
  • Energiebedarf grob: rund 1.600+ kcal/Tag (je nach Rasse und Alter).
  • Bei 350 kcal/100 g Trockenfutter → ca. 470 g pro Tag, auf 4 Mahlzeiten verteilt.
  • Zusammensetzung:
  • ≥ 22 % Protein (für Wachstum und Muskulatur)
  • 8–12 % Fett
  • Regelmäßige Gewichtskontrolle wöchentlich, Futtermenge wird mit dem Wachstum schrittweise angepasst.

Erwachsener Hund (20 kg, normal aktiv)

  • Energiebedarf: etwa 1.000 kcal/Tag bei 1–1,5 h Bewegung.
  • Bei 350 kcal/100 g Trockenfutter → rund 285–290 g pro Tag.
  • Zusammensetzung:
  • 18–20 % Protein
  • 10–12 % Fett
  • Kohlenhydrate in moderatem Rahmen, gut verdaulich
  • 2 Mahlzeiten pro Tag sorgen für gleichmäßige Verdauung und weniger „Fresskoma“.

Senior (15 kg, wenig aktiv)

  • Etwas reduzierter Energiebedarf, z. B. um 10–20 % im Vergleich zu früher.
  • Beispiel: ca. 1.200 kcal/Tag (Richtwert, muss individuell geprüft werden).
  • Bei 340 kcal/100 g Trockenfutter → etwa 240 g pro Tag, auf 2–3 kleinere Mahlzeiten verteilt.
  • Wichtig:
  • Hoher Proteinanteil (20–22 %) für Muskelerhalt
  • Moderater Fettanteil (10–12 %)
  • Leicht verdauliche Zutaten, nicht zu viel Ballaststoffe
  • Gerade bei Senioren mit empfindlichem Darm oder Darmentzündung beim Hund ggf. tierärztliche Rücksprache und spezielles Futter nötig.

Sporthund / Jagdhund (25 kg, hohe Aktivität)

  • Energiebedarf deutlich erhöht: etwa 1.500–1.600+ kcal/Tag.
  • Bei 370 kcal/100 g Sportfutter → ca. 400–440 g pro Tag.
  • Zusammensetzung:
  • 25–28 % Protein für Muskulatur und Regeneration
  • 15–18 % Fett als konzentrierte Energiequelle
  • Kohlenhydrate z. B. rund 10 % der Gesamtenergie, gut verdaulich
  • Praktisch:
  • Tagesration auf vor und nach der Belastung verteilen
  • Hund regelmäßig abtasten: baut er Muskulatur auf oder verliert er Gewicht?

Fertigfutter, Barf, selbst gekocht: Personalisierung geht immer

Ob du Fertigfutter, Barf oder selbst gekochte Rationen fütterst – die Logik bleibt gleich:

  1. Energiebedarf berechnen (Gewicht, Aktivität, Alter).
  2. Kaloriendichte kennen (Packung, Rezept oder selbst berechnet).
  3. Mit der Formel die Tagesmenge in Gramm bestimmen.
  4. Protein- und Fettanteile an Aktivitätslevel und Figur anpassen.
  5. Alle 2–4 Wochen checken: Gewicht, BCS, Energie – und bei Bedarf nachjustieren.

So wird aus einer allgemeinen Ernährungsempfehlung ein wirklich passender, alltagstauglicher Futterplan für deinen Hund.

Allergenarmes Hundefutter & Allergie beim Hund: Futter gezielt einsetzen statt nur ausprobieren

Wenn dein Hund nach dem Fressen kratzt, pupst wie ein Traktor oder ständig Durchfall hat, ist der Impuls verständlich: neues Futter kaufen, hoffen, weiterprobieren. Genau hier setzt eine fundierte Ernährungsempfehlung von Tierernährungsberatern für Hunde an: weg vom „Rumprobieren“, hin zu einem klaren Plan.

Allergie vs. Unverträglichkeit – kurz und alltagstauglich erklärt

Beide machen deinem Hund Bauch oder Haut zu schaffen, aber im Körper passiert etwas völlig Unterschiedliches:

  • Futtermittelallergie
    Hier spielt das Immunsystem verrückt. Es bildet Antikörper gegen bestimmte Eiweiße im Futter (meist tierische Proteine). Schon kleinste Mengen des Allergens können dann Juckreiz, Hautentzündungen, Durchfall oder Ohrprobleme auslösen – und das immer wieder, sobald das Allergen gefressen wird.
  • Futtermittelunverträglichkeit (Intoleranz)
    Das Immunsystem ist hier nicht beteiligt. Der Darm kommt mit bestimmten Stoffen nicht klar (z.B. wegen Enzymmangel). Typisch sind Magen-Darm-Probleme wie Durchfall, Blähungen, Bauchweh – meist relativ kurz nach dem Fressen, oft ohne Juckreiz.

Wichtig für dich:
Nur vom Anschauen der Symptome lässt sich nicht sicher sagen, ob es eine Allergie oder eine Unverträglichkeit ist. Aber das Timing hilft:

  • Sehr schnelle Reaktion (Stunden) und vor allem Magen-Darm? → eher Unverträglichkeit.
  • Reaktion auch nach Tagen oder Wochen, viel Juckreiz/Haut? → eher Allergie.

Typische Allergene im Hundefutter

In vielen Fällen verstecken sich die Auslöser direkt in den „Klassikern“ im Napf:

Häufige tierische Allergene:

  • Rindfleisch
  • Huhn / Geflügel
  • Milchprodukte (z.B. Käse, Joghurt, Milchpulver in Leckerlis)

Pflanzliche Komponenten:

  • Bestimmte Getreide wie Weizen oder Soja können Probleme machen – oft aber eher als Unverträglichkeit als als echte Allergie.

Heißt: Wenn dein Hund empfindlich reagiert, ist ein Futter mit „Rind, Huhn, Milch und Weizen“ eher ein Kandidat für Stress im Körper als für Entspannung im Darm.

Was bedeutet „allergenarmes Hundefutter“ wirklich?

Begriffe wie „allergenarmes Hundefutter“, „hypoallergen“ oder „sensitiv“ klingen super – sind aber rechtlich nicht geschützt. Hersteller können sie sehr frei verwenden. Ein hübsches Etikett heißt also nicht automatisch, dass das Futter für deinen Allergiker geeignet ist.

Worauf du bei wirklich allergenarmem bzw. hypoallergenem Futter achten solltest:

  • Klare, kurze Zutatenliste
    Lieber wenige, klar benannte Zutaten statt „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“.
  • Verzicht auf typische Allergene
    Kein Rind, kein Huhn, keine Milchprodukte – zumindest, solange unklar ist, worauf dein Hund reagiert.
  • Alternative Proteinquellen
    Z.B. Pferd, Ente, Fisch oder Insekten (siehe unten).
  • Transparenz
    Alle Inhaltsstoffe offen deklariert, keine „Mischbegriffe“, hinter denen sich versteckte Allergene verbergen können.

Wenn du unsicher bist, ob ein Futter wirklich allergenarm ist, lohnt sich eine individuelle Ernährungsempfehlung, bei der Rezeptur und Deklaration genau durchgegangen werden.

Alternative & hypoallergene Proteinquellen: mehr als „exotisch“

Um bei allergenarmem Hundefutter gezielt auszuwählen, wird oft mit Proteinen gearbeitet, die dein Hund noch nicht oder kaum bekommen hat. So senkst du das Risiko, dass bereits eine Sensibilisierung besteht.

Typische Alternativen:

  • Pferd
    Selten im Standardfutter, daher geringes Allergierisiko.
  • Ente
    Gute Alternative zu Huhn, obwohl es vereinzelt Kreuzreaktionen geben kann.
  • Fisch
    Hochwertiges Eiweiß, oft gut verträglich.
  • Insektenprotein
    Noch relativ neu, sehr spannender Kandidat: gilt als niedrig allergen und ist obendrein nachhaltig.

Eine besondere Rolle spielen hydrolysierte Proteine:
Hier werden die Eiweiße in sehr kleine Bausteine „zerlegt“. Das Immunsystem erkennt sie nicht mehr als Allergen – ideal bei nachgewiesenen Futtermittelallergien oder sogar Mehrfachallergien. Hydrolysat-Futter ist meist teurer und nicht jeder Hund liebt den Geschmack sofort, aber im Management von Allergien ist es oft ein echter Gamechanger.

Strukturierter Einsatz von allergenarmem Futter: so gehst du vor

Damit allergenarmes Futter wirklich hilft, braucht es einen Plan – nicht nur einen Futtersack mit neuem Etikett.

1. Tierärztliche Abklärung
Bevor du loslegst, sollte dein Tierarzt andere Ursachen (Parasiten, Infektionen, Umweltallergien) ausschließen. Bei Verdacht auf echte Allergie können Bluttests auf Antikörper sinnvoll sein.

2. Eliminationsdiät – der Goldstandard

Hier wird konsequent auf ein klar definiertes Futter umgestellt:

  • Eine neue Proteinquelle, die dein Hund bisher nicht oder kaum bekommen hat (z.B. Pferd oder Insekt).
  • Dazu ein oder wenige gut verträgliche Kohlenhydrate (z.B. Kartoffel, Reis).
  • Dauer: mindestens 6–8 Wochen, ohne Ausnahmen.

Wichtig:

  • Keine „alten“ Leckerlis, keine Kaustangen, keine Reste vom Tisch – alles muss zum gewählten Futter passen.
  • Bei komplexen Fällen oder Verdacht auf mehrere Allergien kann ein Futter mit hydrolysierten Proteinen sinnvoll sein.

3. Provokationstest

Verbessern sich die Symptome deutlich, kommt der spannende Teil:
Du führst gezielt einzelne alte Zutaten wieder ein (z.B. zuerst Rind für 1–2 Wochen, später Huhn).

  • Verschlechtern sich Haut oder Verdauung, hast du einen starken Hinweis auf das jeweilige Allergen.
  • Bleibt alles ruhig, ist diese Zutat vermutlich okay.

So entsteht Schritt für Schritt ein klares Bild, welches Futter dein Hund gut verträgt – und welches nicht.

Praktische Tipps für den Alltag: konsequent, aber machbar

Damit eine Ernährungsempfehlung wirklich greift, braucht es im Alltag ein bisschen Struktur – und die lohnt sich:

  • Futterplan & Tagebuch führen
    Schreib auf, was dein Hund frisst (inkl. Leckerlis!) und welche Symptome wann auftreten. Das hilft dir und deinem Tierarzt enorm bei der Einschätzung.
  • Leckerli-Fallen vermeiden
    Sehr häufig scheitern Eliminationsdiäten an „nur einem kleinen Kauknochen“ oder „einem Stückchen Käse“.
    Besser:
  • Leckerlis aus der gleichen Proteinquelle wie das Hauptfutter
  • einfache Snacks wie getrocknete Fleischstreifen der neuen Proteinquelle oder etwas Gemüse (z.B. Karotte) – sofern verträglich
  • Alle im Haushalt ins Boot holen
    Partner, Kinder, Nachbarn, Hundesitter – alle sollten wissen: „Der Hund bekommt gerade nur XY-Futter, keine Ausnahmen.“ So vermeidest du gut gemeinte, aber problematische Extra-Häppchen.
  • Geduld haben
    Haut braucht Zeit, um sich zu regenerieren, und auch der Darm beruhigt sich nicht immer über Nacht. 6–8 Wochen klingen lang, geben euch aber endlich Klarheit statt endlosem Trial-and-Error.

Mit einem strukturierten Vorgehen, klug gewähltem, allergenarmem Hundefutter und guter Begleitung durch Tierarzt und Tierernährungsberater hast du die besten Chancen, dass dein Hund wieder entspannter frisst – und ihr beide euren Alltag deutlich sorgloser genießen könnt.

Darmentzündung beim Hund: Ernährung als Schlüssel für Prävention und Management

Wenn der Darm deines Hundes streikt, zeigt sich das im Alltag ziemlich deutlich: wiederkehrender Durchfall (oft schleimig oder mit Blut), Erbrechen, Blähungen, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust oder Appetit-Schwankungen. Hinter solchen Symptomen können akute Entzündungen wie eine Enteritis stecken – oder chronische Erkrankungen wie IBD (Inflammatory Bowel Disease).

Genau hier wird eine individuelle Ernährungsempfehlung richtig wertvoll: Futter kann Entzündungen anfeuern – oder sie langfristig beruhigen.

Ziele der Fütterung bei Darmentzündungen

Bei Darmentzündung beim Hund gilt: Füttern heißt nicht „irgendwas reinkriegen“, sondern gezielt unterstützen. Die Ernährung verfolgt drei Hauptziele:

  1. Darm entlasten
    Das Futter soll leicht verdaulich sein, damit Magen und Darm weniger „arbeiten“ und die entzündete Schleimhaut nicht zusätzlich gereizt wird.
  2. Schleimhaut schützen und Regeneration fördern
    Nährstoffe, die sanft zur Schleimhaut sind und Entzündungen nicht weiter anheizen, helfen dem Darm, sich zu erholen.
  3. Darmflora stabilisieren
    Eine gesunde Darmflora (Mikrobiom) wirkt wie ein Schutzschild: Sie unterstützt Verdauung, Immunsystem und kann neue Schübe abmildern.

Eine gute Ernährungsempfehlung von Tierernährungsberatern für Hunde kombiniert genau diese Punkte – und passt die Fütterung an Alter, Rasse, Gesundheitszustand und Aktivitätslevel deines Hundes an.

Was im Napf landen sollte: leicht verdauliche Komponenten

Bei empfindlichem Darm ist weniger „Action“ im Futter oft mehr. Typische Bausteine:

  • Gut verdauliche Proteine
    Zum Beispiel Huhn, Pute oder Fisch in hochwertiger Qualität. Sie werden schnell und zuverlässig aufgenommen und belasten den Darm weniger.
    Wichtig: Bei Verdacht auf Futtermittelallergie können auch „neuartige“ Proteinquellen (z.B. Pferd, Ente, Kaninchen) sinnvoll sein.
  • Moderater Fettgehalt
    Fett liefert zwar viel Energie, kann aber einen entzündeten Darm stark reizen und zu Durchfall führen. Ein maßvoller, gut verträglicher Fettanteil hilft, den Darm zu beruhigen und trotzdem Energie zu liefern.
  • Schonende Kohlenhydrate
    Klassiker sind Reis oder Hafer, teils auch Kartoffel oder Hirse. Sie sind meist gut verdaulich und geben dem Hund Energie, ohne den Darm zusätzlich zu stressen.

Gerade hier kommt frisch gekochtes Hundefutter ins Spiel: Die schonende Zubereitung kann den Darm weniger belasten als industrielle Verarbeitung, und personalisierte Zusammensetzung berücksichtigt Aktivitätslevel und Gesundheitsstatus.

Ballaststoffe, Prebiotika und Probiotika: Futter für die Darmbewohner

Die Darmflora deines Hundes besteht aus Milliarden von Bakterien – die wollen „richtig“ gefüttert werden:

  • Ballaststoffe
    Sie regulieren die Darmbewegung, können den Kot festigen oder weicher machen (je nach Art) und dienen zum Teil als Nahrung für gute Bakterien. In angepasster Menge helfen sie, die Verdauung zu stabilisieren.
  • Prebiotika
    Zum Beispiel Inulin oder bestimmte Oligosaccharide. Sie sind quasi das Lieblingsessen nützlicher Darmbakterien und fördern deren Wachstum. So wird das Gleichgewicht im Darm unterstützt.
  • Probiotika
    Das sind lebende, „gute“ Mikroorganismen, die helfen können, schädliche Keime zu verdrängen und die geschädigte Darmschleimhaut zu unterstützen. Gerade bei chronischen Darmerkrankungen sind sie oft ein wichtiger Baustein im Futterkonzept.

Ein durchdachtes Futter nutzt diese drei Komponenten, um das Mikrobiom deines Hundes zu stabilisieren – denn ohne stabile Darmflora keine stabile Verdauung.

Allergenarmes Hundefutter & Darmerkrankungen: Warum man beides zusammen denken muss

Bei vielen Hunden mit chronischer Darmentzündung steckt zusätzlich eine Futtermittelunverträglichkeit oder -allergie dahinter – oder sie entwickelt sich im Krankheitsverlauf. Dann kann ein „normales“ Futter, selbst wenn es eigentlich hochwertig ist, immer wieder Schübe auslösen.

