Warum die richtige Fellpflege für deinen Hund so wichtig ist - Howly Bowly

Warum die richtige Fellpflege für deinen Hund so wichtig ist

14. März 2025

Die Pflege deines Hundes ist viel mehr als nur gelegentliches Bürsten – sie trägt entscheidend zu seiner Gesundheit und seinem Wohlbefinden bei. Ein gepflegtes Fell schützt vor Hautirritationen, Parasiten und Verfilzungen. Doch zur Fellpflege gehören auch andere wichtige Routinen, die oft unterschätzt werden: die Zahnhygiene und das regelmäßige Schneiden der Krallen.

Viele Hundebesitzer konzentrieren sich in der Pflege ihres Vierbeiners vor allem auf das Bürsten des Fells, vergessen aber, wie wichtig saubere Zähne und gepflegte Krallen für die Gesundheit des Hundes sind. Zahnbelag und Zahnstein können langfristig zu schmerzhaften Entzündungen führen, während zu lange Krallen die Beweglichkeit deines Hundes einschränken und sogar Fehlstellungen verursachen können.

In diesem Beitrag erfährst du, wie du die Zahnpflege deines Hundes optimierst, worauf du beim Krallenschneiden achten solltest und welche Pflegeroutinen du unbedingt in den Alltag integrieren solltest, um deinem Hund ein gesundes und glückliches Leben zu ermöglichen.

Zahnhygiene – Warum die richtige Pflege so wichtig ist

Ein gesundes Gebiss ist nicht nur für uns Menschen essenziell, sondern auch für Hunde. Leider wird die Zahnhygiene bei vielen Vierbeinern vernachlässigt, was langfristig zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen kann. Zahnbelag, Zahnstein und entzündetes Zahnfleisch sind nicht nur schmerzhaft, sondern können auch weitere Erkrankungen im Körper verursachen. Doch mit der richtigen Pflege kannst du diesem Problem einfach vorbeugen.

Wie entsteht Zahnstein bei Hunden?

Zahnstein entsteht, wenn sich Zahnbelag (Plaque) verhärtet. Dieser Belag besteht aus Futterresten, Bakterien und Speichel, die sich auf den Zähnen ablagern. Wird der Belag nicht regelmäßig entfernt, mineralisiert er und wird zu Zahnstein. Das kann zu Zahnfleischentzündungen, Mundgeruch und sogar Zahnausfall führen. In schweren Fällen können die Bakterien über das Zahnfleisch in den Blutkreislauf gelangen und Organschäden verursachen.

Wie du die Zähne deines Hundes richtig pflegst

1. Regelmäßiges Zähneputzen
Das effektivste Mittel gegen Zahnbelag ist das regelmäßige Zähneputzen. Am besten gewöhnst du deinen Hund schon im Welpenalter daran. Verwende eine spezielle Hundezahnbürste und hundefreundliche Zahnpasta – normale Zahnpasta für Menschen ist aufgrund des enthaltenen Fluorids schädlich für Hunde.

2. Kauartikel zur Zahnreinigung
Neben dem Zähneputzen kannst du auch spezielle Kauartikel nutzen, um die Zähne deines Hundes sauber zu halten. Natürliche Kauartikel wie Rinderhaut, Geweihstücke oder spezielle Zahnpflege-Sticks können helfen, Zahnbelag auf natürliche Weise abzutragen.

3. Regelmäßige Kontrolle beim Tierarzt
Auch wenn du die Zähne deines Hundes regelmäßig pflegst, solltest du sie beim Tierarzt kontrollieren lassen. Zahnstein, der sich trotz guter Pflege gebildet hat, kann professionell entfernt werden, bevor er zu Problemen führt.

Mit einer konsequenten Zahnpflegeroutine kannst du die Gesundheit deines Hundes langfristig erhalten und ihm Schmerzen sowie teure Behandlungen ersparen. Ein gesunder Mund trägt maßgeblich zu einem glücklichen Hundeleben bei!

Krallen schneiden – Warum es so wichtig für deinen Hund ist

Zu lange Krallen können für deinen Hund nicht nur unangenehm sein, sondern auch ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen. Wenn die Krallen nicht regelmäßig gekürzt werden, können sie sich verformen, ins Fleisch einwachsen oder die natürliche Haltung und Bewegung des Hundes beeinträchtigen. Deshalb ist das regelmäßige Krallenschneiden ein wichtiger Bestandteil der Hundepflege.

Wann und wie oft solltest du die Krallen deines Hundes schneiden?

Die Wachstumsrate der Krallen variiert je nach Hunderasse, Aktivitätslevel und Bodenbeschaffenheit. Hunde, die viel auf harten Untergründen wie Asphalt laufen, nutzen ihre Krallen häufig von selbst ab. Bei anderen Hunden, insbesondere älteren oder weniger aktiven Tieren, wachsen die Krallen oft schneller und müssen regelmäßiger gekürzt werden.

Ein guter Richtwert: Wenn du hörst, dass die Krallen deines Hundes beim Laufen auf hartem Boden „klackern“, sind sie wahrscheinlich zu lang und sollten geschnitten werden. Generell empfiehlt es sich, die Krallen alle zwei bis vier Wochen zu kontrollieren und bei Bedarf zu kürzen.

Wie schneidest du die Krallen richtig?

1. Die richtigen Werkzeuge verwenden
Nutze eine spezielle Krallenschere oder einen Krallenschleifer für Hunde. Diese Werkzeuge sind darauf ausgelegt, die Krallen sicher zu kürzen, ohne sie zu quetschen oder zu splittern.

2. Vorsichtig schneiden
Beim Schneiden der Krallen musst du aufpassen, nicht in das „Leben“ der Kralle zu schneiden. Dabei handelt es sich um den durchbluteten Bereich im Inneren der Kralle. Schneidest du zu tief, kann es zu Blutungen und Schmerzen kommen. Bei hellen Krallen kannst du das Leben gut erkennen, bei dunklen Krallen solltest du lieber schrittweise schneiden.

3. Ruhige Umgebung schaffen
Gib deinem Hund genügend Zeit, sich an das Krallenschneiden zu gewöhnen. Viele Hunde mögen diese Prozedur nicht, deshalb hilft es, ihn mit Leckerlis und beruhigenden Worten zu belohnen. Achte darauf, entspannt zu bleiben, denn deine Nervosität könnte sich auf deinen Hund übertragen.

Was tun, wenn dein Hund Angst vor dem Krallenschneiden hat?

Einige Hunde haben Angst vor dem Krallenschneiden, besonders wenn sie schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht haben. Falls dein Hund sehr ängstlich reagiert, kannst du ihn langsam an das Werkzeug gewöhnen, indem du es erst nur in seine Nähe bringst und ihn belohnst. Alternativ kannst du die Krallen von einem Tierarzt oder professionellen Hundefriseur schneiden lassen.

Regelmäßiges Krallenschneiden trägt wesentlich dazu bei, dass sich dein Hund gesund und schmerzfrei bewegen kann. Mit etwas Geduld und Routine wird diese Pflegemaßnahme bald zur Selbstverständlichkeit – für dich und deinen Vierbeiner!

Wichtige Pflegeroutinen für ein gesundes Hundeleben

Die richtige Pflege trägt maßgeblich zur Gesundheit und zum Wohlbefinden deines Hundes bei. Neben der Zahnhygiene und dem regelmäßigen Krallenschneiden gibt es weitere wichtige Pflegeroutinen, die du in den Alltag deines Vierbeiners integrieren solltest. Eine konsequente Pflege hilft nicht nur, Krankheiten vorzubeugen, sondern stärkt auch die Bindung zwischen dir und deinem Hund.

Fellpflege – Mehr als nur Bürsten

Das Fell deines Hundes sollte regelmäßig gepflegt werden, um Verfilzungen, Schmutz und Parasiten zu vermeiden. Die Häufigkeit der Pflege hängt von der Fellstruktur ab:

1. Bürsten
Langhaarige Hunde sollten täglich gebürstet werden, während Hunde mit kurzem Fell in der Regel ein- bis zweimal pro Woche gebürstet werden müssen. Dadurch werden lose Haare entfernt und die Haut wird besser durchblutet.