Deshalb ist allergenarmes oder hypoallergenes Futter häufig Teil der Therapie:

  • Es verzichtet auf häufige Auslöser (z.B. bestimmte tierische Proteine, Zusatzstoffe).
  • Es setzt auf ausgewählte, gut verträgliche Zutaten.
  • Es reduziert das Risiko, dass das Immunsystem im Darm überreagiert.

Allergenarmes Hundefutter spielt damit eine doppelte Rolle: Es kann sowohl Allergiesymptome (Juckreiz, Ohrenentzündungen, Hautprobleme) mindern als auch die Entzündung im Darm selbst beruhigen. Genau deshalb ist die sorgfältige Futtermittelauswahl bei IBD und chronischer Enteritis so wichtig – ohne sie bleibt die Therapie oft nur halb erfolgreich.

Langfristiges Management: Kontrolle, Anpassung und Teamarbeit

Darmentzündungen wie IBD verlaufen meist chronisch und in Schüben. Einmal die „perfekte“ Ration einstellen und dann nie wieder darüber nachdenken – das funktioniert leider selten. Was langfristig wichtig ist:

  • Regelmäßige Gewichtskontrolle
    Nimmt dein Hund ab, braucht er eventuell mehr Energie oder besser verwertbare Nährstoffe. Nimmt er zu, kann das ein Hinweis auf zu energiereiches Futter oder zu wenig Bewegung sein.
  • Symptom-Tagebuch
    Notiere Futter, Snacks, besondere Ereignisse (Stress, Medikamente) und Verdauung (Kotkonsistenz, Häufigkeit, Erbrechen). So lassen sich Zusammenhänge erkennen und die Ernährung gezielt anpassen.
  • Laufende Anpassung der Ration
    Bessert sich der Zustand, darf das Futter manchmal etwas „geöffnet“ werden (z.B. schrittweise neue Komponenten testen). Werden Symptome wieder stärker, kann eine Rückkehr zur strengeren Diät nötig sein.
  • Zusammenarbeit mit Tierarzt und Tierernährungsberater
    Eine individuelle Ernährungsempfehlung von Tierernährungsberatern für Hunde, abgestimmt mit der tierärztlichen Diagnose, sorgt dafür, dass dein Hund alle nötigen Nährstoffe bekommt – ohne seinen Darm zu überfordern.

Wo Ernährung an ihre Grenzen kommt

So viel Ernährung auch bewirken kann: Sie ersetzt keine gründliche Diagnostik und keine notwendige medizinische Behandlung. Du solltest unbedingt tierärztliche Hilfe holen, wenn:

  • der Durchfall blutig ist oder länger als ein paar Tage anhält,
  • dein Hund stark abnimmt, apathisch wirkt oder wiederholt erbricht,
  • Bauchschmerzen, Fieber oder deutliche Verschlechterungen auftreten.

Dann sind oft Blutuntersuchungen, Ultraschall oder sogar Darmbiopsien nötig, um abzuklären, ob IBD, eine andere chronische Darmerkrankung oder etwas völlig anderes dahintersteckt. Medikamente wie entzündungshemmende Präparate, Magenschutz oder spezielle Mittel zum Schleimhautschutz (z.B. Sucralfat) werden dann mit einer angepassten Diät kombiniert.

Die Ernährung bleibt trotzdem ein zentraler Baustein – aber eben als Teil eines Gesamtplans aus Diagnostik, Therapie und langfristiger Betreuung. So hast du die besten Chancen, dass dein Hund trotz empfindlichem Darm ein möglichst unbeschwertes, aktives Leben führen kann.

Häufige Fragen zum Thema

Warum ist eine individuelle Ernährungsempfehlung für meinen Hund heute so wichtig?

Weil Standard-Fütterungstabellen nur grobe Richtwerte für „Durchschnittshunde“ liefern und weder Aktivität, Figur noch Krankheiten berücksichtigen. Eine individuelle Empfehlung bezieht Alter, Gewicht, Rasse, Bewegung, Allergien und Magen-Darm-Probleme ein und übersetzt das in einen alltagstauglichen Fütterungsplan. So sinkt das Risiko für Übergewicht, Mangelversorgung und Verdauungsprobleme.

Wie wird der Energiebedarf meines Hundes fachlich berechnet?

Tierernährungsberater nutzen wissenschaftliche Modelle (z.B. FEDIAF, NRC) und arbeiten mit dem Stoffwechselgewicht (kg^0,75) als Basis. Daraus wird der Ruheenergiebedarf (RER) berechnet und mit einem Aktivitätsfaktor (z.B. Sofa-Hund vs. Sporthund) multipliziert. Zusätzlich fließen Faktoren wie Alter, Kastration und Krankheiten (z.B. Darmentzündung, Allergien) in die Empfehlung ein.

Wie rechne ich den Kalorienbedarf meines Hundes in die richtige Futtermenge um?

Entscheidend ist die Kaloriendichte des Futters (kcal/100 g). Die Grundformel lautet:
Futtermenge (g/Tag) = Energiebedarf (kcal/Tag) ÷ Kaloriendichte (kcal/100 g) × 100.
So kannst du für unterschiedliche Trocken- oder Nassfutter genau berechnen, wie viele Gramm pro Tag passend sind.

Woran erkenne ich, ob mein Hund zu viel oder zu wenig Futter bekommt?

Achte regelmäßig auf Gewicht, Körperform (Body Condition Score) und Energielevel. Zu wenig Energie zeigt sich durch Gewichtsabnahme, sichtbare Rippen, Mattigkeit, stumpfes Fell; zu viel Energie durch fehlende Taille, „Speckröllchen“, schnelle Ermüdung. Passe die Tagesration dann um etwa 5–10 % nach oben oder unten an und beobachte deinen Hund 2–3 Wochen.

Was ist der Unterschied zwischen Futtermittelallergie und -unverträglichkeit beim Hund?

Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem auf bestimmte Eiweiße, schon kleinste Mengen lösen wiederholt Juckreiz, Haut- und/oder Darmprobleme aus. Bei einer Unverträglichkeit ist das Immunsystem nicht beteiligt, der Darm kommt mit bestimmten Stoffen nicht klar, typisch sind eher schnelle Magen-Darm-Symptome nach dem Fressen. Allein über die Symptome lässt sich das nicht sicher unterscheiden, das Timing gibt aber erste Hinweise.

Was bedeutet „allergenarmes“ oder „hypoallergenes“ Hundefutter und worauf sollte ich achten?

Die Begriffe sind rechtlich nicht geschützt, daher sagt das Etikett allein wenig über die Eignung für Allergiker aus. Wichtig sind eine kurze, klare Zutatenliste, der Verzicht auf typische Allergene (z.B. Rind, Huhn, Milchprodukte) und alternative Proteinquellen (z.B. Pferd, Ente, Fisch, Insekten). Bei nachgewiesenen Allergien können auch hydrolysierte Proteine sinnvoll sein, damit das Immunsystem die Eiweiße nicht mehr erkennt.

Wie kann Ernährung bei Darmentzündung (z.B. IBD) meinen Hund unterstützen?

Ziel ist, den Darm zu entlasten, die Schleimhaut zu schützen und die Darmflora zu stabilisieren. Dafür werden leicht verdauliche Proteine, moderater Fettgehalt und schonende Kohlenhydrate eingesetzt sowie gezielt Ballaststoffe, Prebiotika und ggf. Probiotika genutzt. Bei vielen Hunden mit chronischer Darmentzündung ist zusätzlich allergenarmes oder hypoallergenes Futter wichtig, um Schübe zu vermeiden.

Dieser Guide zeigt dir Schritt für Schritt, wie du bei einer Futterumstellung bei Futtermittelunverträglichkeit beim Hund die richtige Portionsgröße berechnen kannst und deinen Hund mit einem klaren 7–10-Tage-Plan sanft von altem auf neues Futter umstellst. Du erfährst, wie du mit einem Futterkonfigurator nach Energiebedarf des Hundes eine passende Gramm-Empfehlung bekommst, wie du individuell berechnetes Hundefutter auswählst und wie du schockgefrostete Mahlzeiten richtig lagerst und auftaust. Der Beitrag richtet sich an Hundehalterinnen und Hundehalter mit sensiblen oder allergischen Hunden, die Unsicherheit bei Menge, Umstellungsdauer und praktischer Umsetzung in einen strukturierten, gut planbaren Ablauf verwandeln wollen.

Wenn dein Hund mit Bauchgrummeln, Durchfall, Juckreiz oder Blähungen auf sein Futter reagiert, ist das für euch beide belastend. Eine Futterumstellung bei Futtermittelunverträglichkeit Hund braucht dann vor allem eins: einen klaren, sanften Plan – und Sicherheit bei der Frage: Wie viel Futter ist eigentlich richtig?

In diesem Guide bekommst du genau das:

  • einen konkreten 7–10-Tage-Plan für die Futterumstellung,
  • eine einfache Anleitung, wie du die Portionsgröße berechnen kannst (bzw. „Portionsgröße berechnen für meinen Hund“ mit Hilfe eines Konfigurators),
  • Tipps, wie du im Futterkonfigurator nach Energiebedarf des Hundes das passende Futter auswählst,
  • und ganz praktische Hinweise, wie du schockgefrostete Mahlzeiten richtig lagern und auftauen kannst.

Am Ende weißt du genau, was du heute, morgen und in den nächsten Tagen tun kannst – Schritt für Schritt, ohne deinen Hund zu überfordern.


1. Klarheit vorab: Wo stehst du gerade?

Bevor du loslegst, verschaff dir einen Überblick. Nimm dir 5–10 Minuten und geh diese Fragen durch:

  1. Welche Symptome zeigt dein Hund?
  • Durchfall, weicher Kot?
  • Blähungen?
  • Juckreiz, rote Haut, Pfotenknabbern?
  • Erbricht er häufiger?
  1. Was bekommt dein Hund aktuell?
  • Trockenfutter / Nassfutter / Frischfutter?
  • Leckerlis, Kauartikel, Tischreste?
  • Nahrungsergänzungen?
  1. Wie viel bekommt er pro Tag?
    Falls du es nicht weißt:
  • Miss die Tagesration einmal mit einer Küchenwaage ab.
  • Schreibe dir auf: „Heute: 2 Mahlzeiten, insgesamt 260 g Trockenfutter.“
  1. Tierärztlich abgeklärt?
    Gerade bei starken oder länger andauernden Symptomen ist ein Check beim Tierarzt wichtig, um Erkrankungen auszuschließen.

Warum dieser Schritt wichtig ist:
Nur wenn du weißt, was dein Hund bisher bekommt und wie er reagiert, kannst du die Umstellung bewusst planen – statt „ins Blaue hinein“ zu wechseln.


2. So findest du die richtige Portionsgröße (mit Konfigurator)

Viele fragen sich: „Wie kann ich die Portionsgröße berechnen für meinen Hund, ohne etwas falsch zu machen?“
Hier hilft ein individuell berechnetes Hundefutter im Konfigurator enorm.

Schritt 1: Daten deines Hundes parat haben

Halte folgende Infos bereit:

  • aktuelles Gewicht
  • geschätztes Idealgewicht (falls er deutlich zu dünn/zu dick ist)
  • Alter (Junghund, erwachsen, Senior)
  • Aktivitätslevel (eher gemütlich, normal aktiv, sehr aktiv)
  • bekannte Allergien / Unverträglichkeiten
  • ob dein Hund kastriert ist (wirkt sich mit auf den Energiebedarf aus)

Schritt 2: Futterkonfigurator nach Energiebedarf des Hundes nutzen

Im nächsten Schritt gibst du diese Daten in den Futterkonfigurator nach Energiebedarf des Hundes ein (z. B. bei Howly Bowly).
Der Konfigurator berechnet daraus:

  • den täglichen Energiebedarf deines Hundes
  • die passende Tages-Portionsmenge (z. B. 350 g Frischfutter pro Tag)
  • eine sinnvolle Aufteilung auf 1–3 Mahlzeiten

Dein Vorteil:
Du musst nicht selbst mit Kalorien, Tabellen und komplizierten Formeln rechnen. Du bekommst eine klare Grammangabe, mit der du sofort praktisch arbeiten kannst.

Schritt 3: Portionstabellen erstellen (deine Mini-Übersicht)

Notiere dir die Daten aus dem Konfigurator:

  • Tagesmenge: z. B. 350 g Frischfutter
  • Fütterung: z. B. 2 Mahlzeiten pro Tag → 175 g pro Mahlzeit

Die genaue Verteilung bekommst du im nächsten Abschnitt als 7–10-Tage-Plan.


3. Dein 7–10-Tage-Plan zur stressfreien Futterumstellung

Dieser Plan eignet sich besonders bei Futterumstellung bei Futtermittelunverträglichkeit Hund und sensiblen Mägen. Er orientiert sich an erprobten Empfehlungen.

Grundprinzip:
Du erhöhst den Anteil des neuen, verträglichen Futters langsam – und beobachtest deinen Hund dabei genau.

Zeitplan im Überblick

Wir gehen hier von 350 g Tagesmenge aus (Beispiel). Passe die Grammwerte einfach auf deine berechnete Menge an.

Tagesübersicht in Prozent (neu/alt):

  • Tag 1: 10 % neu / 90 % alt
  • Tag 2: 20 % neu / 80 % alt
  • Tag 3: 30 % neu / 70 % alt
  • Tag 4: 40 % neu / 60 % alt
  • Tag 5: 50 % neu / 50 % alt
  • Tag 6: 60 % neu / 40 % alt
  • Tag 7: 70 % neu / 30 % alt
  • Tag 8: 80 % neu / 20 % alt
  • Tag 9: 90 % neu / 10 % alt
  • Tag 10: 100 % neu

Konkrete Portionstabelle (Beispiel 350 g/Tag)

Tag 1 (10 % neu = 35 g):

  • Morgens: 20 g neu + 155 g alt
  • Abends: 15 g neu + 160 g alt

Tag 5 (50 % neu = 175 g):

  • Morgens: 90 g neu + 85 g alt
  • Abends: 85 g neu + 90 g alt

Tag 10 (100 % neu = 350 g):

  • Morgens: 175 g neu
  • Abends: 175 g neu

Merke: Du kannst die Grammzahlen runden. Wichtiger als Perfektion ist, dass du langsam steigerst und die Fütterungszeiten beibehältst.

So gehst du praktisch vor – Tag für Tag

  1. Tägliche Mahlzeiten vorbereiten
  • Wiege morgens die komplette Tagesration ab.
  • Teile sie in Morgen-/Abendportionen auf.
  • Mische jeweils alt und neu entsprechend des Plans.
  1. Beobachten und dokumentieren
  • Schau dir täglich Kot, Verhalten und Haut an.
  • Notiere dir kurz: „Tag 2: Kot etwas weicher, sonst ok.“
  • Bei starkem Durchfall oder Erbrechen → einen Schritt zurückgehen (z. B. wieder auf den Anteil von Tag 1–2) und ggf. Tierarzt kontaktieren.
  1. Nur ein Futterwechsel zur Zeit
  • Keine zusätzlichen Experimente mit neuen Leckerlis oder Kauartikeln.
  • Halte 1–2 gut verträgliche Leckerli-Sorten bei – oder setze sie 7–10 Tage lang möglichst ab.

4. Individuell berechnetes Hundefutter im Konfigurator auswählen

Damit die Umstellung deinem Hund wirklich guttut, ist nicht nur die Portionsmenge wichtig, sondern auch was im Napf landet.

Worauf du bei der Auswahl achten solltest

Beim individuell berechneten Hundefutter im Konfigurator kannst du in der Regel angeben:

  • Proteinquelle (z. B. Rindfleisch, Geflügel, Lamm – je nach Unverträglichkeiten)
  • Besondere Bedürfnisse: sensibler Magen, Allergien, Gewichtskontrolle

Praxis-Tipp:

  • Wähle möglichst eine klare Proteinquelle (Monoprotein), damit du besser einschätzen kannst, was dein Hund verträgt.
  • Wenn dein Hund schon auf bestimmte Fleischsorten reagiert hat, diese konsequent ausschließen.

Mini-Checkliste: Futter passt gut, wenn …

  • die Zusammensetzung klar verständlich ist (hochwertiges Muskelfleisch, Gemüse und Obst, ohne künstliche Zusatzstoffe),
  • die Proteinquelle eindeutig genannt ist (z. B. hochwertiges Muskelfleisch als tierische Proteinquelle),
  • das Futter auf Allergien und Unverträglichkeiten eingehen kann,
  • dir eine Portionsgröße in Gramm vorgeschlagen wird, die zu Größe, Alter und Aktivität deines Hundes passt.

5. Schockgefrostete Mahlzeiten richtig lagern und auftauen

Viele frische, individuell zusammengestellte Bowls werden schonend gegart (z. B. im Sous-vide-Verfahren) und schockgefrostet geliefert. Das schützt die Nährstoffe – aber nur, wenn du sie auch richtig lagerst und taust.

So lagerst du schockgefrostete Mahlzeiten richtig

  • Tiefkühltemperatur:
  • Lagere die Bowls bei -18 °C oder kälter in deinem Gefrierschrank.
  • Verpackung geschlossen lassen, bis du die Portion wirklich brauchst.
  • First in, first out:
  • Ältere Bowls zuerst verbrauchen.
  • Beschrifte sie bei Bedarf mit Lieferdatum.

Daumenregel:
Was tiefgekühlt geliefert wird, solltest du innerhalb eines angemessenen Zeitraums verbrauchen. Schau dazu auch auf die Herstellerhinweise.

Richtig auftauen – Schritt-für-Schritt

  1. Am Vorabend planen
  • Hole die benötigte Portion (z. B. 350 g für den nächsten Tag) aus dem Tiefkühler.
  • Lege sie in den Kühlschrank (nicht bei Zimmertemperatur stehen lassen).
  1. Langsam im Kühlschrank auftauen lassen
  • Idealerweise 8–12 Stunden.
  • So bleiben Nährstoffe und Qualität besser erhalten, und es bilden sich weniger Keime.
  1. Vor dem Füttern kurz temperieren
  • Viele Hunde mögen Futter nicht eiskalt.
  • Hole die Portion 10–20 Minuten vor dem Füttern aus dem Kühlschrank.
  • Du kannst die Portion bei Bedarf leicht anwärmen, indem du sie bei Zimmertemperatur stehen lässt oder leicht temperiertes Wasser hinzugibst – kein heißes Wasser.
  1. Reste nicht zu lange stehen lassen
  • Futter nicht länger als ca. 20–30 Minuten im Napf lassen.
  • Was nicht gefressen wurde, entsorgen – nicht wieder einfrieren.

Wichtig: Einmal aufgetaute Bowls nicht erneut einfrieren. Das schadet sowohl der Qualität als auch der Verträglichkeit.


6. Typische Hürden – und wie du entspannt damit umgehst

„Ich habe Angst, etwas falsch zu machen.“

  • Nutze den Konfigurator als Sicherheit: Er berechnet dir die Portionen nach Energiebedarf.
  • Halte dich am Anfang eng an den 7–10-Tage-Plan.
  • Denke daran: Leichte Abweichungen in Gramm sind okay. Beobachtung ist wichtiger als Mathe-Perfektion.

„Mein Hund hat an Tag 3–4 weicheren Kot.“

  • Das ist in vielen Fällen normal – der Darm stellt sich um.
  • So reagierst du:
  • Bleibe 1–2 Tage auf dem bisherigen Prozentanteil (z. B. 20–30 % neu).
  • Gib dem Darm etwas Zeit.
  • Werden Durchfall, Erbrechen oder Apathie stärker → Tierarzt.

„Ich habe wenig Zeit im Alltag.“

  • Bereite dir die Tagesration morgens einmal komplett vor.
  • Portioniere sie in Dosen/Schüsseln für morgens & abends.
  • Hänge dir den 7–10-Tage-Plan ausgedruckt an den Kühlschrank – so musst du nicht täglich neu rechnen.

7. Woran du merkst, dass du auf dem richtigen Weg bist

Beobachte in den nächsten Wochen:

  • Kotbeschaffenheit: fester, aber nicht hart, regelmäßig
  • Haut & Fell: weniger Juckreiz, glänzenderes Fell
  • Allgemeines Wohlbefinden: mehr Freude, bessere Ausdauer, entspannter Schlaf
  • Gewicht: bleibt stabil oder entwickelt sich in Richtung Idealgewicht

Wenn du diese Punkte überwiegend positiv beantworten kannst, arbeitet ihr euch gemeinsam in die richtige Richtung.


Fazit: Heute starten – sanft, strukturiert und mit gutem Gefühl

Bei einer Futterumstellung bei Futtermittelunverträglichkeit Hund ist ein klarer, liebevoller Plan Gold wert. Du musst das nicht kompliziert machen – aber strukturiert.

Die wichtigsten Schritte noch einmal kurz:

  1. Bestandsaufnahme machen: aktuelles Futter, Symptome, Mengen notieren.
  2. Mit einem Futterkonfigurator nach Energiebedarf des Hundes die Portionsgröße berechnen lassen.
  3. Ein individuell berechnetes Hundefutter im Konfigurator wählen, das zu Allergien und Bedürfnissen deines Hundes passt.
  4. Mit dem 7–10-Tage-Plan langsam von alt auf neu umstellen – Prozentanteile steigern, Hund beobachten.
  5. Schockgefrostete Mahlzeiten richtig lagern: tiefgekühlt bei -18 °C, im Kühlschrank auftauen, nicht wieder einfrieren.
  6. Kleine Reaktionen gelassen beobachten, bei starken Beschwerden anpassen und tierärztlichen Rat holen.

Wenn du jetzt loslegen willst, dann:

  • Starte heute damit, das aktuelle Futter einmal genau zu wiegen und die Daten deines Hundes zu sammeln.
  • Nutze im nächsten Schritt einen Konfigurator, um die Portionsgröße berechnen für meinen Hund nicht länger „nach Gefühl“, sondern fundiert festzulegen.
  • Lege dir anschließend deinen persönlichen 7–10-Tage-Plan als kleine Tabelle an – und beginne morgen mit Tag 1.

Dein Hund spürt deine Ruhe und Struktur. Und genau das hilft ihm, die Futterumstellung entspannt und vertrauensvoll zu meistern.

Häufige Fragen zum Thema

Wie berechne ich die richtige Portionsgröße für meinen Hund?

Nutze einen Futterkonfigurator, in den du Gewicht, Idealgewicht, Alter, Aktivitätslevel, Kastrationsstatus und bekannte Unverträglichkeiten deines Hundes eingibst. Der Konfigurator berechnet daraus den täglichen Energiebedarf und gibt dir eine klare Tagesmenge in Gramm sowie eine Empfehlung zur Aufteilung auf 1–3 Mahlzeiten.

Wie läuft die Futterumstellung bei Futtermittelunverträglichkeit konkret ab?

Stelle in 7–10 Tagen schrittweise von alt auf neu um, indem du den Anteil des neuen Futters täglich langsam steigerst. Ein bewährtes Schema ist: Tag 1: 10 % neu / 90 % alt, Tag 2: 20 % neu / 80 % alt … bis Tag 10: 100 % neu, während du Kot, Verhalten und Haut deines Hundes täglich beobachtest.

Was mache ich, wenn mein Hund während der Umstellung weicheren Kot oder Durchfall bekommt?

Bleibe 1–2 Tage auf dem aktuell vertragenen Anteil (z. B. 20–30 % neues Futter), statt weiter zu erhöhen, und gib dem Darm Zeit, sich anzupassen. Bei starkem oder anhaltendem Durchfall, Erbrechen oder deutlicher Apathie solltest du den Anteil des neuen Futters wieder reduzieren und einen Tierarzt kontaktieren.

Worauf sollte ich bei der Auswahl des neuen Futters im Konfigurator achten?

Achte auf eine klare, übersichtliche Zusammensetzung mit hochwertigem Muskelfleisch, Gemüse und Obst ohne künstliche Zusatzstoffe, und eine eindeutig genannte tierische Proteinquelle, idealerweise als Monoprotein. Das Futter sollte auf Allergien und Unverträglichkeiten eingehen können und dir eine Portionsgröße in Gramm vorschlagen, die zu Größe, Alter und Aktivität deines Hundes passt.

Wie lagere und taue ich schockgefrostete Hundefutter-Bowls richtig?

Lagere die Bowls bei mindestens -18 °C im Gefrierschrank und verbrauche ältere Packungen zuerst. Zum Auftauen nimmst du die benötigte Menge am Vorabend heraus, taust sie 8–12 Stunden im Kühlschrank auf, lässt sie vor dem Füttern 10–20 Minuten temperieren und frierst einmal aufgetaute Bowls nicht erneut ein.

Was kann ich tun, wenn ich wenig Zeit für die Futterumstellung habe?

Wiege morgens die komplette Tagesration ab, mische alt und neu gemäß deinem Plan und portioniere alles direkt in Behälter für morgens und abends. Hänge dir deinen 7–10-Tage-Plan gut sichtbar hin, damit du nicht jeden Tag neu rechnen musst.

Woran erkenne ich, dass die Futterumstellung auf dem richtigen Weg ist?

Hinweise sind ein fester, aber nicht harter Kot, weniger Juckreiz und ein insgesamt besseres Haut- und Fellbild. Zusätzlich sollte dein Hund wacher und ausgeglichener wirken und sein Gewicht stabil bleiben oder sich in Richtung Idealgewicht entwickeln.

Frisches Hundefutter im Abo zeigt dir, wie du deinen Hund mit individuell berechneten, schonend gegarten Mahlzeiten wie Lamm & Quinoa oder Lachs & Brokkoli versorgen kannst, die tiefgefroren als Food Box bequem per Komfortlieferung an deine Haustür kommen. Der Artikel erklärt, wie du über einen Konfigurator auf Basis von Alter, Rasse, Gewicht, Aktivitätslevel und Unverträglichkeiten deines Hundes eine passende Futtermenge und Rezeptur erhältst, warum sanft gegartes, schockgefrostetes Hundefutter mit 0 % künstlichen Zusätzen frischer und verträglicher ist als Trockenfutter oder klassische Rohfütterung und wie das Abo dir Planung, Schlepperei und Notfallkäufe abnimmt. Er richtet sich an Hundehalterinnen und Hundehalter, die eine gesunde, komfortable und planbare Alternative zu selbst gekochtem Futter, Barf oder Standardfutter suchen und mit einem strukturierten Schritt-für-Schritt-System zu ihrer ersten Food Box kommen möchten.

Du liebst deinen Hund – aber ganz ehrlich: Zeit und Nerven für ständiges Futterplanen, Schleppen und Rechnen, wie viel im Napf landen soll, hast du im Alltag oft nicht. Genau hier kommt frisches Hundefutter ins Spiel, das du bequem konfigurieren und regelmäßig als Food Box nach Hause geliefert bekommst.

In diesem Artikel zeigen wir dir, wie dieses System funktioniert, warum frisch schockgefrostetes Hundefutter im Abo so praktisch ist und welche Vorteile die schonende Zubereitung und individuellen Rezepturen – etwa mit Lamm & Quinoa oder Lachs & Brokkoli – für deinen Vierbeiner haben.


Warum frisches Hundefutter im Alltag so entspannt ist

Stell dir vor, du öffnest einfach deinen Gefrierschrank, nimmst eine Bowl heraus, taust sie auf – und dein Hund bekommt eine perfekt abgestimmte, frisch gekochte Mahlzeit. Kein:

  • hektisches Futter-Nachkaufen,
  • Schleppen schwerer Säcke,
  • Grübeln über Nährstoffbedarf oder geeignete Zutaten.

Frisches Hundefutter im Abo verbindet das Beste aus zwei Welten: die Qualität einer liebevoll selbst gekochten Mahlzeit und den Komfort einer durchdachten Komfortlieferung von Hundefutter an deine Haustür. Du kümmerst dich um die Kuscheleinheiten und Spaziergänge, das Futter kümmert sich quasi von selbst.


So funktioniert die individuelle Konfiguration

Dein Hund, dein Rezept – kein Standardfutter

Herzstück des Konzepts ist ein Konfigurator, der dein Leben deutlich leichter macht. Du gibst dort einfach ein:

  • Alter und Rasse deines Hundes
  • sein Energielevel (Couch-Potato, Actionheld oder etwas dazwischen)
  • eventuelle Unverträglichkeiten oder gesundheitliche Besonderheiten

Auf dieser Basis wird der tägliche Energiebedarf berechnet und ein Menü erstellt, das genau zu deinem Hund passt. Statt „Einheitsbrei“ bekommt dein Liebling also eine maßgeschneiderte Rezeptur, die auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist.

So wird Hundeernährung fast ein bisschen wie „Ernährung nach Maß“: Dein Hund bekommt, was sein Körper wirklich braucht – nicht mehr, nicht weniger.

Beispiele für individuelle Menüs

Besonders schön: Die Rezepturen können richtig abwechslungsreich sein, zum Beispiel:

  • Lamm & Quinoa – fein verdauliches Fleisch mit einer gut verträglichen Kohlenhydratquelle
  • Lachs & Brokkoli – hochwertige Omega-3-Fettsäuren kombiniert mit ballaststoffreichem Gemüse

Dazu kommen frisches Gemüse, Obst und ausgewählte Kräuter. So entsteht ein gekochtes Hundefutter, das aussieht, riecht und schmeckt wie eine echte, liebevoll zubereitete Mahlzeit – und nicht wie ein anonymer Brocken aus dem Sack.


Schonende Zubereitung: Warum gekocht nicht gleich „totgekocht“ ist

Sanft gegart im Sous-vide-Verfahren

Im Unterschied zu Trockenfutter oder Rohfütterung wird das Futter im schonenden Sous-vide-Verfahren bei niedrigen Temperaturen gegart. Das hat gleich mehrere Vorteile:

  • Mehr Nährstoffe
    Durch die sanfte Garmethode bleiben Vitamine und Mineralstoffe weitgehend erhalten.
  • Mehr Sicherheit
    Krankheitserreger aus rohem Fleisch werden reduziert, ohne dass du dir Gedanken um Rohfutter-Risiken machen musst.
  • Mehr Verträglichkeit
    Gekochtes Hundefutter ist für viele Hunde leichter verdaulich und schont Magen und Darm.

Die Zutaten sind klar deklariert: hochwertiges Muskelfleisch als Proteinquelle, frisches Gemüse und Obst für Vitamine, Kräuter für Geschmack und Wohlbefinden – und 0 % künstliche Zusätze wie Aromen, Füllstoffe oder Konservierungsmittel.

So landet nur das im Napf, was du deinem Hund auch bewusst geben möchtest.


Frisch schockgefrostetes Hundefutter Abo: Was hinter der Food Box steckt

Food Box Hund: Frisch gekocht, tiefgefroren, jederzeit bereit

Damit die Frische lange erhalten bleibt, wird das Futter direkt nach dem Garen schockgefrostet. Das bedeutet:

  • Die Temperatur sinkt sehr schnell auf Gefrierpunktniveau.
  • Der natürliche Zellstoffwechsel wird gestoppt.
  • Mikroorganismen können sich nicht mehr vermehren.

Du bekommst das Ganze in einer praktischen Food Box für deinen Hund, die tiefgefroren und isoliert verpackt bei dir ankommt.

Das Ergebnis:
Frisches Hundefutter, das ohne künstliche Konservierungsstoffe über Wochen bis Monate hygienisch einwandfrei bleibt.

Praktische Lagerung im Tiefkühler

Die Bowls sind so verpackt, dass du sie:

  • platzsparend im Tiefkühler stapeln kannst,
  • nach Bedarf entnimmst,
  • einfach im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur auftauen lässt.

Du musst nicht jeden Tag neu überlegen, was du fütterst. Ein Griff in die Tiefkühltruhe reicht – und dein Hund bekommt eine vollwertige Mahlzeit.


Komfortlieferung von Hundefutter an Haustür: Dein Rundum-sorglos-Paket

Nie wieder „Ups, Futter ist leer!“

Das Abo nimmt dir enorm viel Alltagsstress ab. Du entscheidest:

  • Wie oft du beliefert werden möchtest (z. B. alle zwei oder vier Wochen)
  • Wie viel Platz du im Tiefkühlfach hast
  • Welche Rezepturen zu deinem Hund passen

Dann läuft alles wie von selbst. Die Komfortlieferung von Hundefutter an deine Haustür sorgt dafür, dass du:

  • keine schweren Futterbeutel mehr schleppen musst,
  • keine Notfallfahrten in den Tierhandel einplanst,
  • immer ausreichend Futter im Haus hast.

Gerade wenn du mehrere Hunde hast oder ein Vierbeiner mit Allergien oder sensibler Verdauung bei dir lebt, ist dieses frisch schockgefrostete Hundefutter Abo ein echter Gamechanger. Du weißt: Das richtige Futter kommt regelmäßig zu dir – und zwar genau so, wie dein Hund es braucht.

Mehr Zeit für die schönen Momente

Statt Futterplanung und Schlepperei bleiben dir:

  • mehr Zeit für entspannte Gassirunden,
  • mehr Raum für Spiel, Training und Kuschelstunden,
  • und ein gutes Gefühl, weil du weißt, dass dein Hund hochwertig versorgt ist.