2. Baden
Ein Hund sollte nur bei starker Verschmutzung gebadet werden, da zu häufiges Baden die natürliche Schutzschicht der Haut zerstören kann. Verwende immer ein mildes Hundeshampoo.

Ohren reinigen – Schutz vor Infektionen

Ohrenentzündungen können schmerzhaft sein und zu ernsthaften Problemen führen. Besonders Hunde mit Schlappohren oder viel Fell im Gehörgang sind anfällig für Infektionen.

So reinigst du die Ohren deines Hundes:
– Kontrolliere die Ohren regelmäßig auf Schmutz, Rötungen oder unangenehmen Geruch.
– Verwende einen speziellen Ohrenreiniger für Hunde und ein weiches Tuch, um überschüssigen Schmutz vorsichtig zu entfernen.
– Vermeide Wattestäbchen, da diese das Ohrenschmalz tiefer in den Gehörgang drücken können.

Augenpflege – Klarer Blick für deinen Hund

Die Augen deines Hundes sollten frei von Ausfluss oder Reizungen sein. Vor allem kleine Hunderassen mit großen Augen neigen zu verstärktem Tränenfluss.

Tipps für die Augenpflege:
– Wische leichte Verschmutzungen vorsichtig mit einem weichen, feuchten Tuch weg.
– Falls dein Hund häufig tränende Augen hat, kann ein spezieller Augenspray oder ein feuchter Waschlappen helfen, Verkrustungen zu entfernen.
– Bei Rötungen, starkem Ausfluss oder häufigem Blinzeln solltest du einen Tierarzt aufsuchen.

Pfotenpflege – Schutz für empfindliche Pfoten

Die Pfoten deines Hundes sind täglich verschiedenen Belastungen ausgesetzt. Ob heißer Asphalt im Sommer oder Streusalz im Winter – die Ballen sollten regelmäßig kontrolliert und gepflegt werden.

So pflegst du die Pfoten deines Hundes:
– Überprüfe die Ballen nach Spaziergängen auf Risse, Fremdkörper oder Verletzungen.
– Im Winter kannst du eine spezielle Pfotenschutzcreme auftragen, um die Ballen vor Kälte und Salz zu schützen.
– Halte die Haare zwischen den Ballen kurz, um Verfilzungen zu vermeiden.

Mit regelmäßiger Pflege sorgst du dafür, dass dein Hund sich wohlfühlt und gesund bleibt. Viele Pflegeroutinen lassen sich spielerisch in den Alltag integrieren und machen deinem Vierbeiner mit etwas Geduld und positiver Bestärkung sogar Freude. So bleibt dein Hund ein glücklicher und aufgeweckter Begleiter fürs Leben!

Fazit: Die richtige Pflege für ein gesundes und glückliches Hundeleben

Die Fellpflege deines Hundes umfasst weit mehr als nur regelmäßiges Bürsten. Eine gute Zahnhygiene, das rechtzeitige Schneiden der Krallen und weitere wichtige Pflegeroutinen tragen maßgeblich zur Gesundheit und zum Wohlbefinden deines Vierbeiners bei.

Durch regelmäßiges Zähneputzen und den Einsatz von geeigneten Kauartikeln kannst du Zahnproblemen wie Zahnstein und Entzündungen vorbeugen. Das Krallenschneiden sorgt dafür, dass dein Hund schmerzfrei laufen kann und keine Fehlstellungen entwickelt. Und mit der richtigen Pflege von Fell, Ohren, Augen und Pfoten beugst du Infektionen und anderen gesundheitlichen Problemen vor.

Ein gepflegter Hund fühlt sich nicht nur wohler, sondern bleibt auch länger gesund. Zudem stärkt die gemeinsame Pflegezeit die Bindung zwischen dir und deinem Hund. Auch wenn manche Routinen anfangs ungewohnt sind, werden sie mit etwas Geduld und positiver Bestärkung schnell zur Selbstverständlichkeit – für dich und deinen treuen Begleiter.

Indem du die Fellpflege deines Hundes zur festen Routine machst, sorgst du nicht nur für sein ästhetisches Erscheinungsbild, sondern vor allem für seine Gesundheit und Lebensqualität. Dein Hund wird es dir mit einem glücklichen und vitalen Wesen danken!

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