Du organisierst nicht mehr ständig „Futter-Logistik“, sondern kannst dich ganz auf das gemeinsame Leben mit deinem Hund konzentrieren.


Für wen eignet sich frisches, schockgefrostetes Hundefutter besonders?

Frische, individuell konfigurierte Mahlzeiten sind vor allem spannend, wenn:

  • dein Hund empfindlich auf bestimmte Zutaten reagiert,
  • du bisher viel Zeit in selbst gekochtes Futter gesteckt hast, dir das aber zu aufwendig wird,
  • du Barf zwar spannend findest, aber die Planung und Hygiene dich abschrecken,
  • du dir eine gesunde, aber einfache Lösung wünschst, ohne Nährstofftabellen wälzen zu müssen.

Hier schließt gekochtes Hundefutter aus der Food Box eine Lücke: Du bekommst die Qualität und Frische, die du dir wünschst, ohne jede Mahlzeit selbst planen und zubereiten zu müssen.


Schritt für Schritt: So kommst du zu deiner ersten Food Box

  1. Hundedaten eingeben
    Alter, Gewicht, Rasse, Aktivitätslevel und Besonderheiten deines Hundes im Konfigurator angeben.
  2. Empfohlene Menge und Rezepte ansehen
    Du erhältst eine klare Empfehlung, wie viel dein Hund pro Tag braucht und welche Rezepturen passen.
  3. Lieferintervall wählen
    Entscheide, ob du z. B. alle zwei oder vier Wochen beliefert werden möchtest – passend zu deinem Gefrierfach.
  4. Food Box erhalten
    Die Box kommt tiefgefroren und isoliert verpackt an deine Haustür. Auspacken, einfrieren, fertig.
  5. Täglich entspannt füttern
    Bowl herausnehmen, auftauen, servieren – und deinem Hund beim Genießen zusehen.

Fazit: Frisches Hundefutter, das dein Leben leichter macht

Mit einem frischen Hundefutter-Abo holst du dir nicht nur gesunde, schonend zubereitete Mahlzeiten für deinen Vierbeiner nach Hause. Du holst dir auch:

  • planbare, stressfreie Versorgung ohne Schlepperei,
  • individuell abgestimmte Rezepturen wie Lamm & Quinoa oder Lachs & Brokkoli,
  • lange Haltbarkeit durch Schockfrosten – ganz ohne künstliche Zusätze,
  • und jeden Tag das gute Gefühl, deinem Hund etwas wirklich Wertvolles in den Napf zu füllen.

So wird aus Futterorganisation ein liebevolles Ritual: Tiefkühlfach auf, Bowl raus, auftauen, Napf hinstellen – und dein Hund strahlt dich an. Genau so leicht darf gesunde Hundeernährung heute sein.

Häufige Fragen zum Thema

Wie funktioniert die individuelle Futter-Konfiguration für meinen Hund?

Du gibst im Konfigurator Alter, Gewicht, Rasse, Aktivitätslevel sowie eventuelle Unverträglichkeiten oder gesundheitliche Besonderheiten ein. Auf dieser Basis wird der tägliche Energiebedarf berechnet und ein Menü mit passender Futtermenge und geeigneten Rezepturen erstellt – maßgeschneidert für deinen Hund statt „Einheitsbrei“.

Welche Vorteile hat frisch gekochtes, schockgefrostetes Hundefutter gegenüber Trockenfutter oder Barf?

Das Futter wird schonend im Sous-vide-Verfahren bei niedrigen Temperaturen gegart, sodass Vitamine und Mineralstoffe weitgehend erhalten bleiben. Krankheitserreger aus rohem Fleisch werden reduziert und viele Hunde vertragen gekochtes Futter besser, da es Magen und Darm schont. Durch das anschließende Schockfrosten bleibt das Futter über Wochen bis Monate frisch – ohne künstliche Konservierungsstoffe.

Was genau bedeutet „schockgefrostet“ und warum ist das wichtig?

Beim Schockfrosten wird das frisch gekochte Futter sehr schnell auf Gefrierpunktniveau heruntergekühlt. Dadurch wird der natürliche Zellstoffwechsel gestoppt und Mikroorganismen können sich nicht mehr vermehren. So bleibt das Futter hygienisch einwandfrei und frisch, ohne dass künstliche Zusätze nötig sind.

Welche Zutaten stecken im frischen Hundefutter aus der Food Box?

Verwendet werden hochwertiges Muskelfleisch als Proteinquelle, frisches Gemüse und Obst für Vitamine sowie ausgewählte Kräuter für Geschmack und Wohlbefinden. Es werden keine künstlichen Zusätze wie Aromen, Füllstoffe oder Konservierungsmittel eingesetzt. Beispiele für Menüs sind etwa „Lamm & Quinoa“ oder „Lachs & Brokkoli“.

Wie lagere und füttere ich die Bowls im Alltag?

Du lagerst die Bowls platzsparend im Tiefkühler und entnimmst nach Bedarf die gewünschte Menge. Die Mahlzeiten taust du einfach im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur auf und servierst sie anschließend deinem Hund. So hast du immer eine vollwertige, vorbereitete Mahlzeit griffbereit.

Wie läuft das Hundefutter-Abo mit Komfortlieferung ab?

Du wählst im Bestellprozess dein Lieferintervall (z. B. alle zwei oder vier Wochen) und die passenden Rezepturen unter Berücksichtigung deines verfügbaren Tiefkühlplatzes. Die Food Box kommt tiefgefroren und isoliert verpackt an deine Haustür. Die genauen Lieferbedingungen und Versandkosten kannst du direkt beim Anbieter erfragen.

Für welche Hunde eignet sich frisches, schockgefrostetes Hundefutter besonders?

Es eignet sich besonders für Hunde mit Unverträglichkeiten oder sensibler Verdauung sowie für Halter:innen, die bisher selbst gekocht oder über Barf nachgedacht haben, denen der Aufwand oder die Hygieneanforderungen aber zu hoch sind. Auch wenn du dir eine gesunde, aber einfache Lösung ohne eigenes Nährstoffrechnen wünschst, ist die Food Box eine passende Option.

Der Beitrag erklärt, warum eine individuelle Ernährungsempfehlung für Hunde – abgestimmt auf Aktivitätslevel, Alter, Figur, Allergien und Darmentzündungen – heute entscheidend für Gesundheit, Wohlbefinden und Gewichtsmanagement ist. Du erfährst, wie Tierernährungsberater mit wissenschaftlichen Leitlinien (z.B. FEDIAF, NRC), Stoffwechselgewicht, Aktivitätsfaktoren und Energiedichte arbeiten, um personalisierte Futterpläne in Gramm zu berechnen – egal ob Fertigfutter, Barf oder selbst gekocht. Außerdem zeigt der Text, wie du allergenarmes bzw. hypoallergenes Hundefutter bei Futtermittelallergie, Nahrungsmittelunverträglichkeit und Darmentzündung (z.B. IBD) gezielt einsetzt, inklusive Eliminationsdiät, geeigneten Proteinquellen, Management der Darmflora und langfristiger Kontrolle von Symptomen, Gewicht und Body Condition Score.

Warum eine individuelle Ernährungsempfehlung für Hunde heute so wichtig ist

Eine moderne Ernährungsempfehlung von Tierernährungsberatern für Hunde verbindet zwei Welten:
auf der einen Seite wissenschaftliche Modelle (z.B. FEDIAF-Leitlinien für Energie- und Nährstoffbedarf), auf der anderen Seite den ganz konkreten Alltag mit deinem Hund – inklusive Rasse, Alter, Figur, Aktivität, Allergien und möglichen Magen-Darm-Baustellen.

Statt „Ein Napf für alle“ geht es um Fragen wie:

  • Wie viel Energie braucht dein Hund wirklich?
  • Wie aktiv ist er im Alltag – eher Couchliebhaber oder Sportskanone?
  • Verträgt er alle Zutaten oder braucht er z.B. allergenarmes Hundefutter?
  • Gibt es Themen wie empfindlichen Magen oder Darmentzündung (Colitis, IBD)?

Eine individuelle Ernährungsempfehlung holt genau diese Punkte mit ins Boot und macht daraus einen verständlichen Fütterungsplan, den du im Alltag gut umsetzen kannst.

Von Standardfutter zu personalisiertem Futter: Was hat sich verändert?

Noch vor ein paar Jahren war Standardfutter mit pauschaler Fütterungstabelle der Normalfall. Heute weiß man:
Diese Tabellen sind nur grobe Richtwerte. Sie berücksichtigen weder das tatsächliche Aktivitätslevel noch Gesundheitsbesonderheiten.

Ein paar typische Unterschiede:

  • Standardfutter + Fütterungstabelle
  • richtet sich nach „durchschnittlichen“ Hunden
  • ignoriert Allergien, Unverträglichkeiten, Darmentzündungen
  • Risiko: Übergewicht, Unterversorgung oder ständige Verdauungsprobleme
  • Personalisiertes Hundefutter nach Aktivitätslevel und Gesundheitsstatus
  • orientiert sich an Gewicht, Alter, Rasse, Bewegung, Muskulatur und Krankheitsgeschichte
  • Energiemenge und Nährstoffe (v.a. Protein, Fett, Ballaststoffe) werden gezielt angepasst
  • bei Allergien und Magen-Darm-Themen wird von Anfang an mitgedacht: allergenarmes Hundefutter, hypoallergene Rezepte, leicht verdauliche Zutaten

Beispiel:
Ein sportlich geführter Hund im Agility-Training braucht oft bis zu 20 % mehr Protein als ein gemütlicher Familienhund, um Muskeln zu regenerieren und ausreichend Energie zu haben. Ein Senior mit Arthrose dagegen profitiert eher von kalorienärmerem, gut verdaulichem Futter, damit die Gelenke nicht zusätzlich durch Übergewicht belastet werden.

Warum falsche oder unpassende Fütterung heute so viele Probleme macht

Die Zahlen sind deutlich: Rund 40 % der Hunde in Industrieländern sind übergewichtig – und das ist fast immer eine Fütterungsfrage. Gleichzeitig nehmen Allergien und Darmentzündung bei Hunden spürbar zu. Häufige Auslöser:

  • zu energiereiches Futter bei zu wenig Bewegung
  • dauerhaft falsche Portionsgrößen
  • zu viele Snacks „nebenbei“
  • unpassende Eiweißquellen bei Allergie-Hunden
  • ständiger Futterwechsel ohne Plan

Die Folgen können sein:

  • Übergewicht, Gelenkprobleme, Diabetes-Risiko
  • immer wiederkehrender Durchfall, Blähungen, empfindlicher Magen
  • Hautjucken, Rötungen, Hot Spots durch Futterallergien

Hier helfen pauschale Empfehlungen auf dem Futtersack nicht mehr weiter. Es braucht eine Ernährung, die wirklich zu deinem Hund passt – und nicht zu einem theoretischen „Durchschnittshund“.

Was bringt eine personalisierte Ernährung konkret für deinen Hund?

Eine individuell abgestimmte Ernährungsempfehlung zielt immer auf drei große Bereiche:

  1. Bessere Energieversorgung
  • Aktivere Hunde bekommen genug Kalorien und Protein, um leistungsfähig zu bleiben.
  • Ruhigere oder ältere Hunde werden nicht „überfüttert“ und bleiben eher schlank.
    Ergebnis: mehr Wohlbefinden, weniger Gewichtsschwankungen.
  1. Stabilere Verdauung
  • angepasster Fett- und Ballaststoffgehalt
  • geregelter Fütterungsrhythmus
  • bei empfindlichen Mägen oder Darmentzündung: leicht verdauliche Komponenten, oft medizinisches Spezialfutter
    Ergebnis: weniger Durchfall, weniger Blähungen, entspannter Bauch.
  1. Weniger Haut- und Allergieprobleme
  • gezielte Auswahl der Proteinquellen (z.B. Single-Protein, seltene Fleischsorten)
  • allergenarmes oder hypoallergenes Hundefutter bei nachgewiesener Allergie
  • konsequentes Meiden der auslösenden Bestandteile
    Ergebnis: weniger Kratzen, gesündere Haut, schöneres Fell.

So wird Ernährung Schritt für Schritt von „Hoffentlich passt das schon“ zu einem echten Gesundheitswerkzeug für deinen Hund.

Wissenschaftliche Leitlinien sind der Start – dein Hund ist der Feinschliff

Tierernährungsberater nutzen wissenschaftliche Leitlinien (z.B. FEDIAF) als Basis. Diese geben an, wie viel Energie, Protein, Fett, Vitamine und Mineralstoffe ein Hund pro Kilogramm Körpergewicht mindestens braucht.

Aber:
Diese Leitlinien kennen weder deinen Labrador, der nur drei kurze Gassirunden am Tag macht, noch deinen Border Collie, der täglich im Training steht, noch deinen sensiblen Allergiker mit wiederkehrender Darmentzündung.

Darum wird in einer individuellen Beratung immer geschaut auf:

  • Alter (Welpe, erwachsener Hund, Senior)
  • Körperkondition (zu dünn, „ideal“, zu rund)
  • Aktivitätslevel (Couch, Familienalltag, Sporthund, Arbeitshund)
  • bekannte Diagnosen (Allergie, Darmentzündung, Nieren-, Leberprobleme etc.)
  • bisherige Fütterung und Verträglichkeit

Aus diesen Bausteinen entsteht dann eine Ernährungsempfehlung, die:

  • wissenschaftlich fundiert ist
  • und gleichzeitig im Alltag für dich gut umsetzbar bleibt.

Wann du über eine individuelle Fütterungsberatung nachdenken solltest

Ein persönlicher Fütterungscheck macht vor allem dann Sinn, wenn du dich in einem dieser Punkte wiederfindest:

  • Dein Hund nimmt zu oder ab, obwohl du dich an die Fütterungsempfehlung auf der Packung hältst.
  • Er hat öfter Durchfall, Blähungen oder einen „empfindlichen“ Magen.
  • Diagnosen wie Allergie, Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Darmentzündung stehen im Raum.
  • Dein Hund ist sehr aktiv (z.B. Sporthund) oder im Gegenteil sehr gemütlich, aber das Futter ist für „durchschnittlich aktive Hunde“ deklariert.
  • Du bist unsicher, welche Menge wirklich passt – und willst endlich Klarheit statt Rätselraten am Napf.

Genau hier setzt eine individuelle, professionelle Ernährungsempfehlung an: Sie hilft dir, Futtermenge und Zusammensetzung so anzupassen, dass dein Hund optimal versorgt ist – und du mit gutem Gefühl den Napf hinstellen kannst.

So bestimmen Tierernährungsberater den Energiebedarf deines Hundes

Wenn Tierernährungsberater eine Ernährungsempfehlung für deinen Hund aussprechen, rechnen sie nicht „Pi mal Daumen“, sondern arbeiten mit Modellen, die in Studien und Leitlinien (z.B. FEDIAF, NRC) erprobt wurden. Die Idee dahinter: Dein Hund soll genau so viel Energie bekommen, wie er wirklich braucht – nicht mehr und nicht weniger.

Warum „Kalorie nicht gleich Kalorie“ ist

Auf jeder Futterpackung findest du Angaben wie „kcal“. Wichtig ist dabei die metabolische Energie (ME) – also die Energie, die dein Hund tatsächlich aus dem Futter nutzen kann. Ein Teil der Energie geht nämlich über Kot und Urin wieder verloren.

Kurz gesagt:

  • Bruttoenergie = alles, was theoretisch im Futter steckt
  • Metabolische Energie (ME) = das, was nach Verdauung und Ausscheidung wirklich im Hund „ankommt“

Zwei Futtersorten mit gleicher Kalorienangabe können sich also ganz unterschiedlich auswirken: Ein sehr gut verdauliches Futter liefert deinem Hund mehr nutzbare Energie als ein minderwertiges, bei dem viel wieder hinten rauskommt. Das ist besonders wichtig bei Darmentzündung beim Hund oder Allergie Hundefutter – hier achten Tierernährungsberater auf hochverdauliche, oft auch allergenarme Rezepturen mit passender Energiedichte.

Stoffwechselgewicht: Warum nicht nur die Kilos zählen

Viele Halter:innen kennen die Faustregel „2–3 % des Körpergewichts füttern“. Aus wissenschaftlicher Sicht ist das allerdings zu grob. Fachleute arbeiten mit dem sogenannten Stoffwechselgewicht:

Stoffwechselgewicht = Körpergewicht (kg)^0,75

Warum dieser Umweg?

  • Kleine Hunde haben im Verhältnis mehr Körperoberfläche als große – sie verlieren schneller Wärme und brauchen mehr Energie pro Kilo.
  • Ein 10-kg-Hund hat deshalb einen anderen Bedarf als ein 40-kg-Hund, auch wenn einfache Prozentrechnungen das nicht zeigen.

Über das Stoffwechselgewicht wird dieser Größeneffekt ausgeglichen. So lässt sich deutlich genauer festlegen, wie viel Energie dein Hund pro Tag braucht – die Grundlage für jede seriöse Ernährungsempfehlung von Tierernährungsberatern für Hunde.

Aktivitätsfaktoren: Sofa-Liebe, Alltagsheld oder Sportkanone?

Auf Basis des Stoffwechselgewichts wird zuerst der Ruheenergiebedarf (RER) ermittelt – also das, was dein Hund im „Standby-Modus“ verbraucht. Danach wird mit einem Aktivitätsfaktor multipliziert. Typische Kategorien sind:

  • Geringe Aktivität (Sofa-Liebe)
    Ruhiger Hund, kurze Gassi-Runden (< 1 Stunde/Tag), viel Schlaf
    → grob: RER × 1,2–1,4
  • Normale Aktivität (klassischer Familienhund)
    Tägliche Spaziergänge, etwas Spiel, Alltag mit der Familie
    → grob: RER × 1,5–2,0
  • Sporthund / Training
    Regelmäßiges, gezieltes Training (z.B. Agility, Canicross, Mantrailing)
    → grob: RER × 2,5–3,0
  • Arbeitshund / extreme Leistung
    Schlittenhunde, Jagd- oder Diensthunde mit hoher Belastung
    → RER × 3–6 (teils sogar mehr bei Langstreckenläufen)

Hier zeigt sich der große Vorteil von personalisiertem Hundefutter nach Aktivitätslevel: Ein sehr aktiver Hund kann leicht das Doppelte bis Vierfache eines Couch-Potatos brauchen – bei gleichem Gewicht.

Weitere Einflussfaktoren: Alter, Kastration, Krankheiten

Neben Gewicht und Aktivität berücksichtigen Tierernährungsberater weitere Punkte:

  • Alter
    Welpen und Junghunde brauchen zusätzlich Energie fürs Wachstum, Senioren oft etwas weniger, dafür andere Nährstoffschwerpunkte.
  • Kastrationsstatus
    Kastrierte Hunde haben im Schnitt einen 10–15 % niedrigeren Energiebedarf, weil sich ihr Stoffwechsel verändert. Die Futtermenge bleibt gleich – und plötzlich ist der Hund rundlicher.
  • Gesundheitszustand
  • Bei Darmentzündung (IBD) oder chronischen Durchfällen ist die Verwertung eingeschränkt. Häufig wird die Energiedichte des Futters leicht erhöht (z.B. +10–20 % ME), gleichzeitig müssen die Zutaten besonders gut verträglich sein.
  • Bei Allergien oder Unverträglichkeiten kommen oft Spezialrezepte zum Einsatz (z.B. Single-Protein, Hydrolysate). Diese allergenarmen Futtersorten haben manchmal eine andere Energiedichte als normales Futter – die Portionen werden entsprechend angepasst.

So entsteht eine wirklich individuelle Ernährungsempfehlung, die nicht nur zur Hunderasse passt, sondern zu deinem Hund mit seinem Alltag und seiner Gesundheit.

Praxisbeispiel: Wie das in Zahlen aussehen kann

Nehmen wir einen durchschnittlichen Familienhund:

  • 15 kg Körpergewicht
  • normal aktiv (tägliche Spaziergänge, etwas Spiel, kein Leistungssport)
  • erwachsen, gesund

Nach den FEDIAF-Empfehlungen ergibt sich bei normaler Aktivität ungefähr ein Bedarf von:

ca. 990 kcal pro Tag

Jetzt kommt dein Futter ins Spiel:

  • Hat dein Futter z.B. 350 kcal/100 g, braucht dein Hund etwa
    → 990 kcal ÷ 350 kcal × 100 g ≈ 280 g/Tag
  • Bei 400 kcal/100 g wären es
    → 990 kcal ÷ 400 kcal × 100 g ≈ 250 g/Tag

Das zeigt: Die richtige Menge hängt nicht nur vom Hund, sondern auch massiv von der Energiedichte des Futters ab. Genau deshalb schauen Tierernährungsberater immer auf beide Seiten: Hund und Futter. Und dann wird in der Praxis noch feinjustiert – über Gewichtskontrolle und den Body Condition Score, also wie „in Form“ dein Hund tatsächlich ist.

Personalisiertes Hundefutter nach Aktivitätslevel: So fütterst du wirklich passend

Damit aus einer theoretischen Ernährungsempfehlung von Tierernährungsberatern für Hunde ein praxistauglicher Futterplan wird, braucht es vor allem eins: eine klare Umrechnung von Energiebedarf in Gramm – und regelmäßiges Nachjustieren nach Aktivität und Figur deines Hundes.

Vom Kalorienbedarf zur Futtermenge in Gramm

Sobald du den täglichen Energiebedarf deines Hundes kennst (z. B. über RER-Formel + Aktivitätsfaktor), geht es an die Portion:

Grundformel:

Futtermenge (g/Tag) = Energiebedarf (kcal/Tag) ÷ Kaloriendichte (kcal/100 g) × 100

Beispiel:
Dein 25-kg-Hund mit moderater Aktivität braucht ca. 1.388 kcal/Tag.

  • Trockenfutter mit 350 kcal/100 g →
    1.388 ÷ 350 × 100 ≈ 396 g pro Tag
  • Nassfutter mit 110 kcal/100 g →
    1.388 ÷ 110 × 100 ≈ 1.262 g pro Tag

Wichtig: Nassfutter hat viel Wasser, deshalb sehen die Mengen größer aus – die Kalorien bleiben aber entscheidend.

Wenn auf der Packung keine Kaloriendichte steht, kannst du sie grob aus den analytischen Bestandteilen errechnen:

kcal/100 g ≈ (% Rohprotein × 3,5) + (% Rohfett × 8,5) + (% Kohlenhydrate × 3,5)

So lässt sich personalisiertes Hundefutter nach Aktivitätslevel unabhängig von Marke und Futterart planen.

Wie Aktivität die Zusammensetzung von Protein, Fett und Kohlenhydraten verändert

Nicht nur die Menge, auch die Zusammensetzung des Futters sollte sich am Lebensstil deines Hundes orientieren.

Protein – Baustein für Muskeln und Immunsystem

  • Ruhige, eher gemütliche Hunde: ca. 15–18 % Rohprotein
  • Sportliche, muskulöse Hunde oder Arbeitshunde: eher 18–25 % (teilweise auch mehr)

Mehr Aktivität = mehr Muskelarbeit = höherer Bedarf an hochwertigem Protein.
Bei gesunden Hunden ist ein etwas höherer Proteinanteil unproblematisch – eher „Luxus“ fürs Futterbudget als Risiko für die Nieren.

Fett – wichtigster Energielieferant

Fett liefert mit Abstand die meiste Energie:

  • 1 g Fett ≈ 9 kcal
  • 1 g Protein oder Kohlenhydrate ≈ 3,5 kcal

Für aktive Hunde ist ein höherer Fettanteil sinnvoll:

  • Gemütliche Familienhunde: etwa 8–12 % Rohfett
  • Sehr aktive Hunde (Sport, Jagd): häufig 15–18 % Rohfett

So bekommt dein Hund genug Energie, ohne dass du riesige Futtermengen füttern musst.

Kohlenhydrate – Energie, aber kein Muss in Riesenmengen

Ein Richtwert: Rund 10 % der Gesamtenergie können gut aus Kohlenhydraten kommen. Entscheidend ist dabei:

  • Wie gut die Kohlenhydratquelle verdaulich ist
  • Wie dein Hund sie verträgt (Kotqualität, Blähungen, Wohlbefinden)

Warum „grain-free“ nicht automatisch besser ist

„Getreidefrei“ klingt oft gesünder, ist aber selten medizinisch nötig. Echte Futtermittelallergien gegen Getreide sind selten; viel häufiger reagieren Hunde auf bestimmte tierische Proteine.

Wichtiger als „grain-free“ ist:

  • Gute Verdaulichkeit (kein dauerhafter Durchfall oder Blähbauch)
  • Ausgewogenes Nährstoffprofil (Protein, Fett, Mineralstoffe, Vitamine)
  • Passende Energiedichte zum Aktivitätslevel

Wenn dein Hund eine nachgewiesene Allergie hat, braucht er gezielt allergenarmes Hundefutter bzw. ein spezielles Allergie Hundefutter, z. B. mit neuartigen Proteinquellen oder hydrolysiertem Protein – nicht automatisch nur „ohne Getreide“.

So erkennst du, ob dein Hund zu viel oder zu wenig Energie bekommt

Egal wie gut die Berechnung ist: Dein Hund zeigt dir im Alltag, ob die Ernährungsempfehlung wirklich passt.

Achte regelmäßig auf:

  • Körpergewicht
    Wiegen alle 2–4 Wochen (bei Welpen ruhig wöchentlich).
  • Body Condition Score (BCS)
    Ideal: Rippen sind gut tastbar, aber nicht sichtbar; Taille von oben erkennbar, Bauch leicht aufgezogen.
  • Energielevel
    Wirkt dein Hund dauernd hungrig, müde oder eher überdreht?

Typische Hinweise:

  • Zu wenig Energie
    Gewichtsabnahme, sichtbare Rippen, Mattigkeit, schlechter Fellglanz.
  • Zu viel Energie
    „Speckröllchen“ an Brustkorb und Rücken, Taille verschwindet, Hund wird träge, schnell aus der Puste.

Reaktion:
Verändere die Tagesration um ca. 5–10 % nach oben oder unten und beobachte 2–3 Wochen lang Gewicht, Figur und Verhalten.

Praxisbeispiele: So sieht personalisierte Fütterung im Alltag aus

Im Alltag hilft ein Blick auf typische Hundetypen, um die Theorie greifbar zu machen.

Welpe (kleine/mittlere Rasse, 5 kg)

  • Braucht ca. 4–6 % seines Körpergewichts pro Tag als Futtermenge – also deutlich mehr als ein erwachsener Hund.
  • Energiebedarf grob: rund 1.600+ kcal/Tag (je nach Rasse und Alter).
  • Bei 350 kcal/100 g Trockenfutter → ca. 470 g pro Tag, auf 4 Mahlzeiten verteilt.
  • Zusammensetzung:
  • ≥ 22 % Protein (für Wachstum und Muskulatur)
  • 8–12 % Fett
  • Regelmäßige Gewichtskontrolle wöchentlich, Futtermenge wird mit dem Wachstum schrittweise angepasst.

Erwachsener Hund (20 kg, normal aktiv)

  • Energiebedarf: etwa 1.000 kcal/Tag bei 1–1,5 h Bewegung.
  • Bei 350 kcal/100 g Trockenfutter → rund 285–290 g pro Tag.
  • Zusammensetzung:
  • 18–20 % Protein
  • 10–12 % Fett
  • Kohlenhydrate in moderatem Rahmen, gut verdaulich
  • 2 Mahlzeiten pro Tag sorgen für gleichmäßige Verdauung und weniger „Fresskoma“.

Senior (15 kg, wenig aktiv)

  • Etwas reduzierter Energiebedarf, z. B. um 10–20 % im Vergleich zu früher.
  • Beispiel: ca. 1.200 kcal/Tag (Richtwert, muss individuell geprüft werden).
  • Bei 340 kcal/100 g Trockenfutter → etwa 240 g pro Tag, auf 2–3 kleinere Mahlzeiten verteilt.
  • Wichtig:
  • Hoher Proteinanteil (20–22 %) für Muskelerhalt
  • Moderater Fettanteil (10–12 %)
  • Leicht verdauliche Zutaten, nicht zu viel Ballaststoffe
  • Gerade bei Senioren mit empfindlichem Darm oder Darmentzündung beim Hund ggf. tierärztliche Rücksprache und spezielles Futter nötig.

Sporthund / Jagdhund (25 kg, hohe Aktivität)

  • Energiebedarf deutlich erhöht: etwa 1.500–1.600+ kcal/Tag.
  • Bei 370 kcal/100 g Sportfutter → ca. 400–440 g pro Tag.
  • Zusammensetzung:
  • 25–28 % Protein für Muskulatur und Regeneration
  • 15–18 % Fett als konzentrierte Energiequelle
  • Kohlenhydrate z. B. rund 10 % der Gesamtenergie, gut verdaulich
  • Praktisch:
  • Tagesration auf vor und nach der Belastung verteilen
  • Hund regelmäßig abtasten: baut er Muskulatur auf oder verliert er Gewicht?

Fertigfutter, Barf, selbst gekocht: Personalisierung geht immer

Ob du Fertigfutter, Barf oder selbst gekochte Rationen fütterst – die Logik bleibt gleich:

  1. Energiebedarf berechnen (Gewicht, Aktivität, Alter).
  2. Kaloriendichte kennen (Packung, Rezept oder selbst berechnet).
  3. Mit der Formel die Tagesmenge in Gramm bestimmen.
  4. Protein- und Fettanteile an Aktivitätslevel und Figur anpassen.
  5. Alle 2–4 Wochen checken: Gewicht, BCS, Energie – und bei Bedarf nachjustieren.

So wird aus einer allgemeinen Ernährungsempfehlung ein wirklich passender, alltagstauglicher Futterplan für deinen Hund.

Allergen Hundefutter & Allergie beim Hund: Futter gezielt einsetzen statt nur ausprobieren

Wenn dein Hund nach dem Fressen kratzt, pupst wie ein Traktor oder ständig Durchfall hat, ist der Impuls verständlich: neues Futter kaufen, hoffen, weiterprobieren. Genau hier setzt eine fundierte Ernährungsempfehlung von Tierernährungsberatern für Hunde an: weg vom „Rumprobieren“, hin zu einem klaren Plan.

Allergie vs. Unverträglichkeit – kurz und alltagstauglich erklärt

Beide machen deinem Hund Bauch oder Haut zu schaffen, aber im Körper passiert etwas völlig Unterschiedliches:

  • Futtermittelallergie
    Hier spielt das Immunsystem verrückt. Es bildet Antikörper gegen bestimmte Eiweiße im Futter (meist tierische Proteine). Schon kleinste Mengen des Allergens können dann Juckreiz, Hautentzündungen, Durchfall oder Ohrprobleme auslösen – und das immer wieder, sobald das Allergen gefressen wird.
  • Futtermittelunverträglichkeit (Intoleranz)
    Das Immunsystem ist hier nicht beteiligt. Der Darm kommt mit bestimmten Stoffen nicht klar (z.B. wegen Enzymmangel). Typisch sind Magen-Darm-Probleme wie Durchfall, Blähungen, Bauchweh – meist relativ kurz nach dem Fressen, oft ohne Juckreiz.

Wichtig für dich:
Nur vom Anschauen der Symptome lässt sich nicht sicher sagen, ob es eine Allergie oder eine Unverträglichkeit ist. Aber das Timing hilft:

  • Sehr schnelle Reaktion (Stunden) und vor allem Magen-Darm? → eher Unverträglichkeit.
  • Reaktion auch nach Tagen oder Wochen, viel Juckreiz/Haut? → eher Allergie.

Typische Allergene im Hundefutter

In vielen Fällen verstecken sich die Auslöser direkt in den „Klassikern“ im Napf:

Häufige tierische Allergene:

  • Rindfleisch
  • Huhn / Geflügel
  • Milchprodukte (z.B. Käse, Joghurt, Milchpulver in Leckerlis)

Pflanzliche Komponenten:

  • Bestimmte Getreide wie Weizen oder Soja können Probleme machen – oft aber eher als Unverträglichkeit als als echte Allergie.

Heißt: Wenn dein Hund empfindlich reagiert, ist ein Futter mit „Rind, Huhn, Milch und Weizen“ eher ein Kandidat für Stress im Körper als für Entspannung im Darm.

Was bedeutet „allergenarmes Hundefutter“ wirklich?

Begriffe wie „allergenarmes Hundefutter“, „hypoallergen“ oder „sensitiv“ klingen super – sind aber rechtlich nicht geschützt. Hersteller können sie sehr frei verwenden. Ein hübsches Etikett heißt also nicht automatisch, dass das Futter für deinen Allergiker geeignet ist.

Worauf du bei wirklich allergenarmem bzw. hypoallergenem Futter achten solltest:

  • Klare, kurze Zutatenliste
    Lieber wenige, klar benannte Zutaten statt „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“.
  • Verzicht auf typische Allergene
    Kein Rind, kein Huhn, keine Milchprodukte – zumindest, solange unklar ist, worauf dein Hund reagiert.
  • Alternative Proteinquellen
    Z.B. Pferd, Ente, Fisch oder Insekten (siehe unten).
  • Transparenz
    Alle Inhaltsstoffe offen deklariert, keine „Mischbegriffe“, hinter denen sich versteckte Allergene verbergen können.

Wenn du unsicher bist, ob ein Futter wirklich allergenarm ist, lohnt sich eine individuelle Ernährungsempfehlung, bei der Rezeptur und Deklaration genau durchgegangen werden.

Alternative & hypoallergene Proteinquellen: mehr als „exotisch“

Um bei allergenarmen Hundefuttern gezielt auszuwählen, wird oft mit Proteinen gearbeitet, die dein Hund noch nicht oder kaum bekommen hat. So senkst du das Risiko, dass bereits eine Sensibilisierung besteht.

Typische Alternativen:

  • Pferd
    Selten im Standardfutter, daher geringes Allergierisiko.
  • Ente
    Gute Alternative zu Huhn, obwohl es vereinzelt Kreuzreaktionen geben kann.
  • Fisch
    Hochwertiges Eiweiß, oft gut verträglich.
  • Insektenprotein
    Noch relativ neu, sehr spannender Kandidat: gilt als niedrig allergen und ist obendrein nachhaltig.

Eine besondere Rolle spielen hydrolysierte Proteine:
Hier werden die Eiweiße in sehr kleine Bausteine „zerlegt“. Das Immunsystem erkennt sie nicht mehr als Allergen – ideal bei nachgewiesenen Futtermittelallergien oder sogar Mehrfachallergien. Hydrolysat-Futter ist meist teurer und nicht jeder Hund liebt den Geschmack sofort, aber im Management von Allergien ist es oft ein echter Gamechanger.

Strukturierter Einsatz von allergenarmem Futter: so gehst du vor

Damit allergenarmes Futter wirklich hilft, braucht es einen Plan – nicht nur einen Futtersack mit neuem Etikett.

1. Tierärztliche Abklärung
Bevor du loslegst, sollte dein Tierarzt andere Ursachen (Parasiten, Infektionen, Umweltallergien) ausschließen. Bei Verdacht auf echte Allergie können Bluttests auf Antikörper sinnvoll sein.

2. Eliminationsdiät – der Goldstandard

Hier wird konsequent auf ein klar definiertes Futter umgestellt:

  • Eine neue Proteinquelle, die dein Hund bisher nicht oder kaum bekommen hat (z.B. Pferd oder Insekt).
  • Dazu ein oder wenige gut verträgliche Kohlenhydrate (z.B. Kartoffel, Reis).
  • Dauer: mindestens 6–8 Wochen, ohne Ausnahmen.

Wichtig:

  • Keine „alten“ Leckerlis, keine Kaustangen, keine Reste vom Tisch – alles muss zum gewählten Futter passen.
  • Bei komplexen Fällen oder Verdacht auf mehrere Allergien kann ein Futter mit hydrolysierten Proteinen sinnvoll sein.

3. Provokationstest

Verbessern sich die Symptome deutlich, kommt der spannende Teil:
Du führst gezielt einzelne alte Zutaten wieder ein (z.B. zuerst Rind für 1–2 Wochen, später Huhn).

  • Verschlechtern sich Haut oder Verdauung, hast du einen starken Hinweis auf das jeweilige Allergen.
  • Bleibt alles ruhig, ist diese Zutat vermutlich okay.

So entsteht Schritt für Schritt ein klares Bild, welches Futter dein Hund gut verträgt – und welches nicht.

Praktische Tipps für den Alltag: konsequent, aber machbar

Damit eine Ernährungsempfehlung wirklich greift, braucht es im Alltag ein bisschen Struktur – und die lohnt sich:

  • Futterplan & Tagebuch führen
    Schreib auf, was dein Hund frisst (inkl. Leckerlis!) und welche Symptome wann auftreten. Das hilft dir und deinem Tierarzt enorm bei der Einschätzung.
  • Leckerli-Fallen vermeiden
    Sehr häufig scheitern Eliminationsdiäten an „nur einem kleinen Kauknochen“ oder „einem Stückchen Käse“.
    Besser:
  • Leckerlis aus der gleichen Proteinquelle wie das Hauptfutter
  • einfache Snacks wie getrocknete Fleischstreifen der neuen Proteinquelle oder etwas Gemüse (z.B. Karotte) – sofern verträglich
  • Alle im Haushalt ins Boot holen
    Partner, Kinder, Nachbarn, Hundesitter – alle sollten wissen: „Der Hund bekommt gerade nur XY-Futter, keine Ausnahmen.“ So vermeidest du gut gemeinte, aber problematische Extra-Häppchen.
  • Geduld haben
    Haut braucht Zeit, um sich zu regenerieren, und auch der Darm beruhigt sich nicht immer über Nacht. 6–8 Wochen klingen lang, geben euch aber endlich Klarheit statt endlosem Trial-and-Error.

Mit einem strukturierten Vorgehen, klug gewähltem allergenarmem oder personalisiertem Hundefutter nach Aktivitätslevel und guter Begleitung durch Tierarzt und Tierernährungsberater hast du die besten Chancen, dass dein Hund wieder entspannter frisst – und ihr beide euren Alltag deutlich sorgloser genießen könnt.

Darmentzündung beim Hund: Ernährung als Schlüssel für Prävention und Management

Wenn der Darm deines Hundes streikt, zeigt sich das im Alltag ziemlich deutlich: wiederkehrender Durchfall (oft schleimig oder mit Blut), Erbrechen, Blähungen, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust oder Appetit-Schwankungen. Hinter solchen Symptomen können akute Entzündungen wie eine Enteritis stecken – oder chronische Erkrankungen wie IBD (Inflammatory Bowel Disease).

Genau hier wird eine individuelle Ernährungsempfehlung richtig wertvoll: Futter kann Entzündungen anfeuern – oder sie langfristig beruhigen.

Ziele der Fütterung bei Darmentzündungen

Bei Darmentzündung beim Hund gilt: Füttern heißt nicht „irgendwas reinkriegen“, sondern gezielt unterstützen. Die Ernährung verfolgt drei Hauptziele:

  1. Darm entlasten
    Das Futter soll leicht verdaulich sein, damit Magen und Darm weniger „arbeiten“ und die entzündete Schleimhaut nicht zusätzlich gereizt wird.
  2. Schleimhaut schützen und Regeneration fördern
    Nährstoffe, die sanft zur Schleimhaut sind und Entzündungen nicht weiter anheizen, helfen dem Darm, sich zu erholen.
  3. Darmflora stabilisieren
    Eine gesunde Darmflora (Mikrobiom) wirkt wie ein Schutzschild: Sie unterstützt Verdauung, Immunsystem und kann neue Schübe abmildern.

Eine gute Ernährungsempfehlung von Tierernährungsberatern für Hunde kombiniert genau diese Punkte – und passt die Fütterung an Alter, Rasse, Gesundheitszustand und Aktivitätslevel deines Hundes an.

Was im Napf landen sollte: leicht verdauliche Komponenten

Bei empfindlichem Darm ist weniger „Action“ im Futter oft mehr. Typische Bausteine:

  • Gut verdauliche Proteine
    Zum Beispiel Huhn, Pute oder Fisch in hochwertiger Qualität. Sie werden schnell und zuverlässig aufgenommen und belasten den Darm weniger.
    Wichtig: Bei Verdacht auf Futtermittelallergie können auch „neuartige“ Proteinquellen (z.B. Pferd, Ente, Kaninchen) sinnvoll sein.
  • Moderater Fettgehalt
    Fett liefert zwar viel Energie, kann aber einen entzündeten Darm stark reizen und zu Durchfall führen. Ein maßvoller, gut verträglicher Fettanteil hilft, den Darm zu beruhigen und trotzdem Energie zu liefern.
  • Schonende Kohlenhydrate
    Klassiker sind Reis oder Hafer, teils auch Kartoffel oder Hirse. Sie sind meist gut verdaulich und geben dem Hund Energie, ohne den Darm zusätzlich zu stressen.

Gerade hier kommt personalisiertes Hundefutter nach Aktivitätslevel ins Spiel: Ein sportlicher Hund benötigt trotz Darmentzündung ausreichend Energie, während ein eher gemütlicher Hund mit zu energiereichem Futter schnell Verdauungsprobleme oder Gewichtsprobleme entwickeln kann.

Ballaststoffe, Prebiotika und Probiotika: Futter für die Darmbewohner

Die Darmflora deines Hundes besteht aus Milliarden von Bakterien – die wollen „richtig“ gefüttert werden:

  • Ballaststoffe
    Sie regulieren die Darmbewegung, können den Kot festigen oder weicher machen (je nach Art) und dienen zum Teil als Nahrung für gute Bakterien. In angepasster Menge helfen sie, die Verdauung zu stabilisieren.
  • Prebiotika
    Zum Beispiel Inulin oder bestimmte Oligosaccharide. Sie sind quasi das Lieblingsessen nützlicher Darmbakterien und fördern deren Wachstum. So wird das Gleichgewicht im Darm unterstützt.
  • Probiotika
    Das sind lebende, „gute“ Mikroorganismen, die helfen können, schädliche Keime zu verdrängen und die geschädigte Darmschleimhaut zu unterstützen. Gerade bei chronischen Darmerkrankungen sind sie oft ein wichtiger Baustein im Futterkonzept.

Ein durchdachtes Futter nutzt diese drei Komponenten, um das Mikrobiom deines Hundes zu stabilisieren – denn ohne stabile Darmflora keine stabile Verdauung.

Allergie-Hundefutter & Darmerkrankungen: Warum man beides zusammen denken muss

Bei vielen Hunden mit chronischer Darmentzündung steckt zusätzlich eine Futtermittelunverträglichkeit oder -allergie dahinter – oder sie entwickelt sich im Krankheitsverlauf. Dann kann ein „normales“ Futter, selbst wenn es eigentlich hochwertig ist, immer wieder Schübe auslösen.

Deshalb ist allergenarmes oder hypoallergenes Futter häufig Teil der Therapie:

  • Es verzichtet auf häufige Auslöser (z.B. bestimmte tierische Proteine, Zusatzstoffe).
  • Es setzt auf ausgewählte, gut verträgliche Zutaten.
  • Es reduziert das Risiko, dass das Immunsystem im Darm überreagiert.

Allergenarmes oder hypoallergenes Hundefutter spielt damit eine doppelte Rolle: Es kann sowohl Allergiesymptome (Juckreiz, Ohrenentzündungen, Hautprobleme) mindern als auch die Entzündung im Darm selbst beruhigen. Genau deshalb ist die sorgfältige Futtermittelauswahl bei IBD und chronischer Enteritis so wichtig – ohne sie bleibt die Therapie oft nur halb erfolgreich.

Langfristiges Management: Kontrolle, Anpassung und Teamarbeit

Darmentzündungen wie IBD verlaufen meist chronisch und in Schüben. Einmal die „perfekte“ Ration einstellen und dann nie wieder darüber nachdenken – das funktioniert leider selten. Was langfristig wichtig ist:

  • Regelmäßige Gewichtskontrolle
    Nimmt dein Hund ab, braucht er eventuell mehr Energie oder besser verwertbare Nährstoffe. Nimmt er zu, kann das ein Hinweis auf zu energiereiches Futter oder zu wenig Bewegung sein.
  • Symptom-Tagebuch
    Notiere Futter, Snacks, besondere Ereignisse (Stress, Medikamente) und Verdauung (Kotkonsistenz, Häufigkeit, Erbrechen). So lassen sich Zusammenhänge erkennen und die Ernährung gezielt anpassen.
  • Laufende Anpassung der Ration
    Bessert sich der Zustand, darf das Futter manchmal etwas „geöffnet“ werden (z.B. schrittweise neue Komponenten testen). Werden Symptome wieder stärker, kann eine Rückkehr zur strengeren Diät nötig sein.
  • Zusammenarbeit mit Tierarzt und Tierernährungsberater
    Eine individuelle Ernährungsempfehlung von Tierernährungsberatern für Hunde, abgestimmt mit der tierärztlichen Diagnose, sorgt dafür, dass dein Hund alle nötigen Nährstoffe bekommt – ohne seinen Darm zu überfordern.

Wo Ernährung an ihre Grenzen kommt

So viel Ernährung auch bewirken kann: Sie ersetzt keine gründliche Diagnostik und keine notwendige medizinische Behandlung. Du solltest unbedingt tierärztliche Hilfe holen, wenn:

  • der Durchfall blutig ist oder länger als ein paar Tage anhält,
  • dein Hund stark abnimmt, apathisch wirkt oder wiederholt erbricht,
  • Bauchschmerzen, Fieber oder deutliche Verschlechterungen auftreten.

Dann sind oft Blutuntersuchungen, Ultraschall oder sogar Darmbiopsien nötig, um abzuklären, ob IBD, eine andere chronische Darmerkrankung oder etwas völlig anderes dahintersteckt. Medikamente wie entzündungshemmende Präparate, Magenschutz oder spezielle Mittel zum Schleimhautschutz (z.B. Sucralfat) werden dann mit einer angepassten Diät kombiniert.

Die Ernährung bleibt trotzdem ein zentraler Baustein – aber eben als Teil eines Gesamtplans aus Diagnostik, Therapie und langfristiger Betreuung. So hast du die besten Chancen, dass dein Hund trotz empfindlichem Darm ein möglichst unbeschwertes, aktives Leben führen kann.

Häufige Fragen zum Thema

Warum ist eine individuelle Ernährungsempfehlung für meinen Hund heute so wichtig?

Standard-Fütterungstabellen richten sich an „durchschnittliche“ Hunde und blenden Aktivität, Figur, Alter, Allergien und Magen-Darm-Probleme aus. Eine individuelle Empfehlung passt Energie, Protein, Fett und Ballaststoffe gezielt an deinen Hund an und berücksichtigt Allergien oder Darmerkrankungen von Anfang an. So sinkt das Risiko für Übergewicht, Verdauungsprobleme und Haut- bzw. Allergiethemen deutlich.

Wie bestimmen Tierernährungsberater den Energiebedarf meines Hundes konkret?

Sie berechnen zuerst das sogenannte Stoffwechselgewicht (Körpergewicht^0,75) und daraus den Ruheenergiebedarf (RER). Dieser wird mit einem Aktivitätsfaktor (z.B. Sofa-Hund, Familienhund, Sport- oder Arbeitshund) sowie weiteren Faktoren wie Alter, Kastration und Erkrankungen multipliziert. Auf dieser Basis wird dann die passende Futtermenge in kcal und anschließend in Gramm umgerechnet.

Woran erkenne ich, ob mein Hund zu viel oder zu wenig Futter bzw. Energie bekommt?

Entscheidend sind Gewicht, Body Condition Score und Verhalten. Ist dein Hund zu dünn, verliert Gewicht, wirkt matt und zeigt schlechten Fellglanz, bekommt er vermutlich zu wenig Energie. Nimmt er zu, hat „Speckröllchen“, keine erkennbare Taille und ist schnell aus der Puste, bekommt er eher zu viel. Passe die Tagesration in 5–10-%-Schritten an und beobachte 2–3 Wochen lang die Entwicklung.

Was unterscheidet Allergie und Unverträglichkeit beim Hund – und was bedeutet das fürs Futter?

Bei einer Futtermittelallergie spielt das Immunsystem verrückt, schon kleinste Mengen des Auslösers können Juckreiz, Haut- und Darmprobleme immer wieder auslösen. Bei einer Unverträglichkeit ist das Immunsystem nicht beteiligt, der Darm kommt mit bestimmten Stoffen nicht klar, typisch sind eher akute Magen-Darm-Symptome nach dem Fressen. In beiden Fällen hilft ein strukturiertes Vorgehen mit klar definierter Diät und konsequentem Meiden der auslösenden Bestandteile.

Was macht wirklich „allergenarmes“ oder hypoallergenes Hundefutter aus?

Entscheidend ist eine kurze, klare Zutatenliste mit wenigen, eindeutig benannten Komponenten und der Verzicht auf typische Allergene wie Rind, Huhn oder Milchprodukte, solange unklar ist, worauf dein Hund reagiert. Häufig werden alternative Proteinquellen wie Pferd, Ente, Fisch oder Insekten eingesetzt; bei schweren Allergien kommen hydrolysierte Proteine zum Einsatz. Begriffe wie „sensitiv“ oder „hypoallergen“ sind rechtlich nicht geschützt, daher lohnt der genaue Blick auf die Deklaration.

Wie läuft eine Eliminationsdiät bei Verdacht auf Futtermittelallergie ab?

Dein Hund bekommt über 6–8 Wochen ausschließlich ein Futter mit einer neuen Proteinquelle (z.B. Pferd, Insekt) plus wenigen gut verträglichen Kohlenhydraten, ohne Ausnahmen bei Leckerlis oder Kaumaterial. Bessern sich die Symptome, werden anschließend einzelne frühere Zutaten nacheinander getestet, um echte Auslöser zu identifizieren. Ein Futtertagebuch unterstützt dich und den Tierarzt bei der Auswertung.

Wie kann Ernährung bei Darmentzündung (z.B. IBD) meines Hundes helfen?

Das Ziel ist, den Darm zu entlasten, die Schleimhaut zu schützen und die Darmflora zu stabilisieren. Dafür werden leicht verdauliche Proteine, moderater Fettgehalt, schonende Kohlenhydrate sowie gezielt eingesetzte Ballaststoffe, Prebiotika und ggf. Probiotika genutzt. Allergenarme oder hypoallergene Rezepturen können zusätzlich Schübe verringern, ersetzen aber keine tierärztliche Diagnostik und Therapie bei schweren oder anhaltenden Symptomen.

Dieser Beitrag zeigt dir als Hundehalter:in anhand der Geschichte von Milo, wie eine passende Lamm und Quinoa Rezeptur und personalisiertes Hundefutter nach Aktivitätslevel – entwickelt und konfiguriert von Howly Bowly – Energie, Verdauung, Fellgesundheit und Wohlbefinden deines Hundes verbessern können. Du erfährst, welche Probleme wie Müdigkeit, Juckreiz, Verdauungsbeschwerden und Futterverweigerung oft mit ungeeigneter Ernährung zusammenhängen, wie individuelle Mahlzeiten mit Lamm und Quinoa, Truthahn und Gemüse oder Lachs und Gemüse helfen können und welche konkreten Schritte dich zu der „Best-Form-Bowl“ für deinen Hund führen.

Du kommst von der Gassirunde nach Hause, dein Hund lässt sich neben dich aufs Sofa plumpsen – und du merkst: Irgendwas ist anders.
Früher war da dieses Feuer in seinen Augen, dieses „Was machen wir als Nächstes?!“.
Heute wirkt er schneller müde, kratzt sich ständig oder lässt sogar sein Futter stehen.

Vielleicht fragst du dich:

  • „Ist das noch normales Älterwerden – oder stimmt etwas nicht?“
  • „Überfordere ich meinen Hund? Oder bekommt er einfach nicht das richtige Futter?“
  • „Wie finde ich bei all den Sorten und Versprechen überhaupt raus, was wirklich zu meinem Hund passt?“

In dieser Story nehme ich dich mit in das Leben von Milo, einem aktiven Junghund, der genau an diesem Punkt stand – und der mit einer Lamm und Quinoa Rezeptur und personalisiertem Hundefutter nach Aktivitätslevel zurück in seine beste Form gefunden hat.
Du erfährst, wie eine passende Ernährung Energie, Wohlbefinden und Lebensfreude verändern kann – und wie du Schritt für Schritt herausfindest, was dein Hund wirklich braucht.


Milos Wendepunkt: Wenn der Lieblings-Actionhund plötzlich abbaut

Stell dir Milo vor:
Ein mittelgroßer Mischling, sportlich, neugierig, immer vorne mit dabei, wenn’s ums Rennen, Toben und neue Abenteuer geht.

Seine Halterin, Jana, erzählt:

„Wir waren das perfekte Team. Joggen am Morgen, Dummytraining am Wochenende, Spieltreffen mit anderen Hunden – Milo war immer Feuer und Flamme. Und dann… wurde er plötzlich langsamer.“

Es schlich sich ein:

  • Milo war nach kurzer Zeit erschöpft und legte sich hin.
  • Er kratzte sich häufiger, vor allem an den Pfoten und an den Ohren.
  • Sein Fell verlor den Glanz, er hatte öfter weichen Kot.
  • Und das Futter, das er früher inhaliert hat, ließ er immer öfter im Napf.

Vielleicht kennst du das:
Du probierst verschiedene Sorten, Trockenfutter, etwas Nassfutter, mal „sensitiv“, mal „sport“. Es wird kurz ein bisschen besser, dann kommt das Problem zurück. Und immer wieder fragt man sich:

„Liegt es am Futter? Oder ist mein Hund einfach… so?“


Warum ein aktiver Hund mehr braucht als nur „gutes Futter“

Hunde wie Milo, die viel unterwegs sind, brauchen nicht nur irgendein hochwertiges Futter, sondern eine Mahlzeit, die wirklich zu ihrem Aktivitätslevel passt.

Bei Howly Bowly wird genau das berücksichtigt:
Ein Konfigurator bezieht Alter, Gewicht, Energielevel und Rasse mit ein, um den genauen Energiebedarf zu ermitteln und so personalisiertes Hundefutter nach Aktivitätslevel zu erstellen.

Für Hunde wie Milo bedeutet das:

  • Sie bekommen genug Energie, um aktiv zu sein – ohne ständig „unter Strom“ zu stehen.
  • Die Zusammensetzung ist verträglich und ausgewogen, statt „von allem ein bisschen“.
  • Individuelle Bedürfnisse werden berücksichtigt, statt ignoriert.

Genau an dieser Stelle kam die Lamm und Quinoa Rezeptur ins Spiel.


Milos Neustart mit Lamm Quinoa: Sanft, nährend, ausgewogen

Jana war an dem Punkt, an dem sie dachte: „Ich brauche etwas, das wirklich zu Milo passt – nicht nur ein neues Etikett.“
Über eine Empfehlung stieß sie auf die Lamm Quinoa Feinschlecker-Bowl von Howly Bowly.

Was sie angesprochen hat:

  • Hochwertiges Muskelfleisch (Lamm) – leicht verdaulich, ideal für sensible Hunde.
  • Quinoa als hochwertige, glutenfreie Kohlenhydratquelle.
  • Frisches Gemüse und Obst für Ballaststoffe und eine gute Verdauung.
  • Schonende Garvorgänge bei niedriger Temperatur, um Nährstoffe und Geschmack zu erhalten.

„Ich hatte das Gefühl, Milo bekommt endlich eine Mahlzeit, die auf ihn abgestimmt ist – nicht nur auf irgendeinen Durchschnittshund“, sagt Jana.

Die ersten Wochen mit der neuen Lamm und Quinoa Rezeptur

Die Umstellung lief langsam und behutsam, gemischt mit dem bisherigen Futter. Und dann passierte das, was sich viele Halter:innen wünschen:

  • Milos Verdauung stabilisierte sich. Kein ständig wechselnder Kot mehr, weniger Blähungen.
  • Sein Fell wurde sichtbar glänzender. Jana fiel es beim Streicheln als erstes auf.
  • Er kratzte sich deutlich weniger. Der ständige Juckreiz schien nachzulassen.
  • Sein Energielevel wurde „rund“. Er war wieder voller Tatendrang – aber nicht zappelig, sondern fokussiert.

Natürlich passiert so etwas nicht über Nacht. Aber durch das personalisierte Hundefutter nach Aktivitätslevel wurde die Lamm Quinoa Mahlzeit genau auf Milo zugeschnitten: passende Portionsgröße, stimmiger Energiegehalt, abgestimmt auf seinen Alltag.


Wenn Allergien mitessen: Warum manchmal ein Rezeptwechsel sinnvoll ist

Nicht jeder Hund reagiert so wie Milo nur auf „zu viel Durcheinander“ im Napf. Manche haben echte Allergien oder Unverträglichkeiten, die sich z. B. zeigen durch:

  • wiederkehrenden Durchfall oder Erbrechen,
  • ständiges Kratzen und Lecken,
  • Rötungen der Haut oder an den Pfoten,
  • Ohrenentzündungen.

Vielleicht sagst du dir:
„Ich hab schon so viel ausprobiert – immer wieder reagiert mein Hund auf irgendwas.“

In solchen Fällen kann eine alternative Rezeptur mit einer anderen Proteinquelle sinnvoll sein. Viele Halter:innen wünschen sich dann eine Mahlzeit mit einer sanften, gut verträglichen Fleischsorte – zum Beispiel mit Truthahn:

  • Truthahn als sanfte, meist gut verträgliche Fleischsorte,
  • Kombiniert mit hochwertigem Gemüse und Obst für Ballaststoffe und gute Verdauung.

Solche Alternativen können helfen, die Hundeernährung weiter zu individualisieren – immer in enger Abstimmung mit Tierärzt:innen oder Ernährungsberater:innen. Der entscheidende Punkt bleibt: Weg von „One-fits-all“, hin zu „Mein Hund, mein Futter“.


Kleine Pfoten, große Zukunft: Wenn Welpen ihre eigene Feinschlecker-Bowl brauchen

Jana erzählt, wie in ihrem Freundeskreis kurz darauf ein Welpe einzog – die kleine Lotti.
Verspielt, tapsig, hungrig auf die Welt … und auf ihr Futter.

Bei Welpen ist die Frage nach der richtigen Mahlzeit noch sensibler:

  • Sie wachsen schnell und brauchen besonders ausgewogene Nährstoffe.
  • Ihr Verdauungssystem ist noch in der Entwicklung.
  • Sie lernen gerade erst, was „normal“ ist – auch beim Futter.

Eine speziell abgestimmte Feinschlecker-Bowl mit wertvollen Proteinen und Gemüse kann hier eine schöne Option sein – natürlich immer in einer Zusammensetzung, die auf Wachstum und Verträglichkeit abgestimmt ist.

So wie Milo seine perfekte Lamm Quinoa Bowl gefunden hat, darf auch ein Welpe wie Lotti eine Mahlzeit bekommen, die ihn beim Großwerden unterstützt – statt ihn zu überfordern.


Und was ist mit besonderen Fällen? Wenn es noch individueller werden darf

Manche Hunde passen in keine Schublade. Vielleicht kennst du das:

  • Ein Hund mit sehr seltenen Allergien.
  • Einer, der extrem sensibel auf bestimmte Getreide reagiert.
  • Oder ein Vierbeiner, der sportlich Hochleistungen bringt und trotzdem schnell abnimmt.

Hier kommen oft individuell abgestimmte Rezepturen ins Spiel – mit gut verträglichen Zutaten und Kohlenhydratquellen – für Hunde, die wirklich besondere Bedürfnisse haben.

Wichtig ist:
Du musst diesen Weg nicht allein gehen. Gerade wenn du das Gefühl hast, alles schon probiert zu haben, lohnt sich der Austausch mit Expert:innen.


4 Schritte, wie du deinem Hund zu seiner „Best-Form-Bowl“ verhilfst

Vielleicht fragst du dich jetzt: „Okay, und was bedeutet das ganz konkret für uns?“

Hier ein Leitfaden, wie du den nächsten Schritt gehen kannst:

1. Schau deinen Hund neu an – ohne Gewohnheitsbrille

Nimm dir ein paar Tage Zeit und beobachte:

  • Wie ist sein Energielevel über den Tag verteilt?
  • Wie sieht sein Kot aus? (Farbe, Konsistenz, Häufigkeit)
  • Hat er Juckreiz, Fellprobleme oder häufige Ohrenentzündungen?
  • Wirkt er zufrieden mit seinem Futter – frisst er gern und entspannt?

Mach dir gern Notizen. So bekommst du ein klares Bild, statt nur ein vages Bauchgefühl.

2. Prüfe, ob sein Futter wirklich zu seinem Aktivitätslevel passt

Ein Sofa-Chiller braucht eine andere Mahlzeit als ein Trailrunning-Begleiter.
Nutze Tools wie den Konfigurator von Howly Bowly, der Aktivitätslevel, Alter, Gewicht, Rasse und individuelle Bedürfnisse berücksichtigt. So findest du leichter heraus, ob eine bestimmte Rezeptur für deinen Hund passt – oder ob eine andere sinnvoller wäre.

3. Wage eine bewusste Umstellung – langsam und mit Plan

Wenn du dich für eine neue Mahlzeit entscheidest:

  • Stelle das Futter über 7–10 Tage langsam um (alte und neue Sorte mischen).
  • Beobachte deinen Hund in dieser Zeit besonders genau.
  • Bleib konsequent – nicht jeden zweiten Tag wieder etwas anderes füttern.

So hatte auch Milo die Chance, sich Schritt für Schritt an seine Lamm und Quinoa Rezeptur zu gewöhnen – und sein Körper konnte in Ruhe umstellen.

4. Hol dir Unterstützung, wenn du unsicher bist

Gerade bei Allergien, chronischen Verdauungsproblemen oder Welpen ist es sinnvoll, Profis an der Seite zu haben:

  • Tierärzt:innen
  • Tierernährungsberater:innen
  • Anbieter wie Howly Bowly, die Futter von Tierärzt:innen und Tierernährungsberater:innen entwickeln lassen und individuell anpassen

Du musst nicht raten – du darfst fragen.


Fazit: Dein Hund darf sich in seiner Haut und mit seinem Futter wieder richtig wohlfühlen

Milos Weg zeigt:
Es ist kein Luxus, auf das passende Futter zu achten – es ist ein Akt von Liebe und Verantwortung.

Mit einer Lamm Quinoa Bowl, die auf sein Aktivitätslevel abgestimmt war, hat er zurückgefunden zu:

  • mehr Energie ohne Überdrehen,
  • stabiler Verdauung,
  • glänzendem Fell,
  • sichtbarer Lebensfreude.

Vielleicht sitzt dein Hund gerade neben dir und wartet auf den Napf.
Vielleicht spürst du aber auch, dass es Zeit ist, etwas zu verändern.

Du musst nicht von heute auf morgen alles umwerfen.
Aber du kannst heute den ersten, kleinen Schritt gehen:

  • deinen Hund bewusst beobachten,
  • seine Bedürfnisse ernst nehmen,
  • und eine Mahlzeit wählen, die wirklich zu ihm passt – ob es nun eine Lamm und Quinoa Rezeptur oder eine andere spezialisierte Option ist.

Wenn du magst, lass dich inspirieren und hol dir Unterstützung bei der Auswahl.
Dein Hund wird es dir zeigen – mit strahlenden Augen, wedelnder Rute und diesem Blick, der sagt:

„Danke, dass du mich siehst.“

Häufige Fragen zum Thema

Woran erkenne ich, ob das aktuelle Futter nicht (mehr) zu meinem Hund passt?

Typische Hinweise sind nachlassende Energie, häufiges Kratzen, stumpfes Fell, weicher oder wechselnder Kot und Futter, das plötzlich im Napf bleibt. Wenn du solche Veränderungen bemerkst, lohnt es sich, Futter und Aktivitätslevel deines Hundes genauer unter die Lupe zu nehmen.

Warum ist das Aktivitätslevel meines Hundes für die Futterwahl so wichtig?

Ein sehr aktiver Hund braucht mehr und anders zusammengesetzte Energie als ein Sofa-Chiller. Der Konfigurator von Howly Bowly berücksichtigt Aktivitätslevel, Alter, Gewicht, Rasse und individuelle Bedürfnisse, um den Energiebedarf zu berechnen und die Mahlzeiten passend zu personalisieren.

Was zeichnet die Lamm und Quinoa Rezeptur für Hunde aus?

Sie kombiniert hochwertiges, leicht verdauliches Lammfleisch mit Quinoa als hochwertiger, glutenfreier Kohlenhydratquelle. Ergänzt durch frisches Gemüse und Obst für Ballaststoffe und schonende Garvorgänge bei niedriger Temperatur, entsteht eine ausgewogene, verträgliche Mahlzeit.

Wie kann sich ein passendes Futter wie Lamm Quinoa auf meinen Hund auswirken?

Im Beispiel von Milo stabilisierte sich die Verdauung, das Fell wurde glänzender, der Juckreiz ließ nach und das Energielevel wirkte wieder „rund“ statt überdreht. Solche Effekte entstehen nicht über Nacht, sondern durch eine passend abgestimmte Rezeptur und Portionsgröße über einen gewissen Zeitraum.

Wann ist ein Rezeptwechsel sinnvoll?

Bei wiederkehrendem Durchfall, Erbrechen, starkem Juckreiz, Hautrötungen oder häufigen Ohrenentzündungen kann eine andere Proteinquelle hilfreich sein. Dann können alternative Rezepturen mit gut verträglichen Fleischsorten infrage kommen – idealerweise in Absprache mit Tierärzt:innen oder Ernährungsberater:innen.

Welches Futterkonzept eignet sich für Welpen?

Welpen brauchen besonders ausgewogene Nährstoffe, eine gut verträgliche Zusammensetzung und an ihr Wachstum angepasste Mahlzeiten. Eine Feinschlecker-Bowl mit hochwertigem Muskelfleisch und frischem Gemüse und Obst kann dabei eine Option sein – abgestimmt auf ein sensibles, noch reifendes Verdauungssystem.

Wie stelle ich das Futter meines Hundes am besten auf eine neue Rezeptur um?

Die Umstellung sollte langsam über 7–10 Tage erfolgen, indem du das neue Futter zunehmend mit dem bisherigen mischst. Beobachte dabei Verdauung, Haut, Fell, Energielevel und Fressverhalten genau und bleibe konsequent bei der gewählten Rezeptur, statt ständig zu wechseln.

Dieser Beitrag zeigt dir, wie du mit frischen, individuell abgestimmten Bowls die Verdauung, das Wohlbefinden und die Energie deines Hundes unterstützen kannst. Du erfährst, warum echte Nahrung aus hochwertigem Fleisch, Gemüse und Obst sensiblen Mägen, allergischen Hunden, Welpen und besonders empfindlichen Vierbeinern guttut und wie personalisiertes Hundefutter nach Aktivitätslevel funktioniert. Der Artikel richtet sich an Hundehalter, die sich fragen, ob ihr Hund wirklich das bekommt, was er braucht, und eine einfache, alltagstaugliche Lösung für passgenaue, frisch gekochte Hundenahrung suchen.

Stell dir vor:
Du sitzt abends auf dem Sofa, dein Hund liegt neben dir, seufzt, schmatzt ein bisschen im Schlaf – und du fragst dich wieder:
„Fütter ich ihn eigentlich wirklich so, wie er es braucht? Oder gebe ich ihm einfach nur… Futter?“

Vielleicht kennst du das:

  • Der Magen grummelt immer mal wieder.
  • Die Haut juckt.
  • Dein Hund ist entweder ständig auf 180 oder wirkt schnell müde.
  • Und du stehst hilflos vor dem Regal im Tierladen – „Sensitiv“, „Allergiker“, „Light“, „Premium“… aber was davon passt wirklich zu deinem Hund?

Genau hier setzt eine frische, individuell abgestimmte Ernährung an. Kein Raten mehr, kein Bauchgefühl gegen Rückseite-der-Verpackung. Sondern Bowls, die so komponiert sind, als würde jemand deinen Hund persönlich kennen – vom Aktivitätslevel bis zu seinem sensiblen Magen.

In diesem Artikel nehmen wir dich mit in kleine, bildstarke Kurzporträts:
Von einer Lamm Quinoa Bowl für sensible Feinschmecker über eine Truthahn und Chia Rezeptur bei Allergien, einer Lachs und Brokkoli Mahlzeit für Welpen bis hin zu einer Känguru Hirse Rezeptur für Hunde, die besonders empfindlich sind. Und wir schauen, wie personalisiertes Hundefutter nach Aktivitätslevel euren Alltag wirklich leichter machen kann.


Wenn Füttern mehr ist als „Napf voll – fertig“

Vielleicht kennst du diese Gedanken:

  • „Eigentlich will ich, dass mein Hund das Beste bekommt. Aber ich hab keine Lust auf stundenlanges Recherchieren.“
  • „Mein Hund ist mein Herz. Der soll sich einfach wohlfühlen – körperlich und mental.“
  • „Ich will mich nicht mehr fragen: Verträgt er das? Reicht ihm das?

Echte Nahrung statt Hundefutter bedeutet:
Dein Hund bekommt keine anonyme Masse aus Füllstoffen, Aromen und Zusätzen, sondern frisch gekochte, nährstoffreiche Komponenten:

  • hochwertiges Muskelfleisch
  • Gemüse und Obst
  • schonend gegart im Sous-vide-Verfahren bei niedriger Temperatur – voll mit Nährstoffen
  • ohne künstliche Aromen, Füll- oder Konservierungsstoffe

Kurz: Futter, das du als Mensch vom Gefühl her auch essen würdest – nur eben auf Hundebedürfnisse abgestimmt.

Und jetzt schauen wir uns mal an, wie das konkret aussieht, wenn aus „irgendeinem Futter“ eine Bowl wird, die für deinen Hund gedacht ist.


Lamm und Quinoa Rezeptur für Hunde: Sanft, nährend, sensibel

Stell dir deinen Hund vor, wie er seinen Napf neugierig beschnuppert. Kein künstlicher Geruch, der in die Nase knallt, sondern der warme, ehrliche Duft von gegartem Lamm, Gemüse und Quinoa.

Warum Lamm Quinoa so besonders ist

Die Lamm und Quinoa Rezeptur für Hunde ist wie eine liebevolle Umarmung von innen – vor allem für sensible Mägen und Feinschmecker:

  • Lamm ist eine gut verträgliche, hochwertige Proteinquelle, gerade für Hunde, die auf Rind oder Geflügel empfindlich reagieren.
  • Quinoa ist ein glutenfreies Pseudogetreide, das als Superfood gilt: Es liefert wertvolle Energie, ohne den Verdauungstrakt zu belasten.
  • Zusammen mit Gemüse und Obst entsteht eine Bowl, die sättigt, Energie gibt – und trotzdem leicht im Bauch liegt.

Vielleicht kennst du das Bild:
Früher lag dein Hund nach dem Fressen schwer atmend in der Ecke, der Bauch leicht aufgebläht, ab und zu ein Bäuerchen.
Mit einer Lamm Quinoa Bowl kann „nach dem Essen“ plötzlich so aussehen:

  • entspannter, zufriedener Blick
  • weiches Einschlummern statt nervösem Hin-und-her-Laufen
  • weniger Blähungen, weniger Bauchgeräusche

So fühlt sich verträgliche, liebevolle Ernährung an.


Truthahn und Chia Rezeptur bei Allergien: Wenn „sensitiv“ endlich wirklich passt

Allergien beim Hund sind anstrengend – für euch beide.
Juckende Haut, ständiges Kratzen, rote Pfoten, immer wieder Durchfall oder breiiger Kot. Und du denkst: „Was davon ist jetzt das Futter? Und was kann ich überhaupt noch geben?“

Hier kommt die Truthahn und Chia Rezeptur bei Allergien ins Spiel.

Eine Bowl, die Rücksicht nimmt

  • Truthahn ist eine Proteinquelle, die viele allergische Hunde gut vertragen, vor allem, wenn Rind oder bestimmte Getreide Probleme machen.
  • Chia-Samen liefern wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken und Haut sowie Fell unterstützen können.
  • Die Nährstoffzusammensetzung wird so abgestimmt, dass dein Hund alles bekommt, was er braucht – ohne unnötige Reizstoffe.

Stell dir deinen Hund in ein paar Wochen vor:

  • weniger Kratzen,
  • ruhigeres Schlafen,
  • du berührst sein Fell und spürst, wie weich und geschmeidig es wird.

Und du selbst?
Du entspannst endlich, weil du weißt: „Wir haben etwas gefunden, das zu seinem Körper passt.“


Lachs und Brokkoli Mahlzeit für Welpen: Voll ins Leben starten

Welpen sind kleine Energiebündel – und ihr Körper läuft auf Hochtouren. Knochen wachsen, Muskeln entwickeln sich, das Immunsystem lernt jeden Tag etwas Neues.

Die Lachs und Brokkoli Mahlzeit für Welpen ist wie ein liebevoll gepackter Rucksack für diesen Start ins Leben.

Nährstoffpower für kleine Entdecker

  • Lachs liefert hochwertiges Protein und wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die unter anderem die Entwicklung von Gehirn und Nerven unterstützen.
  • Brokkoli bringt Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien mit, die das Immunsystem stärken.
  • Die Mahlzeiten sind so abgestimmt, dass der kleine Körper zwar alles bekommt, was er braucht – aber nicht überladen wird.

Stell dir deinen Welpen vor:

Er stolpert tapfer über die Wiese, der Bauch ist angenehm gefüllt, aber nicht schwer. Er hat Lust zu spielen, zu lernen, die Welt zu entdecken – und zwischendurch kuschelt er sich zufrieden an dich, satt und entspannt.

Genau so soll sich Welpenzeit anfühlen.


Känguru Hirse Rezeptur für Hunde: Leichtigkeit für sensible Seelen

Manche Hunde sind einfach – sensibel.
Empfindlicher Magen, schnell mal Durchfall, manchmal Schwierigkeiten mit dem Gewicht. Vielleicht hast du schon vieles ausprobiert – ohne dass sich wirklich etwas dauerhaft beruhigt.

Die Bowl mit Känguru Hirse Rezeptur für Hunde ist wie ein sanftes Reset für solche Hundebäuche.

Hypoallergen & leicht verdaulich

  • Känguru gilt als hypoallergen, weil es in herkömmlichen Futtern selten vorkommt – perfekt für Hunde, die auf klassische Fleischsorten reagieren.
  • Hirse ist leicht verdaulich, glutenfrei und bringt Energie, ohne den Verdauungstrakt zu stressen.
  • Ideal auch für Hunde, die ihr Gewicht halten oder schonend reduzieren sollen.

Stell dir deinen Hund vor, wie er nach ein paar Wochen:

  • weniger Bauchprobleme hat,
  • häufiger fröhlich mit dir raus möchte,
  • und du beim Spaziergang merkst, wie viel leichter seine Bewegungen geworden sind.

Weniger Ballast im Napf, mehr Leichtigkeit im Alltag.


Personalisiertes Hundefutter nach Aktivitätslevel: Weil kein Hund „Durchschnitt“ ist

Das Besondere an den Bowls: Sie sind nicht einfach nur „Lamm“ oder „Lachs“, sondern werden für deinen Hund berechnet.

Im Online-Konfigurator fließen u.a. ein:

  • Alter
  • Gewicht
  • Gesundheitszustand
  • bekannte Allergien
  • und natürlich das Aktivitätslevel deines Hundes

Ein Couchpotato mit Kuschelfokus braucht eben andere Portionen als ein Sporthund, der mit dir joggen geht – oder ein älterer Hund, der zwar noch Spaß am Leben hat, aber nicht mehr so großen Energiebedarf wie früher.

Wie sich das im Alltag anfühlt

  • Kein Kopfrechnen mehr: „War das zu viel? Zu wenig?“
  • Du bekommst eine klare, abgestimmte Tagesportion.
  • Die Bowls sind so zusammengestellt, dass dein Hund weder „überdreht“, noch träge wird – sondern in seinem natürlichen Flow bleibt.

Vielleicht merkst du nach einer Weile:

  • Das Gewicht deines Hundes stabilisiert sich.
  • Er wird ausgeglichener.
  • Verdauung, Fell, Energielevel – alles kommt mehr in Balance.

Und du?
Du musst dich nicht mehr durch Etikettendeutsch quälen, sondern kannst guten Gewissens sagen:
„Mein Hund bekommt Futter, das genau zu ihm passt.“


Fazit: Bewusste Bowls, glückliche Hunde – und ein entspannteres Du

Wenn du bis hierher gelesen hast, spürst du wahrscheinlich schon:
Es geht nicht nur um „Rezepturen“, es geht um Wohlbefinden.

  • Die Lamm Quinoa Bowl umarmt sensible Mägen.
  • Die Truthahn und Chia Rezeptur bei Allergien schenkt allergiegeplagten Hunden Ruhe.
  • Die Lachs und Brokkoli Mahlzeit für Welpen lässt kleine Entdecker stark ins Leben starten.
  • Die Känguru Hirse Rezeptur für Hunde bringt Leichtigkeit für empfindliche Seelen.
  • Und durch personalisiertes Hundefutter nach Aktivitätslevel bekommt dein Hund genau die Energie, die zu seinem Alltag passt.

Am Ende steht ein einfaches Bild:
Du schaust deinem Hund beim Fressen zu – und anstatt zu zweifeln, fühlst du Ruhe.
Weil du weißt: „Das ist echte Nahrung. Das ist liebevoll auf ihn abgestimmt. Das tut ihm gut.“

Dein nächster Schritt

Wenn du magst, probier es aus:

  1. Stell dir vor, welche Bowl am ehesten zu deinem Hund passt – Lamm, Truthahn, Lachs oder Känguru?
  2. Nimm dir ein paar Minuten und gib die Daten deines Hundes in den Konfigurator ein.
  3. Schau, wie sich eine personalisierte Empfehlung anfühlt – für dich und für deinen Hund.

Du musst nicht von heute auf morgen alles perfekt machen.
Aber du kannst heute den ersten, liebevollen Schritt gehen – hin zu einer Ernährung, die deinen Hund nicht nur satt, sondern wirklich glücklich macht.

Häufige Fragen zum Thema

Was unterscheidet die beschriebenen Rezepturen von „normalem“ Hundefutter?

Die Bowls bestehen aus frisch gekochten, nährstoffreichen Komponenten wie hochwertigem Muskelfleisch und Gemüse/Obst. Sie werden schonend im Sous-vide-Verfahren gegart und kommen ohne künstliche Aromen, Füll- oder Konservierungsstoffe aus. Statt einer anonymen Masse entsteht so „echte Nahrung“, die du deinem Hund mit gutem Gefühl geben kannst.

Für welche Hunde eignet sich die Lamm und Quinoa Rezeptur besonders?

Diese Bowl ist vor allem für sensible Feinschmecker mit empfindlichem Magen gedacht. Lamm ist eine gut verträgliche Proteinquelle, besonders wenn Rind oder Geflügel nicht gut vertragen werden. Quinoa liefert als glutenfreies Superfood Energie, ohne den Verdauungstrakt zu belasten, und sorgt zusammen mit Gemüse für eine sättigende, aber leichte Mahlzeit.

Wie kann die Truthahn und Chia Rezeptur bei Allergien helfen?

Die Truthahn-und-Chia-Bowl richtet sich an Hunde mit Futtermittelallergien oder -unverträglichkeiten. Truthahn wird von vielen allergischen Hunden gut vertragen, insbesondere wenn Rind oder bestimmte Getreide problematisch sind. Chia-Samen liefern Omega‑3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken und Haut und Fell unterstützen, sodass Symptome wie Juckreiz oder rote Pfoten sich beruhigen können.

Warum ist die Lachs und Brokkoli Mahlzeit besonders für Welpen geeignet?

Diese Mahlzeit ist auf die Bedürfnisse wachsender Hunde ausgerichtet. Lachs liefert hochwertiges Protein und Omega‑3-Fettsäuren, die u.a. die Entwicklung von Gehirn und Nerven unterstützen. Brokkoli bringt Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien für ein starkes Immunsystem, ohne den kleinen Körper zu überladen.

Wofür ist die Känguru Hirse Rezeptur für Hunde gedacht?

Die Känguru-Hirse-Bowl richtet sich an Hunde mit sehr empfindlichem Verdauungssystem oder häufigen Unverträglichkeiten. Känguru gilt als hypoallergen, da es in herkömmlichen Futtern selten vorkommt, und Hirse ist leicht verdaulich, glutenfrei und liefert gut verträgliche Energie. Die Rezeptur eignet sich auch für Hunde, die ihr Gewicht halten oder schonend reduzieren sollen.

Was bedeutet personalisiertes Hundefutter nach Aktivitätslevel konkret?

Die Bowls werden im Online-Konfigurator individuell für deinen Hund berechnet. Dabei fließen u.a. Alter, Gewicht, Gesundheitszustand, bekannte Allergien und das Aktivitätslevel ein. Du erhältst eine klare, auf deinen Hund abgestimmte Tagesportion, damit er weder über- noch unterversorgt ist und sein Energielevel im natürlichen Gleichgewicht bleibt.

Wie finde ich heraus, welche Rezeptur am besten zu meinem Hund passt?

Orientiere dich zuerst an den Besonderheiten deines Hundes: sensibler Magen (Lamm Quinoa), Allergien (Truthahn & Chia), Welpe (Lachs & Brokkoli) oder sehr empfindlicher Bauch/Diätbedarf (Känguru & Hirse). Danach gibst du die Daten deines Hundes in den Konfigurator ein, der dir eine personalisierte Empfehlung ausspielt. Die genauen Details werden während des Bestellvorgangs angezeigt.